8 Fehler beim Gesicht waschen

Die Reinigung des Gesichts ist der wichtigste Schritt der Hautpflege. Schmutz, Staub und abgestorbene Hautzellen haften an der Haut und müssen täglich entfernt werden.

Bei dem ein oder anderen schleichen sich beim Gesicht waschen jedoch unschöne Fehler ein, die folglich zu verschiedensten Hautproblemen, wie Trockenheit, Pickel, Fettigkeit, Reizungen und Falten führen.

Optimieren wir unsere tägliche Gesichtswaschtechnik, wird die Haut nicht nur besser gereinigt, sondern ebenso Hautunreinheiten vermieden.

8 häufige Fehler beim Gesicht waschen und die Lösungen dazu:

Zu häufiges Waschen

Häufiges Gesicht waschen reizt die Haut, erhöht die Ölproduktion der Haut und beschleunigt den Alterungsprozess. Wird das Gesicht hingegen zu selten gewaschen, können sich Hefestämme verbreiten und etliche Hautkrankheiten provozieren.

Die optimale Dosierung vom Gesicht waschen ist 1 bis 2 Mal am Tag. Am besten morgens direkt nach dem Aufstehen und abends vor dem Schlafengehen. In der Zwischenzeit sollte das Gesicht nicht gewaschen und nur bei Bedarf mit Gesichtstüchern abgetupft werden.

Waschen mit heißem Wasser

Das Gesicht waschen mit sehr warmem Wasser ist vor allem im Winter sehr entspannend. Jedoch entzieht sehr warmes Wasser der Haut Feuchtigkeit, sorgt dafür, dass die Haut schneller austrocknet und sich schneller Falten bilden. Sehr kaltes Wasser kann hingegen die Kapillaren reizen und dadurch der Haut schaden. Für das Waschen vom Gesicht eignet sich deshalb lauwarmes Wasser.

Hinweis: Neben der Wassertemperatur ist ebenso die Wasserqualität sehr wichtig. Das Gesicht sollte nicht mit Wasser gewaschen werden, das nicht zum Trinken geeignet ist (zum Beispiel Leitungswasser). Besser ist gefiltertes Wasser.

Falsche Gesichtsreiniger

Es gibt verschiedene Gesichtsreiniger, um das Gesicht zu reinigen. Ein Großteil der Gesichtsreiniger schaden der Haut jedoch mehr, als dass sie ihr nützen. Sie entfernen neben dem Make-up und Schmutz einen großen Teil der Haut schützenden Ölschicht. Das Öl dient der Haut normalerweise als Schutzschicht und verhindert einen übermäßigen Wasserverlust. Als Folge wird die Haut trockener und anfälliger für Hautunreinheiten und Pickel.

Das Waschen mit Seife ist keine gute Alternative. Seife entzieht der Haut ebenso die Ölschicht, verändert ihren pH-Wert und verursacht in einigen Fällen Irritationen.

Sowohl bei empfindlicher Haut als auch einer fettigen und trockenen Haut eignet sich Kokosöl zum Reinigen vom Gesicht. Kokosöl wirkt antibakteriell, entzündungshemmend und beseitigt Schmutz und überschüssiges Öl auf der Haut. Anders als viele Gesichtsreiniger befeuchtet Kokosöl gleichzeitig die Haut und verhindert eine Austrocknung vom Gesicht.

Einfach einen Teelöffel Kokosöl in der Hand schmelzen und erwärmen und sanft auf das Gesicht reiben. Mit dem Kokosöl das Gesicht 1 Minute mit kreisenden Bewegungen massieren. Ein Waschlappen mit sehr warmem Wasser befeuchten, auswringen und den Waschlappen für 30 Sekunden auf das Gesicht legen. Das Öl sanft mit dem Waschlappen vom Gesicht streifen und den Vorgang ggf. wiederholen.

Hinweis: Auch Make-up und wasserfeste Mascara lassen sich mit Kokosöl und Olivenöl sehr gut entfernen. Einfach einen Wattebauch in dem Öl tränken und die Haut sanft damit abwischen. Anschließend das Gesicht wie oben beschrieben mit Kokosöl reinigen.

