Mandeln

Bereits eine Handvoll Mandeln kann helfen ein Nachmittagstief zu vermeiden. Mandeln sind ein leckerer und vor allem gesunder Snack für zwischendurch. Sie sind reich an wichtigen Proteinen, gesunden Fetten, liefern Vitamine, Mineralien und zellschützende Antioxidantien. Eine tägliche Handvoll Mandeln hilft Herzkrankheiten vorzubeugen, Verstopfungen zu beseitigen und eine Impotenz erfolgreich zu behandeln. Mandeln verschönern die Haut, helfen gegen Schuppenflechte und sorgen für schönes und gesundes Haar.

Sind Mandeln gesund?

Mandeln sättigen den Körper nicht nur auf eine gesunde Weise, Mandeln liefern Mengen an einfach ungesättigten Fettsäuren. Die Forschung hat gezeigt, dass genau diese Art von Fett das Risiko von Herzerkrankungen deutlich reduzieren kann. Mandeln gehören zur einer der reichsten Quellen von Vitamin E. Vitamin E ist das Antikrebs-Vitamin und schützt gleichzeitig vor UV-Lichtschäden und der Alzheimer-Krankheit.

Durch den Verzehr von Mandeln nimmt der Körper viele wichtige Mineralstoffe auf. Dazu gehört unter anderem Mangan, welches für Bildung starker Knochen und die Blutzuckerregulierung sehr wichtig ist. Ein weiteres Mineral ist Magnesium. Magnesium ist bei tausenden Prozessen im Körper beteiligt und sorgt für eine optimale Funktion der Organe, Muskulatur und Nerven. Es reguliert gleichzeitig den Blutdruck und unterstützt die Kontrolle des Blutzuckers.

Werden die Mandeln samt ihrer braunen Haut verzehrt, gelangt eine beeindruckende Sammlung von antioxidativ wirkenden Flavonoiden und das Vitamin E in den Körper. Diese Nährstoffkombination kann bei der Verlangsamung der Alterungsprozesse zum Vorteil sein.

Was sind Mandeln?

Die Mandel gehört zu den Steinfrüchten und wird von einer harten (steinartigen) Schale umhüllt. Sie ist die Frucht und gleichzeitig der Samen des rosa blühenden Mandelbaums. Die Mandel selbst hat eine gespitzte Eiform, ist etwa 2cm lang und 1cm breit. Sie wird von einer zimtbraunen dünnen Haut umspannt und ist im Inneren weiß. Die Mandel wird häufig als Nuss bezeichnet und ist Zutat vieler Nussmischungen.

Es gibt bittere und süße Mandeln. Die süße Mandel ist zum Verzehr geeignet, wogegen die bittere Mandel die giftige Blausäure enthält. Aus bitteren Mandeln wird das ätherische Mandelöl (Bittermandelöl) gewonnen. Bittermandeln werden außerdem zur Herstellung von Mandelöl verwendet, welches als Aromastoff für Lebensmittel und Liköre, wie Amaretto dient. Die giftigen Verbindungen werden bei der Herstellung vom Mandelöl entfernt. Dem Mandelöl wird häufig das in den süßen Mandeln enthaltene Pflanzenöl beigemengt. Dieser Text handelt um die süße Mandel, die eine Menge gesundheitsfördernder Eigenschaften mit sich trägt.

Die süße Mandel ist ganz, blanchiert, gesplittet, gehackt, als feine Plättchen, Flocken, Mehl, Öl, Butter oder als Mandelmiclh auf dem Markt verfügbar. Die vielen Verarbeitungsvariationen bieten eine Menge Möglichkeiten zur Verwendung. Ob als Snack zwischendurch, im crunchigen Müsli, als Zutat verschiedenster Gerichte oder gestreut auf einen leckeren Kuchen, die Mandel ist ein Allround-Talent mit wunderbaren Heilwirkungen.

