Kokosöl

Kokosöl wirkt innerhalb kürzester Zeit vitalisierend, belebend, sorgt für geistige Klarheit und steigert das allgemeine Wohlbefinden. Kokosöl unterstützt den Wundheilungprozess, hilft Narben zu erhellen und reduziert das Risiko von Karies und Zahnfleischerkrankungen.

Während des 2. Weltkrieges wurde das Kokoswasser wegen seiner erstaunlichen Ähnlichkeit sogar als Blutplasma-Ersatz genutzt. Das Kokosöl hilft den schlechten Cholesterinspiegel zu senken, den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren, das Immunsystem zu stärken und unterstützt den Körper mit seinen antimykotischen, antiviralen, antibakteriellen und antibiotischen Eigenschaften.

Das Kokosöl wird aus dem Fruchtfleisch der Kokosnuss gewonnen. Dafür wird das weiße Fruchtfleisch zerkleinert, getrocknet und anschließend in Ölmühlen zu dem Kokosöl gepresst. Es ist sowohl in der Küche, als kosmetisches Produkt als auch im Haushalt vielseitig einsetzbar. Das Kokosöl oxidiert nur sehr langsam und kann deshalb wie Butter bei Raumtemperatur gelagert werden. Gekühlt ist das Kokosöl bis zu zwei Jahre haltbar, ohne dabei ranzig zu werden.

Kokosöl Nährwerte

Die große Anzahl der Ballaststoffe, Vitamine, Mineralstoffe und die antioxidativen Eigenschaften unterstützen die Absorption anderer Mineralien und optimieren damit die Verstoffwechselung vieler gesunder Lebensmittel. Besonders außergewöhnlich ist der hohe Fettanteil des Kokosöls. Kokosöl besteht bis zu 92% aus Fett, wovon etwa die Hälfte aus den besonderen mittelkettigen Fettsäuren besteht.

Mittelkettige Fettsäuren (MCT)

Mittelkettige Fettsäuren sind für den menschlichen Körper essenziell. Sie sind im Körper für die Aufrechterhaltung der Zellfunktionen zuständig, senken den Cholesterinspiegel, wirken präventiv gegen Arteriosklerose und schützen vor Herzerkrankungen.

Das Kokosöl ist reich an kurz- und mittelkettigen Fettsäuren, welche leicht verdaulich und verwertbar sind. Gelangen diese Fette in den Körper, werden sie innerhalb kürzester Zeit zur Leber gesendet und hier als sofortige Energiequelle bereitgestellt.

In der Leber unterstützen die mittelkettigen Fettsäuren außerdem die Funktionen der Leberzellen. Diese erhöhen den Stoffwechsel, regen die Produktion der Gallenflüssigkeit an und steigern die Entgiftung des Körpers. Mit Hilfe einer optimalen Leberfunktion können belastende und schädliche Giftstoffe aus dem Körper absorbiert und vor einer Vielzahl von Krankheiten vorgebeugt werden.

Da die mittelkettigen Fettsäuren während der Verdauung direkt zur Leber gesendet werden, benötigen sie keine Gallen- oder Bauchspeicheldrüsenenzyme. Somit ist das Kokosöl auch für Menschen mit Diabetes oder Gallenblasenprobleme geeignet.

Laurinsäure

Laurinsäure ist eine mittelkettige Fettsäure und in einem erstaunlich großen Anteil in Kokosöl enthalten. Gelangt die Laurinsäure in den Körper, verwandelt sie sich zu einer Substanz namens Monolaurin. Babys und Kinder benötigen das Monolaurin für das Wachstum und die Entwicklung. Laurinsäure ist desshalb auch in der menschlichen Muttermilch vorhanden. Erwachsene können von der Immunsystem steigernden und aktivierenden Funktion des Monolaurins profitieren.

Das Monolaurin als auch die Laurinsäure übernehmen im menschlichen Körper wichtige Aufgaben. Sie bieten einen großen Schutz vor Infektionen, indem sie Mikroben, wie Bakterien, Viren und Pilze abtöten und Krankheitserreger bekämpfen. Sie reinigen innere Organe und helfen gegen Abgeschlagenheit, Trägheit und Müdigkeit.

Kaum ein anderes Nahrungsmittel besitzt eine so hohe Menge der Immunsystem stärkenden Laurinsäure wie das Kokosöl.

