Häufigste Symptome bei Magnesiummangel

Magnesium gehört zu den häufigsten Mineralien im menschlichen Körper, ist mehr als in 300 biochemischen Reaktionen beteiligt und in jedem Zelltyp vorhanden.

Magnesium ist sehr wichtig für die Knochen. Etwa 50 bis 60 Prozent des Magnesiums werden im Körper in den Knochen gespeichert und nur eine kleine Menge des Minerals befindet sich im Blut. Magnesium reguliert außerdem den Blutdruck, hilft erholsamer zu schlafen, fördert die Durchblutung, stärkt das Immunsystem, unterstützt die Verdauung von Kohlenhydraten, ermöglicht die Absorption von Vitamin D, fördert die Gesundheit von Herz und Muskeln und ist für die Weiterleitung der Nervensignale sehr wichtig.

Frühe Anzeichen eines Magnesiummangels äußern sich oft in Form von Taubheit, Kribbeln, Muskelkrämpfe und Herzrhythmusstörungen.

Ein Magnesiummangel wird auch mit verschiedenen Krankheiten in Verbindung gebracht. Dazu gehören unter anderem Diabetes, Bluthochdruck, Schlafstörungen, Migräne, Herzerkrankungen, Asthma, Angst, Panikattacken, muskoloskeletale Erkrankungen, wie Fibromyalgie und chronische Rückenschmerzen.

Es gibt verschiedene Ursachen eines Magnesiummangels. Eine ungesunde Ernährung, übermäßiger Alkoholkonsum, übermäßiges oder chronisches Erbrechen, langfristiger Durchfall und ein schlecht eingestellter Diabetes gehören zu häufigen Ursachen eines Magnesiummangels.

Je nach Alter, Geschlecht, Schwangerschaft oder Stillzeit variiert die tägliche Magnesiummenge. Es gibt verschiedene Symptome, die einen Magnesiummangel bemerkbar machen. Je mehr Symptome vorhanden sind, desto höher liegt die Wahrscheinlichkeit eines Magnesiummangels.

Herzrhythmusstörungen

Ein unregelmäßiger oder abnormaler Herzrhythmus gehört zu den klassischen Symptomen eines niedrigen Magnesiumgehalts im Körper. Magnesium unterstützt die rhythmische Herzaktivität und ist für die gesunde Funktion des Herzens sehr wichtig. Magnesium hilft auch Calcium- und Kaliumionen durch die Zellmembran zu transportieren, wodurch der normale Herzrhythmus geregelt wird.

Muskelkrämpfe

Magnesium ist für die Gesundheit unserer Muskeln sehr wichtig. Es stimuliert die Wiederaufnahme von Calcium, wodurch die Muskeln gekräftigt und Krämpfe verhindert werden.

Auch die Absorption von Kalium wird durch Magnesium erhöht. Kalium ist essenziell für die Muskelfunktionen, blockiert die Schmerzrezeptoren im Gehirn und Nervensystem und verringert dadurch Muskelschmerzen.

Muskelkrämpfe und Muskelzuckungen, insbesondere Augenzucken können Zeichen eines Magnesiummangels sein.

Appetitlosigekit

Magnesium unterstützt im Körper die Verdauung und hilft Proteine, Fette und Kohlenhydrate zu absorbieren und zu nutzen.

Ohne die richtige Aufnahme dieser Mineralien kann das interne System nicht richtig funktionieren, und es kommt zu Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen.

Häufige Migräne

Magnesium ist für die Weiterleitung von Muskel- und Nervensignalen sehr wichtig. Ein Mangel an Magnesium kann die Muskel- und Nervenfasern wiederum überreizen und Verspannungen im Schulter-Nackenbereich verursachen. Dies ist eine häufige Ursache für Spannungskopfschmerzen.

Ein Mangel an Magnesium kann aber auch die Gefäße im Gehirn verengen, hier die Durchblutung stören und zu einem Migräneanfall beitragen. Oft ist ein Magnesiummangel auch Ursache eines Migräneanfalls während der Menstruation.

Erhöhter Blutdruck

Magnesium hilft die Blutgefäße in der glatten Muskulatur zu erweitern, wodurch die Blutgefäße weich und flexibel bleiben. Dies fördert den gesunden Schlaf und hilft bei der Entspannung.

Ein Mangel an Magnesium ist wiederum eine häufige Ursache von Bluthochdruck und einem niedrigen Kaliumspiegel im Körper. Kalium ist ein weiterer wichtiger Nährstoff, um den Blutdruck unter Kontrolle zu halten.

