Diabetes

Darf man mit Diabetes noch Süßes essen? Muss man sich als Diabetiker immer Insulin spritzen und heißt ein Diabetiker sein auch gleichzeitig dick sein? Mit der Diagnose Diabetes trifft viele Menschen oft der Schlag. Fragen über Fragen lauern in ihren Köpfen, sie sind oft ratlos und auf der Suche, was sie denn überhaupt noch essen dürfen. Die Antwort darauf ist einfach: Sehr viel…und dazu kommt, sogar sehr viel Gutes.

Um einem Diabetiker richtig zu helfen, ist es erst wichtig, die Krankheit zu verstehen und daraufhin die richtigen Maßnahmen zu treffen.

Was ist Insulin?

Insulin ist ein Hormon, welches im Körper für etliche Stoffwechselprozesse benötigt wird. Es wird in den Zellen der Bauchspeicheldrüse produziert und hilft, den aufgenommenen Zucker (in Form von Glucose) aus dem Blut in die Zellen zu bringen. Dadurch senkt das Insulin im Blut den Blutzuckerspiegel. In den Zellen hilft Insulin wiederum, die Toren zu öffnen, damit die Glucose hineinströmen kann. Die Zellen des Körpers benötigen Glucose zur Energiegewinnung.

Fehlt im Körper Insulin, bleibt die Glucose im Blut und kann nicht in die Zellen strömen. Es entsteht als Folge ein Energiemangel und gleichzeitig ein erhöhter Blutzuckerspiegel.

Ein Hinweis: Die Glucose ist eine Form des Zuckers. Wenn der Körper Zucker aufnimmt, wird diese in verschiedene Zuckerformen gespalten. Eine Form davon ist Glucose.

Was ist Diabetes?

Es gibt zwei Arten von Diabetes. Den Diabetes Typ 1 und den Diabetes Typ 2.

Diabetes Typ 1

Der Diabetes Typ 1 entsteht meist schon in der Kindheit und ist eine relativ seltene Art vom Diabetes. Er entsteht, weil das körpereigene Immunsystem die Insulin produzierenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse zerstört. Das Ergebnis ist die Unfähigkeit vom Körper, Insulin selbst zu produzieren. Diabetiker mit dem Typ 1 müssen bis zum Rest ihres Lebens Insulin aufnehmen (entweder über Spritzen oder Tabletten). Tun sie es nicht, kann es zu lebensbedrohlichen Folgen kommen.

Diabetes Typ 2

Anders sieht es bei dem Diabetes Typ 2 aus. Dieser Typ wird häufig durch eine schlechte und ungesunde Lebensweise provoziert. Viele Menschen, deren Ernährung reich an Zucker, kohlenhydratreichen Speisen, Süßigkeiten und süße Limonaden ist, erkranken daran. Der Diabetes Typ 2 wird also vielmehr durch einen schlechten Gesundheitszustand provoziert und weist hohe Konzentrationen von Glucose im Blut auf oder anders ausgedrückt, einen hohen Blutzuckerspiegel. Der Diabetes Typ 2 ist die weitaus häufigste Form von Diabetes und macht 90-95% der Diabetiker aus.

Was passiert im Körper eines Diabetikers?

Diabetes Typ 1

Wenn das Insulin beim Diabetiker vom Typ 1 fehlt, kann die Glucose für die Zellen nicht als Energiequelle genutzt werden. Der Körper nimmt nun Fette und Eiweiße, um daraus Energie zu schöpfen. Wenn der Abbau dieser zwei Nährstoffe noch im Rahmen bleibt, ist das bei einem gesunden Menschen nicht weiter schlimm. Bei einem Typ 1 Diabetiker bedeutet das aber viel mehr:

Neben der Senkung des Blutzuckerspiegels hat das Insulin noch die Aufgabe den Abbau vom Fettgewebe zu verhindern. Fehlt nun das Insulin, kommt es im Fettgewebe zu einem enormen Fettabbau. Dieser Fettabbau ist sogar so stark, dass sich die Fette an die Gefäßwände ablagern und zu Durchblutungsstörungen führen. Die Folge: Ein enormer Gewichtsverlust und ein erhöhtes Risiko für Arteriosklerose, Schlaganfälle und Herzinfarkte.