Kokosöl Wirkung

Das Kokosöl wirkt gegen eine Vielzahl von Krankheiten und hilft Herz-Kreislauferkrankungen vorzubeugen. Menschen, die höhere Mengen an Kokosnüssen verzehren, gehören oft auch zu den gesündesten Menschen. Bei der Südpazifik lebenden Bevölkerung gehört die Kokosnuss zum Grundnahrungsmittel und deckt etwa 60% des täglichen Kalorienbedarfes ab. Menschen dieser Regionen leiden nur sehr selten an Anzeichen oder Beschwerden von Herzerkrankungen. Der hohe Anteil der gesättigten Fettsäuren senkt den schlechten Cholesterinspiegel, schützt damit das Gefäßsystem und wirkt präventiv gegen Herzerkrankungen.

Kokosöl gegen Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten

Unser Körper kämpft täglich gegen Infektionen und Eindringlinge jeglicher Art. Wir sind ständig von Bakterien, Pilze, Viren und Parasiten umgeben.

Der hohe Anteil der Laurinsäure im Kokosöl und das im Körper daraus entstehende Monolaurin aktivieren das Immunsystem. Sie töten Bakterien, Viren, Pilze sowie Parasiten und helfen Infektionen abzuwehren. Die Laurinsäure und das Monolaurin können das Bakterium Staphylococcus aureus (ein sehr gefährlicher Krankheitserreger) und den Hefepilz Candida albicans auch im Körper abtöten und Folgeschäden verhindern.

Außerdem werden folgende Krankheits- und Infektionsauslöser beseitigt: - Viren, welche die Grippe, Herpes, Masern, Hepatitis C, AIDS und andere Krankheiten verursachen. - Bakterien, welche zu Geschwüren, Rachen-Infektionen und Harnwegsinfektionen, Zahnfleischerkrankungen und Karies, Pneumonie und Gonorrhö führen. - Pilze und Hefen, die Ringelflechte, Fußpilz, Soor, Windelausschläge und andere Infektionen auslösen. - Vertreibt oder tötet Bandwürmer, Läuse, Giardien und andere Parasiten.

Kokosöl für gesunde Zähne

Im Mund gibt es Tausende von verschiedenen Bakterienarten. Einige von ihnen sind gut, andere wiederum lösen Schäden und Krankheiten aus. Gefährliche Bakterien, wie der Streptococcus mutans können Schäden verursachen und sind für die Entstehung von Plaque, Zahnfleischentzündungen und Karies verantwortlich.

Die schlechten Bakterien schaffen auf den Zähnen eine dünne Schicht, die sogenannte Plaque-Schicht. Diese nutzen sie, um an der Oberfläche der Zähne besser haften und sich vermehren zu können. Verschlimmert und vermehrt sich die Plaque-Schicht, kann es zu Problemen, wie Zahnschmerzen, Mundgeruch, Zahnfleischentzündungen und Karies kommen.

Das Kokosöl besitzt antibakterielle Eigenschaften und kann zur Abtötung dieser Schaden verursachenden Bakterien eingesetzt werden. Für das Ölziehen einfach morgens auf nüchternen Magen etwa 1 Esslöffel Kokosöl in den Mund nehmen und zwischen den Zähnen für 10 bis 20 Minuten hin- und hergespülen. Das feste Kokosölstück wird im Mund zur flüssigen Substanz aufgelöst und gelangt so optimal in alle Zahnräume. Nach dieser Zeit wird das Öl ausgespuckt und die Zähne geputzt. Mit Hilfe des Öls und das Hin- und Hersausen im Mund werden tief liegende Bakterien aufgelöst und entfernt. Bei täglicher Anwendung kann eine große Menge an Plaque und Bakterien entfernt und die Gesundheit des Mundes positiv beeinflusst werden.

Bei dem Ölziehen sind folgende Dinge zu beachten: - Während des Hin- und Herspülens sollte es nicht zu Verspannungen der Gesichtsmuskulatur kommen. Ist das Gesicht verspannt, sollte ein kleineres Kokosölstück in den Mund genommen oder nicht zu kräftig hin- und hergesaust werden. - Das Öl sollte nicht geschluckt werden. Durch das Auflösen der Bakterien ist das Öl vor dem Herausspucken mit einer Vielzahl an Bakterien und Schadstoffen besetzt. Diese würden beim Herunterschlucken in den Magen-Darm-Trakt gelangen. - Wiederholen Sie das Ölziehen mindestens 20 Tage lang. Nach den ersten 10 Tagen könnten schon Veränderungen der Zähne sicht- und spürbar werden. Die Zähne werden glänzender und weißer. - Bei regelmäßiger Anwendung werden die schädlichen Bakterien im Mund verringert, was zur Verbesserung der Mund- und Zahngesundheit führt.

