Haarausfall bei Frauen

Haarausfall bei Frauen – ob schleichend oder plötzlich. Jede Frau betrachtet Haarausfall als ein ernstes Signal. Mit dem Haar schmückt eine Frau nicht nur Äußeres, volles und prächtiges Haar gibt den meisten Frauen ein starkes Selbstbewusstsein. Schon im Kindesalter träumt jedes Mädchen von langen, dicken Haaren. Sie gelten als ein Zeichen der Weiblichkeit und Schönheit. Beginnen die jedoch Haare auszufallen, werden immer dünner und lichter, probieren die meisten Frauen viele Mittelchen aus. Doch machen diese es häufig nur noch schlimmer. Eine gute Behandlung bezieht sich auf die eigentliche Ursache.

Wunderschönes Haar

Der beste Weg, um zu verstehen, wie das Haar wächst, ist sich einen Garten vorzustellen. Wie gut der Garten wächst, hängt davon ab, wie der Untergrund ist.

Beim Haar ist es genauso. Um volles, langes und schönes Haar zu bekommen, braucht der Haarboden bestimmte Nährstoffe. Er benötigt beispielsweise Kupfer, um die Haarpigmentierung zu bilden, Silizium für das Wachstum und Festigkeit und Vitamin E für die Gesundheit der Kopfhaut und Haarfollikel. Leidet der Körper nun an irgendeinem Mangel oder bringen Hormone die Nährstoffverwertung durcheinander, verliert der Haarboden immer mehr an Überlebenskraft. Die Folge: Haarausfall.

Haarausfall bei Frauen

Die meisten Frauen verlieren 50 bis 100 Haare an einem Tag. An Tagen, an denen sie die Haare waschen, können sogar bis zu 250 Haare ausfallen. Dies scheint im ersten Moment vielleicht etwas beunruhigend – doch keine Panik. Mit jedem Haar, das verloren geht, sprießt normalerweise ein neues Haar aus dem gleichen Haarfollikel.

Wird das Haar jedoch immer lichter, dünner und gibt einem das Gefühl, dass kein neues Haar mehr aus dem Follikel springt, beginnen für viele Frauen schlaflose Nächte. Sie suchen nach Lösungen, probieren verschiedenste Mittelchen aus, in der Hoffnung, dass die Haare wieder voll und geschmeidig werden. Doch hoffnungslos.

Das Problem: Sie behandeln häufig das Symptom anstatt der Ursache.

Die Auslöser von Haarausfall können von Frau zu Frau unterschiedlich sein – ob eine schlechte Ernährung, Schwangerschaft, hormonelle Veränderungen, Infektionen oder Chemikalien. Doch gibt es eine wesentliche Komponente, die alle miteinander verbindet: Der Darm.

Haarausfall bei Frauen – die Ursache

Die eine oder andere mag jetzt vielleicht denken, was hat der Darm mit meinen Haaren zu tun?…Nun, so einiges…

Unser Darm macht 80% unseres Immunsystems aus. Mit Billionen von kleinen Mikroorganismen stellt er seine starke Armee auf. Diese bilden die Darmflora, schützen den Körper vor gefährlichen Einwirkungen und helfen, Nährstoffe aus der Nahrung aufzunehmen. Wird die Darmflora nun ständig irritiert, schwächt sie mit der Zeit ab. Die Folge: Ein schwaches Immunsystem und eine schlechte Verwertung der Nährstoffe.

Nicht selten werden aufgrund einer geschädigten Darmflora sehr wichtige Nährstoffe ausgeschieden. Dazu kommt eine schlechte Verabreitung der Nahrung, sodass sich immer mehr Schlacken, Gifte und Säuren im Darm und im Körper ablagern.

Was hat das nun mit den Haaren zu tun?

Verliert der Körper die Fähigkeit Nährstoffe optimal zu verwerten und gehen mehr Nährstoffe verloren, als er allgemein aufnimmt, sendet der Körper kleine Helfer aus. Ihr Auftrag: Überall im Körper verwertbare Nährstoffe einsammeln und diese, lebenswichtigen Funktionen bereitstellen.

Nun, da der Haarboden zu einer wunderbaren Nährstoffquelle zählt und im Körper in erster Linie keine überlebenswichtigen Funktionen übernimmt, plündern die kleinen Helfer sein Nährstoffdepot.

Der Haarboden verliert immer mehr an Kraft, Nährstoffe und führt dazu, dass die Haare ausfallen und nur sehr wenige, bis gar keine Haare mehr bilden. Es entsteht der Haarausfall.

Was irritiert den Darm und verursacht so ein Disaster?

Alles, was in unseren Mund hineinkommt, muss durch den Darm. Gehören nun Medikamente, ungesunde Lebensmittel, Zucker, Softdrinks, Limonaden, Milchprodukte und glutenhaltige Getreideprodukte zu unserem täglichen Ernährungsplan, leidet der Verdauungstrakt schnell daran. Aber auch Emotionen, wie Stress beeinflussen die Verdauung. Hat man mal viel zu tun, reagiert der Darm nicht selten mit Verstopfung oder Durchfall.

Mit einer schlechten Nährstoffversorgung werden die Funktionen des Körpers nicht nur träge, es sammeln sich mit der Zeit immer mehr nicht verwertbare Stoffe, Schlacken und Gifte an. Normalerweise kann eine gesunde Leber diesen Belastungen standhalten. Wird sie jedoch selbst stark belastet und nicht mehr den notwendigen Nährstoffen versorgt, wird auch sie mit der Zeit müde und schwach.