Diabetes Typ 2

Bei dieser Art von Diabetes produzieren die Zellen der Bauchspeicheldrüse zwar Insulin, doch ist der Körper nicht in der Lage dieses zu erkennen und richtig einzusetzen. Die Glucose wird daraufhin nur unzureichend in den Zellen aufgenommen. Die Folge: Zu viel Glucose im Blut, welches den Blutzuckerspiegel enorm in die Höhe schießt.

Da die Zellen aber immer noch Glucose benötigen, senden sie Insulin produzierende Signale aus. Dies erhöht zwar die Insulinproduktion, doch kann der Körper mit dem Insulin nicht mehr viel anfangen. Es kann sogar so schlimm werden, dass es zu einer völligen Insulinresistenz kommt. Dies bedeutet, dass der Körper das Insulin in keiner Weise mehr erkennt. Die Folge: Ein enorm hoher Blutzuckerspiegel und eine Menge verschiedener Komplikationen.

Die gute Nachricht ist aber Diabetes Typ 2 kann mit einer gesunden Lebensweise vorgebeugt werden und ist nahezu 100% heilbar. Eine gesunde Ernährung und Sport können die Insulinempfindlichkeit steigern und dadurch schwere Folgen vermieden werden.

Bedeutet das nun, dass sich alle Diabetiker Insulin spritzen müssen?

Viele Menschen verbinden mit der Diagnose Diabetes auch gleichzeitig das Insulinspritzen. Dies ist aber nicht ganz richtig. Menschen, die an einen Diabetes Typ 1 erkrankt sind, müssen Insulin-Injektionen zu sich nehmen. Ihre Bauchspeicheldrüse verliert mit der Zeit die Fähigkeit, das Insulin selbst zu produzieren.

Anders sieht es beim Diabetiker Typ 2 aus. Wenn sich ein Typ 2 Diabetiker noch im Anfangsstadium der Erkrankung befindet und seine Blutzuckerwerte gut unter Kontrolle hat, muss er in der Regel kein Insulin aufnehmen. Steigen die Blutzuckerwerte jedoch immer weiter an und das körpereigene Insulin wird vom Körper immer weniger erkannt, muss auch der Typ 2 Diabetiker eine Insulin-Injektion zu sich nehmen.

Beginnt der Typ 2 Diabetiker jedoch seine Ernährung konsequent umzustellen, regelmäßig Sport zu treiben und abzunehmen, kann er seine Blutzuckerwerte meist unter Kontrolle halten und eine künstliche Insulin-Einnahme verhindern.

Wodurch erkenne ich, dass ich Diabetes habe?

Sowohl der Diabetes Typ 1 als auch der Typ 2 können die gleichen Symptome entwickeln. Viel deutlicher werden die Symptome jedoch beim Typ 1 Diabetiker. Bei dem Diabetes Typ 2 ist sich sogar eine beträchtliche Anzahl von Menschen gar nicht bewusst, dass sie sich in diesem Zustand befinden. Die Symptome können anfangs sehr mild sein und bei einigen Typ 2 Diabetikern auch überhaupt keine Symptome auftreten. Kommen sie jedoch in ein fortgeschrittenes Stadium, werden die Symptome meist sichtbar. Zu den häufigsten Symptomen eines Diabetes gehören:

  • Übermäßiger Durst
  • Extremer Hunger (auch nach dem Essen)
  • Verstärkter Harndrang, besonders nachts
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Ungewöhnliche Gewichtszunahme oder Verlust
  • Erhöhte Müdigkeit (die Zellen bekommen nicht genügend Glucose)
  • Reizbarkeit
  • Verschwommenes Sehen
  • Wunden, die nicht heilen
  • Häufige Infektionen (Haut, Harnwege, Scheide)
  • Taubheit oder Kribbeln in Händen und / oder Füßen
  • wunde Füße
  • erektile Dysfunktion
  • stinkender Urin (Der Geruch erinnert an faulendes Obst oder Nagellackentferner. Der Geruch über den Ketonkörper Aceton ausgelöst, weil im Körper für die Energiegewinnung vermehrt Körperfette in Energie umgewandelt werden.)
  • Typ 1 Diabetiker sind oft normal- bis untergewichtig und Typ 2 Diabetiker sind in der Regel übergewichtig

Wie kann ich Diabetes verhindern?