Kokosöl gegen Mundgeruch

Schlechter Atem, entsteht in den meisten Fällen durch den Geruch von Chemikalien und Gase, welche durch die Bakterien im Mund produziert werden. Werden diese Bakterien entfernt, kann der Mundgeruch reduziert bzw. vollkommen beseitigt werden. Zur Beseitigung dieser Mundgeruch auslösenden Bakterien eignet sich ebenfalls das oben beschriebene Ölziehen. Ebenso können Zahnfleischentzündungen (Gingivitis), welche auf Grundlage einer Plaque-bedingten Bakterienbildung entstehen, ebenfalls durch das Ölziehen beseitigt werden.

Kokosöl gegen Epilepsie und Alzheimer

Die sogenannte ketogene Ernährung wird zur Behandlung von Alzheimer und epileptischen Anfällen eingesetzt. Sie setzt sich aus einem hohen Fettanteil und einem geringen Kohlenhydratanteil zusammen. Dabei bezieht der Körper seinen Energiebedarf aus dem aufgenommenen hohen Fettbedarf und den namensgebenden Ketonkörpern.

Das Kokosöl bietet eine optimale Grundlage dieses Ernährungsstils. Der hohe Gehalt der mittelkettigen Fettsäuren wird in der Leber in Energie und in Ketonkörper umgewandelt. Der Ketongehalt wird in der Blutkonzentration erhöht und kann innerhalb weniger Tage bis Monate die Leistung der Mitochondrien erhöhen. Dabei werden die Mitochondrien (Energiekraftwerke einer Zelle) im Körper als auch im Gehirn sowie die Synapsenverbindung im Gehirn erhöht.

Die höchste und bekannteste therapeutische Anwendung mit Hilfe der ketogenen Ernährung wurde in der Behandlung von medikamentenresistenter epileptischen Kindern erzielt. Durch die Ernährungsumstellung konnte die Rate der Anfälle drastisch gesenkt werden. Ebenso wird der Untergang Alzheimer bedingter Hirnareale verhindert bzw. verlangsamt werden.

Kokosöl steigert die Gehirnleistung und wirkt gegen Alzheimer

Alzheimer ist die häufigste Ursache von Demenz und betrifft weltweit etwa 30 Millionen Menschen. Den Alzheimer-Patienten geht dabei die Fähigkeit verloren, Glucose zur Energiegewinnung in bestimmten Bereichen des Gehirns zu verwenden.

Ketone können unter unter Umständen Glucose ersetzen. Sie helfen Hirnareale zu versorgen und verhindern das Absterben dieser Areale. Ketonkörper können als alternative Energiequelle für die Fehlfunktionen der Zellen genutzt und die Symptome von Alzheimer reduziert werden.

Kokosöl ist sehr reich an mittelkettigen Fettsäuren. Wird das Kokosöl verzehrt, gelangt es aus dem Verdauungstrakt direkt in die Leber. In der Leber wird das Kokosöl als schnelle und brauchbare Energiequelle genutzt und in Ketonkörper umgewandelt. Diese Ketonkörper werden vom Gehirn aufgenommen und können sowohl zum Schutz der Hirnareale als auch zur Behandlung von Gehirn-Erkrankungen wie Alzheimer und Epilepsie genutzt werden.

Kokosöl steigert die Energie

Der menschliche Körper kann mittelkettige Fettsäuren schneller verstoffwechselt als langkettige Fettsäuren. Viele der täglich verzehrten Nahrungsmittel sind reich an langkettigen Fettsäuren. Diese führen bei übermäßigem Konsum zur Trägheit, Müdigkeit, Abgeschlagenheit und folglich zur Gewichtszunahme.

Anders ist es bei den mittelkettigen Fettsäuren. Nach Eintritt in den Körper werden sie innerhalb kürzester Zeit von der Leber aufgenommen und in verwertbare Energie umgewandelt. Diese Energie kann sowohl für die geistige als auch für die körperliche Leitungsfähigkeit verwertet werden. Zusätzlich wird der Stoffwechsel angeregt und Müdigkeit sowie Erschöpfungszustände verhindert.

Nach dem Verzehr von Kokosöl wird dem Körper innerhalb der ersten 5 Minuten ein wertvoller Energieschub geliefert. Diese Energie kann zur Steigerung der geistigen Leistungsfähigkeit sowie zur Steigerung der Konzentration eingesetzt werden. Dazu gilt das Kokosöl schon seit Jahrhunderten als Geheimtipp für sportliche Leistungen.

