Lebensfreude

Jede Situation so akzeptieren, wie sie ist, ohne zu wünschen, die Dinge wären anders

Stress, Frustration, Enttäuschungen, Streit und Irritationen entstehen häufig aufgrund unserer eigenen Erwartungen. Wenn Dinge nicht so laufen, wie wir es uns vorgestellt haben, wünschen wir uns, die Dinge wären anders.

Wir stellen Erwartungen, wie sich andere Menschen zu verhalten haben, wie der andere Autofahrer fahren und wie unser Leben aussehen soll. All diese Erwartungen sind nur Fantasien in unserem Kopf und entsprechen nicht der Realität.

Es geht darum, die Fähigkeit zu entwickeln, jede Situation so zu akzeptieren, wie sie ist. Indem wir lernen, Erwartungen abzulegen, können wir einen großen Teil der Negativität aus unserem Leben entfernen. So bekommt das Positive und Schöne mehr Platz.

  1. Achte in verschiedenen Situationen auf deine Emotionen und Gefühle. Beobachte dich während des Tages. Wenn du sauer, frustriert, enttäuscht oder irritiert bist, andere Autofahrer anbrüllst oder dich online aufregst. Diese Momente sind Indikatoren dafür, dass du dir wünschst, die Dinge wären anders und dass du eine bestimmte Vorstellung davon hast, wie die Realität aussehen sollte.

  2. Führe dir jegliche Erwartungen, die du an dich selbst hast, vor Augen. Dies betrifft dein Leben, deinen Partner, deine Kinder, deine Arbeitskollegen, deinen Job usw.

  3. Sobald du eine Erwartung oder einen Wunsch hast, dass die Dinge anders sein sollen, beginne dankbar dafür zu sein. Indem wir für die Situationen und Dinge dankbar sind, verändern wir unseren Fokus. Wir sehen in ihnen die Schönheit, statt das Negative. Dies hilft uns, Erwartungen, Negativität, Groll und Missgunst leichter abzulegen.

  4. Übe dich darin, die Realität so zu akzeptieren, wie sie ist: ohne Erwartungen und ohne andere Menschen in Schubladen zu zwängen, die wir uns selbst ausgedacht haben.

Das heißt nicht, dass wir nie handeln sollen. Es gibt viele Dinge, die wir durch konkretes Handeln zum Besseren führen können. Wir können auf eine Art und Weise handeln, die mit unseren Werten einhergeht.

Hege jedoch nie die Erwartungshaltung, dass deine Umwelt auf deine Handlungen reagieren wird. Wenn wir etwas Gutes tun, sollten wir weder eine Belohnung noch eine Anerkennung erwarten. Tue Gutes, weil du es liebst Gutes zu tun, und erwarte nichts darüber hinaus. So werden wir jedes Mal mehr erhalten, als wir uns vorgestellt haben.

Wie lange bleibt uns noch?

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