Diabetes Typ 1

Der Diabetes Typ 1 gilt als eine Autoimmunkrankheit, welche gleichzeitig von der genetischen Veranlagung beeinflusst wird. Durch eine Fehlprogrammierung beginnt das körpereigene Immunsystem die Zellen der Bauchspeicheldrüse anzugreifen, und zu zerstören. Nun, aber was genau führt dazu, dass der Körper sich selbst angreift?

Der Darm macht 80% unseres Immunsystems aus. Er schützt den Körper mit einer großen Herde von nützlichen Bakterien vor schädlichen Eindringlingen und verhindert mit der Darmschleimhaut, dass schädliche Stoffe in die Blutbahn gelangen.

Wird der Darm nun angegriffen – entweder über eine falsche Ernährung, Infektionen oder Antibiotikabehandlungen – kann die Darmschleimhaut durchlässig werden und nun unvollständig verdaute Nahrungsbestandteile in die Blutbahn lassen. Viele dieser Eindringlinge kann der Körper nicht identifizieren und beginnt sie anzugreifen und Antikörper zu bilden. Der Körper beginnt nun, gegen sich zu kämpfen. Die Folge: Autoimmunkrankheiten.

Untersuchungen zeigen, dass sich bei Kindern durch den Verzehr von Kuhmilch und Gluten in der Kindheit, das Risiko einen Diabetes Typ 1 zu entwickeln, deutlich erhöht. Kuhmilch und Gluten sind dafür bekannt, die Darmschleimhaut durchlässiger zu machen. Bei der Kuhmilch ist es sogar so, dass sie eine ähnliche Eiweißverbindung aufweist, wie die Insulin produzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse. Dies kann ein Grund dafür sein, warum der Körper nicht nur die in die Blutbahn gelangen unverdaute Eiweiße angreift, sondern auch sich auf die Zellen der Bauchspeicheldrüse stürzt.

Um beim eigenen Kind das Risiko für einen Diabetes Typ 1 zu verringern, kann es also helfen, den Verzehr von Kuhmilch und glutenhaltigen Produkten zu minimieren bzw. ganz wegzulassen und das Kind sehr lange zu stillen.

Diabetes Typ 2

Das Verlangen nach Süßes, zu wenig Bewegung und Übergewicht gehören zu den Faktoren, die einen Menschen schnell einen Diabetiker werden lassen. Es ist wahr, dass die meisten Typ 2 Diabetiker übergewichtig sind und sich zu wenig bewegen. Nicht ohne Grund wird diese Art vom Diabetes auch als Wohlstandskrankheit bezeichnet. Folgende Risikofaktoren gelten als Freifahrkarte in den Diabetes Typ 2:

Körperwerte und Körpermaße

  • Abdominale Adipositas: Wenn der Taillenumfang größer als 88 cm bei Frauen und mehr als 102 cm bei Männern ist.
  • Erhöhte Triglyceride im Blut: Mehr als 150 mg/dl (1.69mmol/l).
  • Geringe Menge an „guten“ HDL-Cholesterin: weniger als 50 mg/dl (1,29 mmol/l) bei Frauen und weniger als 40 mg/dl (1,04 mmol/l) bei Männern.
  • Hoher Blutdruck: Mehr als 13085 mmHg
  • Erhöhter Nüchternblutzucker: mehr als 99 mg/dl (5,5 mmol/l)

Übergewicht

Ein Body-Mass-Index (BMI) von mehr als 27 erhöht stark das Risiko für Diabetes Typ 2. Wenn man die Körperform eines Apfels hat, also das Fett überwiegend am Rumpf trägt, erhöht sich ebenso die Wahrscheinlichkeit. Das Fett, welches sich am Bauch befindet, ist nicht nur wegen des Diabetes gefährlich, es kriecht zwischen die Organe und schränkt zusätzlich dessen Funktion ein.

Bewegungsmangel

Regelmäßige Bewegung hilft nicht nur in einer Topform zu bleiben, es motiviert mehr zu einer gesunden Ernährung. Regelmäßige Bewegung und Sport helfen auch, den Blutzucker im Normbereich zu halten und verbessern die Empfindlichkeit des Körpers auf Insulin. Eine reduzierte Empfindlichkeit der Zellen auf Insulin ist ein frühes Warnzeichen für Typ 2 Diabetes.