Mandeln Nährwerte

Mandeln sind vollgepackt mit wertvollen Nährstoffen und nützlichen gesundheitsfördernden Komponenten. Sie sind eine Quelle verdauungsfördernder Ballaststoffe und vollkommen glutenfrei. Sie eignen sich damit für die Herstellung zahlreicher glutenfreier Produkte und sind eine gesunde Alternative für Menschen mit einer Weizenallergie und Zölliakie.

Mandeln Vitamin E

Mandeln sind sehr reich an Vitamin E. Mandeln enthalten zwei wichtige Formen des Vitamin E, die Tocopherole und Tocotrienole. Beide Formen sind deutlich leistungsfähiger als nur das alpha-Tocopherol, welches häufig alleiniger Bestandteil von Vitamin-E-Nahrungsergänzungsmitteln ist.

Vitamin E ist ein starkes Antioxidans, das bedeutet, dass es unsere Zellen vor Beschädigungen schützt. Gleichzeitig sorgt es für ein gesundes Herz und Blutgefäße. Vitamin E ist fettlöslich, was bedeutet, dass es nur mit Hilfe von Fett im Körper aufgenommen werden kann. Zum Glück liefern Mandeln neben den Vitaminen gesunde Fette, wodurch die Aufnahme dieses wertvollen Vitamins gesichert ist.

Bereits eine kleine Handvoll Mandeln (30 g) bietet mehr als die Hälfte des täglichen Bedarfs an Vitamin E. Mandeln sind ein wunderbares und natürliches Vitamin E Kraftpaket!

Mandeln B-Vitamine

Mandeln sind mit vielen wichtigen B-Vitaminen wie Riboflavin, Niacin, Thiamin, Pantothensäure, Vitamin B-6 und Folate verpackt. Gemeinsam arbeiten diese Vitamine während des zellulären Substratstoffwechsels als Co-Faktoren für Enzyme.

Mandeln Mineralien

Mandeln sind eine Quelle wunderbarer und lebenswichtiger Mineralien, wie Kalzium, Phosphor, Eisen, Magnesium, Zink, Selen, Kupfer und Niacin und Mangan.

Mandeln Magnesium

Nur ¼ Tasse Mandeln enthält 62 mg Magnesium. Magnesium ist der einzige Kalziumkanalblocker der Natur. Befindet sich genügend Magnesium um den Venen und Arterien, wird der Blutfluss sowie die Nährstoff- und Sauerstoffversorgung im gesamten Körper verbessert.

Mandeln Kalium

Kalium ist ein wichtiges Elektrolyt und bei der Nervenleitung, der Kontraktion aller Muskeln und bei der Aktivität des Herzens beteiligt. Es sorgt für die Aufrechterhaltung eines normalen Blutdruckes und der Herzfunktion. Der Verzehr von Mandeln fördert die kardiovaskuläre Gesundheit durch die Bereitstellung von 162 mg Kalium und 0,2 mg Natrium.

Mandeln Kalzium

30 Gramm Mandeln liefern satte 70mg Kalzium, was bereits 7% des täglichen Kalziumbedarfs deckt. Kalzium ist für die Gesundheit der Knochen sehr wichtig. Mandeln sind eine natürliche und gesunde Alternative zu Milchprodukten.

Mandeln Eisen

Eisen hilft, das zellunterstützende und Immunsystem aktivierende Vitamin C aufzunehmen und im Körper nützlich zu machen.

Mandeln: Mangan, Kupfer und Riboflavin (Vitamin B2) sorgen für Energie Mandeln sind eine hervorragende Quelle von Mangan und Kupfer. Diese beiden Spurenelemente sind wesentliche Cofaktoren des Enzyms Superoxid-Dimustase. Das Superoxid-Dismustase entwaffnet die freien Radikale in den Mitochondrien (Mitochondrien sind die Energiekraftwerke einer Zelle) und sorgt so für einen optimalen Energiefluss. Dank der Natur, enthalten Mandeln gleich beide dieser unerlässlichen Spurenelemente und sichern dadurch eine optimale Energiebereitschaft der Zelle.