Duch Kokosöl wird die Arbeit der Mitochondrien (Kraftwerke einer Zelle) erhöht und die körperliche Energiebereitschaft und Leistungsfähigkeit immens erhöht. Chronische Müdigkeitszustände sowie Erschöpfungsphasen werden verhindert und das allgemeine Wohlbefinden gesteigert.

Kokosöl steigert den Stoffwechsel und hilft Fett zu verbrennen

Übergewicht gehört zu den größten Gesundheitsprobleme weltweit. Viele Menschen sind der Meinung, dass die Fettleibigkeit nur durch das Übermaß an Kalorien entsteht. Es ist jedoch so, dass verschiedene Lebensmittel den menschlichen Körper und seine Hormone auf unterschiedliche Weise beeinflussen. Viele Lebensmittel erhöhen sowohl den Stoffwechsel als auch die Fettverbrennung des Körpers, andere Lebensmittel steigern wiederum die Fettansammlung an bestimmten Körperzonen.

Die mittelkettigen Fettsäuren im Kokosöl erhöhen den Stoffwechsel um mehr als das das 3-Fache, im Vergleich zur gleichen Kalorienmenge aus langkettigen Fettsäuren. Innerhalb 24 Stunden wird mit Hilfe 15 bis 30 Gramm mittelkettiger Fettsäuren der Stoffwechsel um ganze 5% gesteigert. Dieses entspricht etwa 120 Kalorien mehr pro Tag. Auf längere Sicht kann ein Austausch der Fettsäuren (von langkettigen zu mittelkettigen) zu einem erheblichen Gewichtsverlust führen.

Kokosöl hilft beim Abnehmen und erhöht das Sättigungsgefühl

Kokosöl hilft, das Hungergefühl zu reduzieren und das Sättigungsgefühl zu steigern. Ein Grund dafür liegt in der Verstoffwechselung der mittelkettigen Fettsäuren. Der hohe Gehalt der mittelkettigen Fettsäuren wandelt sich im Körper innerhalb kürzester Zeit in Ketonkörper um. Diese haben eine Appetit senkende Wirkung und steigern die Leistungsfähigkeit des Körpers.

Wird das Kokosöl mit anderen Fetten ersetzt und diese Umstellung über mehrere Monate beibehalten, kann es sich positiv auf das Körpergewicht bemerkbar machen. Überschüssige Fettpolster werden abgebaut und das Körpergewicht gesenkt.

Kokosöl reduziert das Bauchfett

Das Bauchfett, auch viscerales Fett genannt, ist das ungesunde und gefährliche Fett. Im Inneren des Körpers liegt es um die Organe und von außen vergrößert es den Taillenumfang. Die Organe werden durch das Fett verdrängt, in ihrer Beweglichkeit und in ihrer Funktion eingeschränkt und erhöhen dazu die Entstehung von Entzündungen, Infektionen, Diabetes und Herzerkrankungen. Jede Verringerung des Bauchfettes wirkt sich positiv auf den Stoffwechsel, die Gesundheit sowie die Langlebigkeit aus und senkt das Risiko an einer chronische Krankheiten zu erleiden.

Die mittelkettigen Fettsäuren helfen den Stoffwechsel zu erhöhen, das Völlegefühl sowie das Sättigungsgefühl zu steigern und fördern den Entgiftungsprozess der Leber, wodurch Giftstoffe aus dem Bauchfett abgebaut werden.

Wird das Kokosöl täglich in die Ernährung integriert, kann es auf langfristiger Sicht zu einer enormen Reduktion des Bauchumfangs führen.

Kokosöl und Kalorien

Jedes Mal wenn wir essen, verbrennt der Körper etwa 10% der aufgenommenen Nahrung, um diese zu verwerten. Das bedeutet, dass während einer Mahlzeit mit 500 Kalorien der Körper etwa 50 dieser Kalorien benötigt, um die Nahrung in Energie, brauchbare Brennstoffe zu verwandeln und um die aufgenommenen Nährstoffe zu verwerten. Indem das enthaltenes Fett (wie z.B. Butter, Raps- oder Olivenöl) einer 500 kalorienhaltigen Mahlzeit mit Kokosöl ersetzt, wird der Stoffwechsel beschleunigt und die Kalorienverbrennung um 15% (oder 75 Kalorien) erhöht.