Schlechte Ernährung

Viele Leute fragen oft, “Führt der Verzehr von Zucker zum Diabetes?” Die Antwort darauf ist ein “Ja, es kann” und ein “Nein”. Das “Nein” gilt für den Diabetes Typ 1. Das “Ja, es kann” für den Diabetes Typ 2. Zucker, kohlenhydratreiche Lebensmittel wie Brot, Nudeln, Reis, Kartoffeln, Müsli und alle Lebensmittel, die Mehl enthalten, werden im Körper in Glucose umgewandelt und erhöhen beim Essen den Blutzuckerspiegel. Wenn man nun eine Menge solcher Lebensmittel isst, muss der Körper ständig Insulin produzieren, um den Blutzuckerspiegel zu senken. Kommt nun ein Bewegungsmangel hinzu, erhöht sich das Risiko deutlich einen Diabetes Typ 2 zu entwickeln.

Mit einer gesunden Ernährung, ausreichend Bewegung und einem gesunden Körpergewicht, kann man es also schaffen, sich vor diesem Diabetes typ zu schützen. Gleichzeitig bedeutet das auch, dass diese 3 Maßnahmen dem Typ 2 Diabetiker helfen, seine Krankheit besser in den Griff zu bekommen und sich vor den schwerwiegenden Folgen zu schützen.

Was sind die Folgen von Diabetes?

Diabetes ist eine schreckliche Krankheit. Sie kann die Lebensqualität stark verringern, macht anfälliger für verschiedene schwere Krankheiten und verkürzt das Leben. Der ständig erhöhte Blutzucker stört Funktionen im Körper und zerstört sogar Gewebe. Bei einem Diabetiker werden in der Regel zuerst die kleinen und großen Blutgefäße angegriffen. Der erhöhte Blutzucker verdickt immer mehr die Gefäßwände, reduziert deren Elastizität und verursacht in einigen Fällen sogar Gewebswucherungen. Es kommt zu einer gestörten Durchlässigkeit und einer zusätzlich erhöhten Blutgerinnung. Das bedeutet, das Blut wird dickflüssiger und dadurch die gesamte Durchblutung eingeschränkt. Die Folge: Entstehung einer Arteriosklerose in kleinen und großen Blutgefäßen.

Das wiederum erhöht die Anfälligkeit, an folgenden Krankheiten zu erkranken:

  • Herzerkrankungen (wie Herzinfarkt)
  • Schlaganfall
  • Nierenerkrankungen (welche bis zur Notwendigkeit einer Dialyse und eventuellen Nierentransplantation führen)
  • Augenprobleme
  • Nervenprobleme (Schäden an den Blutgefäßen, die die Nerven versorgen, Sensibilitätsstörungen, Schwäche in den Gliedmaßen, Blasen- und Darmfunktionsstörungen, Nervenschmerzen und sogar Lähmungen)
  • Durchblutungsstörungen (bis hin zu Infektionen, Mangeldurchblutungen von Gewebsteilen entstehen – und zum Teil sogar so stark, dass diese absterben und amputiert werden müssen.)

Es gilt: Je besser man den Blutzuckerspiegel unter Kontrolle hat, desto weniger wahrscheinlich treten die diabetischen Komplikationen auf. Wenn der Nüchternglucosewert bei 5 mmol/l oder in dessen Nähe liegt und sich der HbA1c-Wert bei etwa 6% befindet, ist die Wahrscheinlichkeit für die Komplikationen deutlich geringer.

Was kann ich gegen Diabetes tun?

Schritt 1: Mach das, was dein Arzt dir sagt. Wenn es akut ist und du eine schnelle Hilfe brauchst, wird dir wahrscheinlich keiner besser helfen können, als dein Arzt.

Schritt 2: Vorbeugen und langfristig gesund. Wenn du vorbeugen oder im Nachgang einen gesünderen Lebensstil annehmen möchtest, um zu verhindern, dass es wieder kommt oder sich verschlimmert, gibt es natürliche Möglichkeiten, die dabei helfen können.

Diabetes natürlich behandeln

Wer Diabetes hat, braucht einen starken Willen, Durchhaltevermögen und eine gute Ernährung. Diabetes Typ 2 ist mit einer gezielten Ernährung nicht nur zu vermeiden, sondern dessen Entwicklung zu bremsen und vollkommen zu heilen. Beim Diabetes Typ 1 kann eine gesunde Ernährung helfen, die Folgen zu minimieren und die Lebensqualität enorm zu steigern.