Das Vitamin B2 (Riboflavin) nimmt ebenso zwei wichtige Rollen in der Energieproduktion vom Körper ein. Wird vom Körper Energie gefordert, nimmt das Vitamin B2 die Form von Flavinadenindinukleotid (FAD) oder Flavin (FMN) an. In dieser umgewandelten Form heftet sich das Vitamin B2 an Proteinenzyme (=Flavoproteine), welche die Sauerstoff-basierte Energieproduktion ermöglichen. Flavoproteine werden im gesamten Körper benötigt, vor allem an den Stellen, an denen ständig die Sauerstoff-basierte Energieproduktion benötigt wird, wie im Herzen und der Muskulatur.

Die zweite Aufgabe vom Vitamin B2 ist der Schutz der Mitochondrien. Der Körper benötigt ständig die sauerstoffhaltigen Moleküle, um Energie zu erzeugen. Diese Moleküle sind hochreaktiv und können versehentlich einen Schaden an den Mitochondrien sowie an der Zelle selbst verursachen. In den Mitochondrien wird solche Beschädigung weitgehend durch ein kleines proteinartiges Molekül (Glutathion) verhindert. Wie viele “antioxidative” Moleküle muss auch das Glutathion ständig recycelt werden. Genau das in den Mandeln enthaltene Vitamin B2 ermöglicht diese Recyclung. (Technisch gesehen ist das Vitamin B2 ein Cofaktor für das Enzym Glutathion-Reduktase, das die oxidierte Form von Glutathion zurück in seine alte Version formt.)

Mandeln Kohlenhydrate

Zucker sind einfache Kohlenhydrate, die aus 1 oder 2 Saccharidmolekülen bestehen. Diese einfachen Kohlenhydrate werden schnell verdaut und in Glukose umgewandelt, die der Körper für die Zellenergie nutzt. Eine Tasse Mandel enthält 3,72 Gramm Zucker und 0,7 Gramm Stärke. Stärke ist ein pflanzliches Polysaccharid und besteht aus Hunderten Glukose Molekülen. Der Zucker sowie die Stärke werden beide als Kohlenhydrate bezeichnet.

Mandeln Fette

Mandeln sind reich an einfach ungesättigten Fettsäuren wie Ölsäure und Palmitoleinsäure. Beide helfen, den schlechten LDL-Cholesterinspiegel zu senken und den guten HDL-Cholesterinspiegel zu erhöhen. Studien zeigen, dass der regelmäßige Verzehr ungesättigter Fettsäuren die Blutfettwerte verbessert und damit das Risiko für koronare Herzkrankheiten und Schlaganfälle deutlich senkt.

Eine viertel Tasse Mandeln enthält etwa 11 Gramm Fett, wovon 7 Gramm aus einfach ungesättigten Fettsäuren entsteht.

Mandeln Proteine

Mandeln enthalten wertvolle pflanzliche Proteine, wie die besondere Aminosäure Arginin. Arginin wird im Körper zu Stickoxid umgewandelt, welches die Blutgefäße entspannt, für ihre Elastizität sorgt und eine Blutgerinnung verhindert. Sinkt die Flexibilität in den Arterien, erhöht sich die Gefahr für Herzkrankheiten.

Eine Handvoll Mandeln (30 Gramm) enthält etwa 6 Gramm reines pflanzliches Protein.

Mandeln Blausäure

Es gibt zwei Arten von Mandelbäumen. Auf dem einen Baum wachsen süße Mandeln und der andere Mandelbaum trägt bittere, ungenießbare Mandeln. Die bitteren Mandeln enthalten Amygdalin, was im Magen zur giftigen Blausäure umgewandelt wird. Die Blausäure ist für den Menschen hochgiftig und kann bei Kindern bereits bei 5-10 Bittermandeln eine Blausäure-Vergiftung hervorrufen. Ein erwachsener Mensch braucht etwa 50-60 Mandeln dieser Sorte, (durchschnittlich eine bittere Mandel pro Körpergewicht) um vergiftet zu werden.

