Kuzu

Kuzu ist ein Hilfsmittel, um natürlich vom Rauchen und Alkohol loszukommen. Kuzu ist eine japanische Pflanze, die seit fast 2000 Jahren als Heilmittel gegen verschiedenste Beschwerden eingesetzt wird. Es heißt, dass durch die Zusammensetzung ihrer komplexen Stärkeverbindungen die Beschwerden einer Übersäuerung, Bakterieninfektionen und überschüssige Wasseransammlungen gelindert werden können. Die hohe Konzentration der Flavonoide verbessert die Verdauung und das Kreislaufsystem, indem Kontraktionen der glatten Muskulatur gehemmt und der Blutfluss erhöht werden.

Was ist Kuzu?

Kuzu (auch als Kudzu bekannt) ist eine bis zu 12m hohe japanische Weinrebe, mit herzförmigen Blättern, schönen, duftenden Blüten und einer Wurzel, die bis zu sieben Meter lang und 180 Kilo schwer werden kann. Kuzu ist ein Familienmitglied der Hülsenfrüchte (wie Bohnen, Linsen und Erbsen) und wird bereits seit Tausenden von Jahren in unterschiedlichster weise verwendet. Aus den Blättern und Samen werden verschiedenste Gemüsegerichte, Nudeln, Getränke und Desserts zubereitet, die Stärke in den Wurzeln wird als Verdickungsmittel genutzt und aus den Reben gerne Körbe und Kleindung hergestellt.

Jeder Teil der Pflanze – Wurzeln, Blätter und Samen – liefern außergewöhnliche Eigenschaften, die gesundheitsfördernde Eigenschaften besitzen und etliche Funktionen in unserem Körper unterstützen.

Kuzu Gesund

Kuzu hilft auf unterschiedliche Weise, die Selbstheilungskräfte des Körpers zu stimulieren. Die in Kuzu enthaltenden Isoflavone (insbesondere Daidzein) helfen die Durchblutung zu verbessern und dadurch Muskelschmerzen und Steifigkeitsgefühle zu verringern.

Ein anderes Flavonoid in Kuzu, das sogenannte Puerarin besitzt Beta-Blocker-Eigenschaften. Es wird gerne eingesetzt, um hohen Blutdruck zu senken, den Blutzucker zu regulieren und chronische Migräne zu lindern. Einige Studien haben sogar festgestellt, dass der Konsum von Flavonoiden wie Puerarin das Risiko von Herz-Kreislauf, Krebs und neurodegenerative Erkrankungen deutlich reduzieren kann. Der Inhaltsstoff Puerarin in Kuzu wird in China manchmal sogar intravenös eingesetzt, um Schlaganfälle, die durch ein Blutgerinnsel entstanden sind zu behandeln.

Daneben wird Kuzu gerne eingesetzt, um auf natürlichem Wege vom Rauchen loszukommen, um Erkältungen zu behandeln, gegen Heuschnupfen, Grippe, Hautproblemen, wie allergische Hautausschläge, Juckreiz und Schuppenflechte.

Kuzu Nährstoffe

Kuzu liefert eine komplexe Verbindung von Nährstoffen, die sich auf verschiedene Weise auf den Körper auswirken.

  • Kuzu ist reich an Kohlenhydraten, die dem Körper wertvolle Energie liefern und bei Symptomen, wie Antriebslosigkeit, Depressionen und einem Mangel an Ermutigung helfen.
  • Kuzu liefert Ballaststoffe, die helfen die Darmfunktion zu regulieren, gegen Verstopfungen wirken und helfen Giftstoffe, aus dem Körper zu beseitigen und Nährstoffe besser aufzunehmen.
  • Kuzu enthält sehr viele Isoflavone. In 100 Gramm sind circa 200mg Isoflavone enthalten. Zu den Isoflavonen in Kuzu gehören unter anderem Daidzein, Daidzin und Puerarin.
  • Zusätzliche Inhaltsstoffe in Kuzu sind Genistein, Genestin und das Flavonoid Quercetin.

Kuzu Wirkung

Kuzu metabolisches Syndrom

Die Kuzu Wurzel ist in der Lage, den Glukosestoffwechsel zu regulieren, und dadurch bei Übergewicht, Bluthochdruck und hohe Cholesterinwerte zu helfen. Nimmt ein Diabetiker also Kuzu Wurzeln zu sich, müsste gegebenenfalls die Dosis seiner ursprünglichen medikamentösen Behandlung neu angepasst werden.

Kuzu Hormone

Kuzu enthält Isoflavone, die eine chemische Struktur haben, die dem Hormon Östrogen im menschlichen Körper ähnelt. Die Wirkung der Isoflavone kann zum einen hormonbedingte Störungen und die Häufigkeit von Menstruationsmigräne senken. Isoflavone besitzen eine starke antioxidative Eigenschaft, die mit der des bekannten Antioxidans Vitamin E zu vergleichen ist. Die antioxidativen Kräfte der Isoflavone können das Risiko von Krebs reduzieren, indem sie vor Schäden der DNA schützen, die durch freie Radikale verursacht werden.

Die Kuzu Wurzeln sind außerdem dafür bekannt, die Durchblutung im gesamten Körper zu verbessern, Wechseljahrsbeschwerden zu lindern und die Gesundheit der Knochen zu verbessern.

Kuzu Alkohol

Eine der vielversprechendsten Anwendungen von Kuzu ist in der Behandlung vom Alkoholismus und dem Entzug von Suchtmitteln. Hierfür wird entweder die Kuzu Pflanze in Form eines Pulvers oder Extraktes eingesetzt. Kuzu soll den Wunsch zu Trinken zügeln und die Symptome des Entzugs verringern. Außerdem stimuliert Kuzu die Regeneration des Lebergewebes und schützt vor Giftstoffen. Vor allem die zwei Isoflavone Daidzin und Daidzein sind für diese Eigenschaften verantwortlich.

Kuzu Rauchen

Das Daidzin und Daidzein in Kuzu sollen außerdem das Verlangen nach Zigaretten reduzieren und Entzugserscheinungen senken. Einige Raucher schaffen es dank Kuzu innerhalb von fünf Wochen mit dem Rauchen aufzuhören.

Kuzu Clusterkopfschmerzen

Kuzu soll bei bei Menschen mit Clusterkopfschmerzen, die Häufigkeit, Dauer und Intensität der Attacken der Kopfschmerzen verringern.

Kuzu Nebenwirkungen

Obwohl Kuzu im Allgemeinen als sicher gilt, kann ein hoher Verzehr von Kuzu zu Durchfall, Verdauungsstörungen, Kopfschmerzen und Übelkeit führen.

Kuzu in die Ernährung integrieren

Die Kuzu Wurzel wird gerne als Verdickungsmittel und als Ersatz für Mehl verwendet, um Pürees, Suppen, Tortenfüllungen, Dressings und Soßen eine glatte Textur zu verleihen und das ohne einen stärkehaltigen oder störenden Geschmack. Die gelierende Wirkung von Kuzu liefert den Gerichten nicht nur eine cremige Textur, sondern soll eine gesündere Alternative zu Mais- und Kartoffelstärke sein.

Kuzu wird auch gerne verwendet, um eine helle und knackige Beschichtung beim Frittieren, in Glasuren oder Tortenfüllungen zu erhalten.

Die Kuzu Wurzel wird traditionell in Kräutertees verwendet, um die wasserlöslichen Flavonoide besser aufnehmen zu können.

Gesundheit ist lecker

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