1.Achte auf deine Ernährung

Beseitige Zucker, reduziere Getreide und kohlenhydratreiche Lebensmittel Dies wird nicht nur helfen, ein gesundes Gewicht zu erreichen, sondern auch den Blutzucker- und Insulinspiegel zu senken. Jedes Mal, wenn man kohlenhydratreiche Lebensmittel wie Brot, Nudeln, Frühstückszerealien und Kartoffeln isst, spaltet der Körper diese in Zucker. Dadurch wird der Blutzuckerspiegel erhöht und der Anstieg des Hormons Insulin gefördert.

Da Menschen mit Diabetes Typ 2 in der Regel einen zu hohen Blutzuckerspiegel und reichlich Insulin im Blut haben, kann der Verzehr von solchen Lebensmitteln den Diabetes nicht nur verschlimmern, sondern zusätzlich zur Gewichtszunahme führen.

Beseitige verarbeitete Fette Es ist auch wichtig, alle Trans-Fettsäuren zu vermeiden. Es handelt sich hierbei um eine Art von verarbeiteten Pflanzenölen, die in der Regel in frittierten Lebensmitteln enthalten sind. Aber auch einige Sorten Margarine und Lebensmittel, wie Kekse, Kuchen und Cracker enthalten diese Fette. Trans-Fettsäuren reduzieren die Empfindlichkeit der Zellen gegenüber Insulin. Das bedeutet, der Körper muss mehr Insulin produzieren, um diese Empfindlichkeit zu kompensieren.

Das soll ein Diabetiker essen:

  • Lebensmittel mit einem mittleren und niedrigen glykämischen Index
  • viel grünes Gemüse
  • gute Fette (zum Beispiel aus extra natives Olivenöl, Avocados, fettem Fisch (z.B. Sardinen, Lachs, Makrele), Kokosmilch und Öl, rohe Nüsse und Samen)
  • eiweißreiche Lebensmittel (wie zum Beispiel Eier, Hülsenfrüchten, rohe Nüsse und Samen)
  • Magnesiumreiche Lebensmittel (zum Beispiel rohe Kakaobohnen, Quinoa und Mandeln)
  • viel Wasser trinken (mindestens 2,5 Liter am Tag)

2.Mach dich fit

Regelmäßiges Training ist einer der besten Möglichkeiten, um gesund zu bleiben und das Risiko für verschiedene Krankheiten zu vermeiden. Bei einem Typ 2 Diabetiker kann regelmäßiges Training sogar den Blutzuckerspiegel und die enorme Insulinausschüttung senken.

Das Vorhandensein von überschüssigem Fett hemmt das Insulin im Körper, sich an spezifische Zellen anzuheften und dadurch den Blutzuckerspiegel zu senken. Aus diesem Grund sind übergewichtige Menschen meist weniger empfindlich auf Insulin als schlanke Menschen. Aerobisches Training sowie auch Krafttraining sind hierfür sehr hilfreich.

3.Schlafe ausreichend

Zu wenig Schlaf bewirkt im Körper ein Hormon-Ungleichgewicht. Zu wenig Schlaf senkt im Blutspiegel das Hormon Leptin. Dieses sorgt in der Regel für das Sättigungsgefühl und ein Gefühl der Zufriedenheit nach dem Essen. Ist der Körper müde, steigt häufig das Verlangen nach Zucker und kohlenhydratreichen Lebensmittel wie Kekse, Brot und Kartoffeln. Idealerweise sollte man zwischen sieben und acht Stunden pro Nacht schlafen.

4.Mach etwas gegen Stress

Stress kann auf unterschiedliche Weise die Gesundheit schädigen. Psychischer Stress kann zur Gewichtszunahme führen und den Blutzuckerspiegel bei Diabetikern erhöhen. Bei Stress wird das Hormon Cortisol vermehrt freigesetzt. Neben seinen vielen anderen Wirkungen fördert Cortisol vor allem im Bauchbereich die Ablagerung von Fett. Dies verschlechtert die Insulinresistenz und fördert einen Anstieg des Blutzuckers.

5.Reinige deinen Darm

Ein gesunder Darm ist das Markenzeichen eines gesunden Körpers. Durch eine gezielte Darmsanierung wird der Darm gereinigt und mit Hilfe von probiotischen Lebensmitteln eine gut funktionierende Darmflora aufgebaut. Dadurch profitiert nicht nur die Darmschleimhaut, sondern das gesamte Immunsystem.

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