Der Grund dafür liegt in der Molekularstruktur des Öls und wie der menschliche Körper diese verdaut. Die mittelkettigen Fettsäuren (auch mittelkettige Triglyceride oder MCT genannt) im Kokosöl sind wasserlöslich, kürzer und für den Körper besser zu verdauen als andere Öle wie Raps- oder Olivenöle. Mittelkettigen Fettsäuren gelangen direkt in die Leber und werden als Kraftstoff für den Körper genutzt. Daher haben sie keine Gelegenheit als Fettspeicher hinterlegt zu werden.

Es ist jedoch zu beachten, dass Kokosöl ein Fett ist. Fette enthalten im Durchschnitt 9 Kalorien pro Gramm. Das bedeutet, wenn Kokosöl zu einer gewöhnlich ausgewogenen Mahlzeit hinzugefügt wird, kann es zu einer Gewichtszunahme anstatt einer Gewichtsreduktion führen. Kokosöl sollte als Ersatz für herkömmliche Speisefette und Öle verwendet werden.

Kokosöl gegen Herzerkrankungen

Der hohe Gehalt der gesättigten Fettsäuren im Kokosöl verbesser die Bluteigenschaften und senken das Risiko von Herzerkrankungen. Gesättigte Fettsäuren erhöhen das HDL-Cholesterin (gutes Cholesterin) und senken das LDL-Cholesterin (schlechtes Cholesterin).

Während einer Studie konnte durch die tägliche Einnahme von Kokosöl bei 20 Frauen der schlechte Cholesterinspiegel gesenkt und der gute gesundheitsfördernde Cholesterinspiegel erhöht werden. In der Studie wurde zudem bei weiteren 20 Frauen die Einnahme vom Sojaöl mitverfolgt. Die Ergebnisse waren erschreckend, alle Frauen wiesen die gegenteilige Wirkung des Blutbildes auf.

Ebenso zeigen Studien an Ratten, dass Kokosöl die Triglyzeride und den schlechten Cholesterinspiegel reduziert und den guten Cholesterinspiegel erhöht. Die Blutgerinnungsfaktoren und der antioxidative Status werden außerdem durch den Verzehr von Kokosöl verbessert.

Diese Studien verdeutlichen die Verbesserung der kardiovaskulären Risikofaktoren, welche langfristig zu einem reduzierten Risiko von Herzerkrankungen führen.

Kokosöl für die Schilddrüse

Eine gesunde Schilddrüse übernimmt im menschlichen Körper viele wichtige Funktionen. Sie unterstützt zum Beispiel die Regulation des Hormonhaushaltes, fördert die Stoffwechselaktivität, senkt den schlechten Cholesterinspiegel und erhöht die Energieproduktion.

Das Kokosöl hat einen starken Einfluss auf die Schilddrüsenfunktion. Das Kokosöl gelangt innerhalb kürzester Zeit in die Leber und kann ohne zusätzliche Enzyme oder Hormone aus der Schilddrüse verdaut werden.

Kokosöl gegen Diabetes

Das gesunde Fett im Kokosöl nimmt eine wesentliche Rolle bei der Regulation des Blutzuckerspiegels ein: Es verlangsamt den Verdauungsprozess, um eine bessere Nährstoffaufnahme der aufgenommenen Lebensmittel zu gewährleisten sowie den gesamten glykämischen Index der Nahrung zu senken. Wird zu einer kohlenhydratreichen Mahlzeit das Kokosöl hinzugefügt, so wird die Glucose (Teil der Kohlenhydrate) langsamer abgebaut. Dieser Prozess sorgt auch nach einer Mahlzeit für die Stabilität des Blutzuckerspiegels.

Langkettige Fettsäuren verhindern in den Zellen die Absorption vom Blutzucker und erhöhen die Entstehung einer Insulinresistenz, was häufig der Grund für den Diabetes ist.

Ein weiterer Vorteil des Kokosöls ist die Schonung der Bauchspeicheldrüse und der Enzymsysteme des Körper. Das Kokosöl verbessert die Insulinempfindlichkeit und den Glucosetoleranzwert. Durch die Integration in die tägliche Ernährung kann der Stoffwechsel erhöht und die Funktionalität vom Insulin gesteigert werden. Dadurch ist auch bei Diabetikern eine Fettverbrennung möglich.

Kokosöl gegen Gelenkschmerzen

Die Ernährung spielt eine wichtige Rolle in der Prävention und Linderung von Gelenkschmerzen. Einige Lebensmittel fördern Entzündungen und Schädigungen der Gelenke. Andere Lebensmittel wiederum wirken entzündungshemmend und somit gelenkschonend. Zu den entzündungshemmenden Lebensmitteln gehört unter anderem das Kokosöl. Das naturbelassene Kokosöl enthält eine Vielzahl an Antioxidantien, welche eine Körper schützende und entzündungshemmende Aufgabe haben. Außerdem haben die kurz- und mittelkettigen Fettsäuren des Kokosöls eine Stoffwechsel steigernde Funktion, welche bei dem Abtransport der Entzündungen aus dem Körper behilflich ist.