Es sammeln sich nun immer mehr Giftstoffe und Schlackenstoffe im Körper an und belasten ihn. Die kleinen Helfer bekommen immer mehr zu tun und müssen nun auch die angefallenen Schadstoffe beseitigen.

Haarausfall in der Schwangerschaft und Wechseljahren

Mit der monatlichen Periode scheidet der Körper einer Frau normalerweise Schlacken, Gifte und Schadstoffe aus. Sie entschlacken den Körper natürlich und reduzieren die Schadstoffansammlung im Körper. Fehlt dem Körper aber die Möglichkeit (zum Beispiel während der Schwangerschaft oder Wechseljahre) Schlacken auf natürlicher Art zu entsorgen, lagern sich die entstehenden Schadstoffe ein. Der Körper hat jetzt Mehrarbeit zu leisten: Die kleinen Helfer des Körpers haben nun den Auftrag diese Schadstoffe zu neutralisieren. Sie ziehen los und suchen nach verwertbaren Nährstoffen. Die Folge: Dünner werdendes Haar und Haarausfall.

Haarausfall bei jungen Frauen

Viele junge Frauen nutzen die Antibabypille zur hormonellen Verhütung. Sie bestimmen damit nicht nur die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft, sondern ebenso ihre monatliche Blutung. Ein Großteil der Frauen nimmt die Pille durchgehend ein, um die monatliche Blutung zu vermeiden. Die Folge: Eine immer stärkere Ansammlung von Schlacken und Giftstoffen im Körper.

Selbst wenn sich die Frau – trotz Antibabypille, für ihre monatliche Blutung entscheidet, nimmt sie ihrem Körper die natürliche Fähigkeit zu entgiften. Denn die Blutung, die während der Einnahme der Antibabypille entsteht, ist eine sogenannte Entzugsblutung. Sie ist nicht mehr echt und wird von Körper nur provoziert, sobald die Pille nicht mehr genommen wird.

Ob also mit oder ohne Blutung – die Antibabypille stört die natürliche Entschlackung des Körpers. Es entsteht häufig ein Nährstoffmangel des Körpers mit folgendem “unerklärlichen” Haarausfall.

Haarausfall bei Frauen im mittleren Alter

Eine Frau, die keine Antibabypille nimmt, nicht schwanger ist oder sich in den Wechseljahren befindet, hat normalerweise die Fähigkeit über die monatliche Blutung natürlich zu entgiften. Leidet sie jedoch unter starken Belastungen (psychischer und körperlicher Stress), benötigt der Körper viel Kraft, um seine Körperfunktionen aufrechtzuerhalten. Kommen dann zusätzlich viel Kaffee, verarbeitete Lebensmittel, Rauchen und Alkohol ins Spiel, wir der Körper immer stärker belastet und sammelt Mengen an Schadstoffen an. Die Folge: Schwächung des Immunsystems, Mehrarbeit für den Körper…und bei einigen Frauen auch Haarausfall.

Haarausfall bei Frauen behandeln

Viele Frauen probieren verschiedenste Mittelchen aus, um ihr Haarausfall zu stoppen. Doch ein Großteil dieser Mittelchen macht es nur schlimmer. Genauso wie auch ein ungesunder Lebensstil belasten sie den Körper und sorgen für einen noch stärkeren Nährstoffentzug.

Um Haarausfall also gezielt und natürlich zu behandeln, sollte man den gesamten Körper als Ganzes betrachten. Wenn der Organismus gesund ist, hat er die Fähigkeit sich selbst zu entgiften, zu entschlacken und zu reinigen. Deshalb, wer Haarausfall effektiv beseitigen möchte, sollte seine Körperfunktionen auf Vordermann bringen. Eine gezielte Darmreinigung hilft die Darmflora wieder aufzubauen, und Nährstoffe aus der Nahrung besser zu verwerten. Mit Hilfe einer Entgiftungskur kann die Leber entlastet werden und anfallende Schlacken- und Giftstoffe aus dem Körper beseitigen. Wird beides mit einer nährstoffreichen Ernährung kombiniert, wird der Haarboden wieder mit nützlichen Nährstoffen versorgt, sodass neue Haare beginnen zu sprießen.

Darm mit natürlichen Lebensmitteln reparieren: Zum Darmprogramm

Vermeide bestimmte Lebensmittel:

  • Milchprodukte
  • Zucker und zuckhaltige Speisen und Getränke
  • sehr fettige Speisen
  • Salz (vor allem herkömmliches Speisesalz und jodiertes Salz)

Iss stattdessen:

  • Viel frisches Obst und Gemüse
  • Nüsse und Samen
  • Algen, wie Spirulina und Chlorella
  • Pseudogetreide, wie Hirse, Quinoa
  • kaltgepresste Öle, wie Walnussöl und Leinöl

Reinige deinen Darm:

  • Ein guter Anfang dafür sind probiotische Lebensmittel. Sie helfen die Darmflora wieder aufzubauen und dadurch Nährstoffe besser aufzunehmen. Probiotische
  • Lebensmittel sind unter anderem, fermentiertes Gemüse ud Flohsamenschalen

Entgifte deine Leber:

  • Ein guter Anfang, um seine Leber zu entgiften, ist viel Wasser trinken. Trinke täglich mindestens 8 bis 10 Gläser reines Wasser.
  • Vermeide Alkohol
  • Verwende Kräuter, wie Mariendistel und Löwenzahn

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