Das Amygdalin ist in süßen Mandeln nur sehr gering bis gar nicht enthalten. Süße Mandeln sind damit für den Menschen ungefährlich (auch wenn eine große Portion von ihnen verspeist würde). Der Süßmandelbaum wurde jahrelang mittels speziellen Methoden gezüchtet und das Amygdalin aus den Süßmandeln entfernt. Nur noch selten tragen diese Bäume einzelne Bittermandeln, die sich beim Verzehr jedoch durch einen sehr unangenehmen Geschmack bemerkbar machen würden.

Mandeln Kalorien

Eine Handvoll Mandeln (etwa 30 Gramm) enthalten 129 Kalorien. 30 Gramm Mandeln sind etwa 23 Mandeln.

Was sind aktivierte Mandeln?

Viele Forscher glauben, dass rohe Mandeln bestimmte sekundäre Pflanzenstoffe enthalten, die den Körper davor hindern, alle Nährstoffe aus den Mandeln aufzunehmen. Um diese Inhibitoren zu deaktivieren, ist es ratsam die Mandeln 12-24 Stunden in Wasser einzuweichen und anschließend bei niedrigen Temperaturen (40 Grad) etwa 24 Stunden zu trocknen. Forscher sind der Meinung, dass die Enzyminhibitoren so deaktiviert werden und die Mandel die Möglichkeit hat, ihre volle Wirkung zu entfalten.

Der Geschmack und die Textur deaktivierter Mandeln erinnern an gebrannte Mandeln.

Mandeln Wirkung

Mandeln Abnehmen

Der Verzehr von rohen Mandeln hilft beim Abnehmen. Die in den Mandeln enthaltenen einfachen ungesättigten Fettsäuren stillen den Appetit und verhindern das Essen zu vieler Kalorien. Die Ballaststoffe erhöhen bereits bei einer kleinen Menge Mandeln das Sättigungsgefühl und unterstützen einen regelmäßigen Stuhlgang. Eine gesunde Verdauung hilft, die Nährstoffe der Nahrung besser aufzunehmen und schädigende Giftstoffe aus dem Körper zu beseitigen. Mangan, Kupfer und das Vitamin B2 sorgen für mehr Energie und somit für eine erhöhte Leistungsbereitschaft der Zellen. Aktive Zellen erhöhen den Stoffwechsel und helfen auch in Ruhe überschüssige Pfunde loszuwerden.

Mandeln Schwangerschaft

Mandeln liefern viele wichtige und gesunde Nährstoffe, welche die Schwangerschaft und die Entwicklung vom Baby sehr positiv beeinflussen können. Darunter gehört unter anderem die Folsäure. Folsäure verringert bei Neugeborenen deutlich die Entstehung von Geburtsfehlern, indem sie das gesunde Zellwachstum und die Gewebeneubildung anregt. Bekommt das Baby zu wenig Folsäure, entstehen als Folge häufig Neuralrohrdefekte, wie ein unterentwickelter oder fehlendes Neuralrohr. Um solche gravierende Schäden am Kind zu vermeiden, verschrieben Ärzte Schwangeren häufig Folsäure. Mandeln sind eine natürliche Folsäure-Quelle, welche hilft, die Mutter und das Kind gesund zu halten.

Mandeln gegen Sodbrennen

Mandeln sind bereits seit Generationen ein Hausmittel gegen Sodbrennen. Mandeln enthalten hohe Mengen an ÖL, die in der Lage sind die Magensäure zu neutralisieren. Am besten ist es 5 Mandeln (am besten roh) nach jeder Mahlzeit oder bei ersten Anzeichen von Sodbrennen zu verzehren. Dadurch kann das unangenehme Hochkommen der Magensäure vermieden werden.

Mandeln basisch

Mandeln zählen zu den wenigen Nüssen, die auf den Körper eine basische Wirkung haben. Sie liefern mehr Kalzium als jede andere Nuss. Der hohe Kalziumgehalt ist in der Mandel mit einem hohen Magnesiumgehalt gepaart, was der Mandel ihre Basen bildende Fähigkeit verleiht. Werden zu viele Säure bildende Lebensmittel verzehrt, erhöht sich das Risiko für zahlreiche Krankheiten. Krankheiten, wie Osteoporose, Arthritis, ein geschwächtes Immunsystem, Entzündungen, organische Beschwerden und sogar Übergewicht sind die Folge.