Kokosöl für eine schöne Haut

Das naturbelassene und reine Kokosöl hat eine wunderbare Anti-Aging- und feuchtigkeitsspendende Wirkung auf die Haut. Das Kokosöl hilft das Bindegewebe stark und geschmeidig zu halten, Falten und feine Linien zu reduzieren und wirkt als Peeling wahre Wunder. Bei der Benutzung vom Peeling werden abgestorbene äußere Hautzellen beseitigt und die Haut geschmeidig geglättet. In den harten Wintermonaten schützt das Kokosöl die Haut vor dem Austrocknen, indem es die Haut mit einer wertvollen Nährstoffdichte versorgt: - macht die Haut weich und glatt - verleiht der Haut einen gesunden Glanz - sorgt für einen gesunden und schönen Teint - verhindert den Abbau natürlicher Kollagene - fördert die Produktion gesunder Hautzellen - verhindert Leberflecken - verhindert Falten (indem es das Bindegewebe elastisch hält, die Feuchtigkeit bindet, Kollagen bindet und die Haut strafft)

Kokosöl gegen Akne

Kokosöl enthält zwei sehr wertvolle Fettsäuren: die Laurinsäure und die Caprinsäure. Beide Fettsäuren sind Fettsäuren mittlerer Kettenlänge und überzeugen mit ihrer starken antimikrobiellen Wirkung. Sie beseitigen die Keime der Haut und reinigen Akne verursachende Porenreizungen. Beide Fettsäuren hemmen das Wachstum von Bakterien und Viren und helfen so gegen schmerzhafte Akneentzündungen. Für eine optimale Anwendung sollte das Kokosöl in geringen Mengen auf die Pickel aufgetragen werden.

Zusätzlich ist das Kokosöl reich an dem Haut schützenden Vitamin E. Dieses hilft, sowohl Irritationen und eine gereizte Haut zu beruhigen als auch unschöne Aknenarben zu lindern und zu erhellen. Zudem verhindert es die Neubildung weiterer Aknenarben. Für eine sichtbare Wirkung sollte das Kokosöl mindestens zwei- bis viermal täglich auf die betroffene Hautpartie einmassiert werden.

Es ist jedoch wichtig, einen ganzheitlichen Blick in die Behandlung der Akne zu werfen. Dabei nimmt sowohl die gesunde Ernährung als auch der Darm einen entscheidenden Stellenwert ein. Mit der richtigen Ernährung sowie einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr kann die Leber entgiftet, eine gesunde Darmflora aufrechterhalten und ein ausgewogenes Verhältnis von Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren hergestellt werden. Raffinierte Zucker sowie andere raffinierte Kohlenhydrate sollten verringert oder ganz vermieden werden.

Kokosöl als Sonnenschutzmittel

Das Kokosöl wirkt als natürliches Sonnenschutzmittel. Beim Auftragen auf die Haut ummantelt es die gesamte Oberfläche mit einem dünnen Film und wehrt damit etwa 20% der ultravioletten Sonnenstrahlen ab. Es schützt die Haut vor Verbrennungen und hält zudem die Poren frei. Das Kokosöl verleiht der Haut einen wunderschönen Glanz.

Kokosöl gegen Zecken

Der hohe Laurinsäure-Gehalt im Kokosöl hat bereits bei einer kleinen Menge eine Zecken abstoßende Wirkung, wovon vor allem Tiere profitieren können. Hunde, Katzen, Meerschweinchen und weitere “Rasenspieler” sind im Sommer den unerwünschten Parasiten ausgesetzt.

Das Kokosöl hat bei innerlicher und äußerlicher Anwendung eine hervorragende schützende Wirkung. Äußerlich verhindert die Hüllmembran der Laurinsäure die Eindringung unerwünschter Zecken und schützt im Inneren den Wurmbefall bei Tieren. Beim Menschen ist das Kokosöl vor allem gegen Bakterien, Hefen, Pilze und Viren hilfreich.