Angst, Depressionen und Unruhe

Magnesium sorgt für eine innere Ruhe und Entspannung. Ein Mangel an Magnesium kann genau das Gegenteil bewirken und auch ohne Ursache ein depressives, unruhiges und gereiztes Gefühl verursachen.

Wird die Magnesiumaufnahme gesteigert, können Nervosität, Angst, Unruhe und allgemeine Irritationen verringert werden. Außerdem hilft es, den Schlaf zu verbessern, welcher bei einer Depression oft gestört ist.

Unerklärbare Müdigkeit und Schwäche

Selbst ein leichter Magnesiummangel kann zur Müdigkeit und allgemeiner Schwäche führen. Die Muskelkraft wird gesenkt und es entsteht ein Gefühl, als würde bei normalen, täglichen Aktivitäten zusätzlicher Aufwand benötigt werden.

Magnesium übernimmt eine wichtige Funktion beim Abbau von Glucose in Energie, wodurch der Stoffwechsel gesteigert wird und Müdigkeit und Schwäche bekämpft werden.

Magnesium regelt außerdem den Stoffwechsel anderer Energie steigernder Mineralien, wie Calcium, Phosphor, Kalium, Kupfer, Zink und Vitamin C.

Nicht erholter Schlaf

Schwierigkeiten beim Einschlafen oder eine Müdigkeit auch nach mehreren Stunden Schlaf können ein Zeichen eines Magnesiummangels sein.

Magnesium hilft den Körper und Geist zu entspannen, und erholsamer zu schlafen. Ein Magnesiummangel hat Auswirkungen auf die Funktionsfähigkeit der Gamma-Aminobuttersäure Rezeptoren (GABA) im Gehirn. GABA ist ein Neurotransmitter, welcher dem Gehirn ermöglicht, zu einem erholsamen Zustand überzugehen und einen gesunden Schlaf zu genießen.

Konzentrationsstörungen und Gedächtnisverlust

Die Konzentration und das Gedächtnis werden stark vom Magnesiumniveau beeinflusst. Magnesium hat direkten Einfluss auf die Lernfähigkeit, das Arbeitsgedächtnis und das Kurz- und Langzeitgedächtnis. Es steigert die Spanne der Aufmerksamkeit und verringert eine geistige Verwirrung.

Ein Mangel an Magnesium kann dazu beitragen, dass sich Schwermetalle im Gehirn ablagern, was wiederum das Risiko einer Multiplen Sklerose, Parkinson und Alzheimer erhöht.

Unangenehmer Körpergeruch

Plötzlich starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch können Zeichen eines Magnesiummangels sein.

Magnesium hilft, die Schweißdrüsenaktivität und geruchsbildende Chemikalien zu steuern. Es hilft auch, übermäßigen Nachtschweiß zu reduzieren.

Auch allgemein starkes Schwitzen kann ein Grund eines Magnesiummangels sein.

Tipps, um mehr Magnesium aufzunehmen

  • Bei einem Magnesiummangel ist es wichtig, schnell zu handeln, um schwere Folgen und Erkrankungen zu vermeiden. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um die Magnesiumspeicher wieder zu füllen und Zellfunktionen zu unterstützen.
  • Gesunde Ernährung und Lebensmittel mit einem hohen Magnesiumgehalt: Roher Kakao, Mandeln, Avocados, Bananen, Bohnen, Kürbiskerne, Walnüsse, Cashewkerne, Pekannüsse, Kartoffeln mit Schale und grünes Blattgemüse sind Lebensmittel mit einem hohen Magnesiumgehalt.
  • 2 Mal pro Woche im Bittersalzbad baden. Der Magnesiumgehalt im Bittersalz wird über die Haut in den Körper aufgenommen.
  • Koffein, Limonaden, Salz, Zucker und alkoholische Getränke reduzieren.

Es gibt verschiedene Möglichen, um den Magnesiumgehalt im Körper natürlich zu steigern und Mangelerscheinungen zu verhindern. Neben den Möglichkeiten mehr Magnesium aufzunehmen, sollte außerdem darauf geachtet werden, dass weniger Magnesium im Körper verloren geht. Koffein, Limonaden, Salz, Zucker und alkoholische Getränke können die Magnesiumaufnahme stören. Aber auch übermäßiges Schwitzen und Medikamente, wie die Antibabypille, Medikamente gegen Bluthochdruck, Diuretika, Insulin und bestimmte Antibiotika können den Magnesiumspiegel senken.

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