Ungründliches Waschen

Gesichtsreiniger helfen zwar das Gesicht gründlicher zu reinigen, doch bleiben davon häufig Rückstände auf der Haut zurück. Diese Rückstände verstopfen die Hautporen, trocknen die Haut schneller aus und ziehen mehr Schmutz und Bakterien an sich an.

Eine gute Hautreinigung benötigt Zeit. Um Rückstände auf der Haut zu vermeiden, sollte die Haut gründlich gereinigt und anschließend gut abgespült werden. Auch Haaransatz, Hals und Seiten der Nase sollten dabei nicht vergessen werden. Noch besser ist eine gründliche Hautreinigung mit Kokosöl. Kokosöl wirkt gleichzeitig antibakteriell und versorgt die Haut mit ausreichend Feuchtigkeit.

Falsches Peeling

Ein gutes Peeling hilft abgestorbene Hautzellen zu entfernen, fördert die Bildung neuer Hautzellen, verbessert den Hautton und die Struktur der Haut und sorgt für ein jüngeres und gesünderes Aussehen.

In den meisten Fällen wird jedoch zu häufig oder gar nicht gepeelt. Die Haut sollte höchstens 1 bis 2 Mal pro Woche mit einem sanften Peeling gereinigt werden. Hierfür eignen sich selbst gemachte und natürliche Peelings:

Die gleiche Menge von Zucker und Honig mit ein paar Tropfen Olivenöl zu einer Paste vermischen. Die Paste auf dem Gesicht verteilen und sanft auf der Haut mit den Fingern schrubben. 5 Minuten einwirken lassen und anschließend mit lauwarmem Wasser abspülen. 1 Mal pro Woche wiederholen.

Hinweis: Die beste Zeit für ein Peeling ist vor dem Schlafengehen. In der Nacht wird die Bildung neuer Hautzellen angeregt und der Regenerationsprozess beschleunigt.

Waschen mit dreckigen Händen

Wird das Gesicht mit dreckigen Händen gewaschen, überträgt sich der Schmutz von den Händen auf das Gesicht. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit für Hautunreinheiten, Bakterienansammlungen und Pickel.

Vor jedem Gesicht waschen sollten die Hände deshalb immer gründlich mit einer flüssigen Seife gewaschen werden.

Starkes Trockenreiben

Starkes Reiben mit dem Handtuch entfernt die natürliche Ölschicht der Haut, führt oft zu Hautreizungen und Trockenheit. Um Hautschäden zu verhindern, sollte die Haut nach dem Waschen mit einem weichen und sauberen Waschlappen trocken getupft werden. Der Waschlappen sollte jeden Tag gewechselt und nicht mit anderen geteilt werden. Dadurch werden Schmutzablagerungen auf der Haut verringert.

Außerdem sollte für das Gesicht ein separates Handtuch verwendet werden. Auch nach einem Bad sollten Körper und Gesicht nicht mit dem gleichen Handtuch getrocknet werden.

Zu wenig Feuchtigkeit

Vor allem nach einer Gesichtsreinigung braucht die Haut ausreichend Feuchtigkeit. Mit dem Schmutz und den Bakterien wird die natürliche Ölschicht der Haut entfernt.

Kokosöl spendet der Haut ausreichend Feuchtigkeit und eignet sich hervorragend, um die Haut nach dem Reinigen einzucremen. Das Kokosöl dient als schützende Barriere der Haut. Es verhindert das Verdampfen von Wasser auf der Haut und schützt dadurch vor dem Austrocknen. Die Haut bleibt dadurch feucht und wird vor frühzeitigen Falten geschützt.

Die Reinigung vom Gesicht benötigt ein wenig Zeit, die richtigen Pflegeprodukte und ein weiches Handtuch. Vermeiden wir Fehler beim Reinigen vom Gesicht, können Hautprobleme und Unreinheiten vorgebeugt werden.

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