Kokosöl für schöne und gesunde Haare

Das Kokosöl gehört zu den natürlichen Haarpflegeprodukten. Es ist frei von Silikone, Alkohole und andere Chemikalien, welche empfindliche Haut und Haare strapazieren. Kokosöl hilft, beschädigte und überhitzte Haare zu reparieren sowie trockenes und sprödes Haar zu verschönern. Die Pilz bekämpfende Eigenschaft vom Kokosöl wirkt als natürliches Anti-Schuppen-Mittel und beugt die Entstehung von Pilz bedingten Schuppen vor.

Bei regelmäßiger Anwendung (1-4-mal im Monat) wirkt die molekulare Struktur vom Kokosöl feuchtigkeitsspendend, reparierend und stärkend auf die Haare. Laurinsäure, Caprinsäure und das Vitamin E verhindern die Austrocknung der Haare und verbessern die Nährstoffdichte. Eine regelmäßige Kokosöl-Behandlung macht das Haar weniger bruchgefährdet und weniger statisch, wodurch weniger Spliss entsteht und die Haare nicht so schnell verknoten. Zudem ist die Schuppenbildung geringer und die Haare fühlbar dicker.

Tiefenwirksame Kokosöl Kur:

  • Etwa 2 Esslöffel Kokosöl sollten in den Händen erwärmt und ins saubere leicht feuchte Haar und in die Kopfhaut einmassiert werden. Bei dünnem Haar sollte etwas weniger Kokosöl verwendet werden, da es die Haare beschweren kann.
  • Die Einwirkzeit sollte mindestens 1 Stunde betragen. Bei trockenem und porösem Haar kann die Einwirkzeit verlängert werden.
  • Um die Wirksamkeit des Öls zu erhöhen, können die Haare in eine Duschhaube oder einem heißen Handtuch gewickelt werden.
  • Nach der Einwirkzeit sollte das Kokosöl mit einem milden Shampoo ausgespült werden.

Kokosöl gegen Spliss:

Bei langem Haar eignet sich das Kokosöl hervorragend zur Behandlung von Spliss. Dazu sollte etwas Kokosöl in den Händen erwärmt und anschließend in die geschädigten Haarspitzen im trockenen Haar einmassiert werden.

Kokosöl gegen Schuppen:

Zur Behandlung von Schuppen sollte eine kleine Menge Kokosöl in die Kopfhaut einmassiert werden. Die Einwirkzeit sollte mindestens 10 Minuten betragen. Für eine optimale Wirkung empfiehlt sich eine Einwirkzeit über Nacht. Dazu sollte eine Duschhaube getragen oder ein Handtuch auf das Kopfkissen gelegt werden. Am nächsten Morgen sollte das Haar mit mildem Shampoo ausgewaschen werden.

Kokosöl in den Alltag integrieren

Die wertvolle Nährstoffkombination vom Kokosöl lässt sich im Alltag vielseitig einsetzen. Sie bietet nicht nur eine Bereicherung in der täglichen Ernährung, sondern ist ein hervorragendes Hilfsmittel im Alltag.

Kokosöl beim Kochen

Das Kokosöl ist ein seltenes Öl, welches auch bei hohen Temperaturen eine Fülle der wertvollen Nährstoffe beibehält. Es eignet sich vor allem zum Backen, braten von Eiern, Frittieren und als Ersatz für herkömmlich verwendete Öle und Fette. Die Verarbeitungsweise und die hohe Anzahl der Antioxidantien schützt das Öl vor dem Verderben. Das Kokosöl ist bei Raumtemperatur etwa 2 Jahre haltbar, ohne dabei ranzig zu werden.

Kokosöl-Haut-Lotion

Das virgine Kokosöl eignet sich als reichhaltige Bodylotion. Es spendet reichlich Feuchtigkeit, zieht schnell in die Haut ein, macht die Haut unglaublich geschmeidig und wirkt tief liegend mit den wunderbaren antibakteriellen Eigenschaften. Nach dem Duschen verleiht das Kokosöl der Haut ein elastisches Gefühl und verhindert auch in den Wintermonaten das Austrocknen der Haut. In einer kleinen Dose lässt sich das Kokosöl ganz praktisch als Handcreme mitnehmen.

Kokosöl in Smoothies

Der leicht süße und nussige Geschmack vom Kokosöl ist eine Bereicherung für Smoothies. Das tropische Öl schafft eine wunderbar cremige Textur und bereichert den Smoothie um gesunde Fette.

Snacks

Die hohe Nährstoffdichte vom Kokosöl ist als gesunde Zwischenmahlzeit sehr beliebt. Die aus Kokosöl hergestellten Snacks enthalten die Immunsystem stärkende und Gehirn steigernde Laurinsäure. Da das Kokosöl auch bei hohen Temperaturen die wertvollen Nährstoffe behält, eignet es sich hervorragend zum Backen sowie Desserts für den Kühl- oder Gefrierschrank.

Augen-Make-Up Entferner

Das Kokosöl hilft das Augen-Make-Up zu entfernen. Zudem spendet es der Haut reichlich Feuchtigkeit und verhindert das Austrocknen der dünnen Augen umgebenden Haut. Bei regelmäßiger Anwendung wirkt es präventiv gegen Falten.

Zum Rasieren

Das Kokosöl eignet sich ebenso als Rasierseife. Vor der Rasur wird das Kokosöl in den Händen leicht erwärmt und die zu rasierende Stelle mit Kokosöl eingerieben. Das Kokosöl sorgt für eine glatte und seidige Rasur, verhindert Reizungen der Haut und spendet gleichzeitig Feuchtigkeit.

Massageöl

Das Kokosöl ist als tropisch riechendes Massageöl sehr beliebt. Es spendet reichlich Feuchtigkeit, pflegt die Haut und ist frei von zusätzlichen chemischen Duft- oder Konservierungsstoffen. Bei einer Fußmassage hilft es sogar verhornte Stellen aufzulösen und ihnen reichlich Feuchtigkeit zu spenden.

Kokosöl im Tee:

Ein geschmolzener Teelöffel Kokosöl schmeckt in einem heißen Tee vorzüglich. In der Kombination mit einem grünen Tee oder Kräutertee bietet das Kokosöl eine einfache Möglichkeit, um täglich von den gesundheitlichen Vorteilen des Kokosöls zu profitieren.

Kokosöl Kaufen

Das Kokosöl wird in vielen Supermärkten wie auch online im Internet in einer vielfältigen Auswahl zum Verkauf angeboten. Es lassen sich zwei Hauptgruppen vom Kokosöl unterscheiden, das virgine und raffinierte Kokosöl.

Beim virginen (nativen) Kokosöl ist es zu beachten, dass es im Gegensatz zur Olivenöl-Industrie keine vorgegebenen Standards für das “virgine” und “extra virgine” Kokosöl gibt. Der Begriff “extra” ist ein Marketing-Begriff und stellt keine höhere Qualität dar. Allgemein wird zur Herstellung des virginen Kokosöls das Fruchtfleisch der Kokosnuss kalt gepresst. Es wird unter schonenden mechanischen Verfahren gewonnen und darf weder geblichen, gesäuert oder desodoriert sein. Es lassen sich zwei Methoden der virginen Herstellung unterscheiden:

1. Die Nassmethode

Das virgine Kokosöl wird bei der Nassmethode aus der frischen Milch der Kokosnuss hergestellt. Mit Hilfe verschiedener Verfahren wird das Kokosöl aus der frisch gepressten Kokosmilch herausgelöst.

2. Die Trockenmethode

Mit mechanischen Mitteln wird das Kokosöl aus den getrockneten Kokosnüssen herausgepresst. Die Kokosnüsse werden hierfür sonnengetrocknet oder in speziellen Öfen unter großer Hitzeeinwirkung gedorrt. Mit Hilfe der Trockenmethode enthält das virgine Kokosöl wenig Feuchtigkeit, ist so sehr lagerstabil und in der Regel zwei Jahre haltbar.

Die Aufbewahrung an einem dunklen und kühlen Ort kann die Haltbarkeit um einiges verlängern.

Das raffinierte Kokosöl eignet sich vor allem für diejenigen, die den Geruch und den Geschmack der Kokosnuss nicht mögen. Das raffinierte Kokosöl enthält einen neutralen Geschmack und ist in vielen Speisen als Alternative zu herkömmlichen Ölen und Fetten zu verwenden. Das raffinierte Kokosöl wird aus dem getrockneten Fruchtfleisch der Kokosnuss (Kopra) hergestellt. Es wird zerkleinert und entweder sonnengetrocknet oder in großen Industrieöfen gedorrt. Das Öl wird anschließend aus dem getrockneten Fruchtfleisch gepresst und nach der Pressung chemisch raffiniert, desodoriert und gebleicht. Dabei werden Aromen, Gerüche und Farben entfernt.

Das raffinierte Kokosöl verliert durch die Erhitzung das wertvolle Vitamin E, behält jedoch eine Vielzahl der mittelkettigen Fettsäuren. Einige raffinierte Kokosöle werden mit Wasserstoff gehärtet. Dabei können gefährliche Transfettsäuren entstehen.

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