Mandeln Gehirn

Mandeln sind eine Quelle wichtiger Nährstoffe, welche die Entwicklung und Gesundheit des menschlichen Gehirns unterstützen. Mandeln verbessern das geistige Niveau und sind ein wesentliches Nahrungsmittel für Kinder während des Wachstums. Mandeln enthalten Riboflavin und L-Carnitin, beide Nährstoffe sind für das Gehirn überlebenswichtig. Sie erhöhen die Gehirnaktivität, wodurch neue Nervenbahnen gebildet und das Risiko sowie das Fortschreiten der Alzheimer-Krankheit vermindert werden. Studien haben gezeigt, dass Mandeln sowie Mandelöl die allgemeine Gesundheit sowie die Funktionen des Nervensystems deutlich steigern.

Mandeln steigern die Energie

Mangan, Kupfer und Riboflavin wirken in den Mandeln als wahre Energiebooster. Sie steigern die Energieproduktion und erhöhen den Stoffwechsel. Sie verhindern den Untergang Energie erhaltender Enzyme und unterstützen den Energietransport im gesamten Körper. Bereits eine Handvoll Mandeln kann das Energieniveau auf ein komplett neues Level bringen und ist hervorragend als Snack für zwischendurch oder als guter Start im morgendlichen Müsli.

Mandeln stärken das Immunsystem

Die basische Wirkung sowie der Vitamin-E-Gehalt in den Mandeln haben eine stärkende Wirkung auf das Immunsystem. Basische Lebensmittel erhöhen die Fähigkeit vom Körper, Krankheiten sowohl abzuwehren als auch diese zu beseitigen.

Das Vitamin E wirkt als starkes Antioxidans. Es sucht im Körper nach schädlichen freien Radikale und beseitigt sie. Freie Radikale fördern die Entstehung chronischer Erkrankungen und Entzündungen. Antioxidantien, wie das Vitamin E in den Mandeln wirken gegen zahlreiche Krankheiten, wie auch gegen Krebs und Herzerkrankungen. Studien haben gezeigt, dass Menschen, die reichlich Vitamin E über Nahrungsmittel aufnehmen, 30-40% weniger an Herzerkrankungen erleiden.

Mandeln für schöne Haut

In der braunen dünnen Schale der Mandeln wurden bis zu zwanzig verschiedene antioxidative Flavonoide einschließlich das Vitamin E nachgewiesen. Antioxidantien schützen die Haut vor Umweltschäden und freien Radikalen. Freie Radikale greifen das Kollagen und Elastin der Haut an, trocknen sie aus, verursachen Falten und sind Grund für eine müde aussehende Haut. Das Vitamin E schützt unter anderem die Kollagen- und Elastin-Proteine vor den Schäden der freien Radikale und sorgt für ein jung aussehendes Erscheinungsbild.

Mit dem regelmäßigen Verzehr von Mandeln kann das Auftreten von Pickel, Mitesser und Akne stark reduziert werden. Die Haut wird belebt und sogar dunkle Ringe unter den Augen gemindert.

Mandeln wirken entzündungshemmend

Der menschliche Körper benötigt spezielle Fette, um die Gesundheit aufrechtzuerhalten. Der Körper ist nicht in der Lage diese Fette selbst herzustellen, was bedeutet, dass sie über die Nahrung aufgenommen werden müssen. Mandeln enthalten zwei sehr wichtige Fettsäuren, die Linolsäure und Linolensäure. Diese Fettsäuren helfen, Entzündungen im gesamten Körper zu reduzieren. Ob Entzündungen der Gelenke, Organe oder in den Blutgefäßen, Fette können helfen diese Entzündungen zu mindern und ein schmerzfreies Leben herzustellen.

Mandeln für eine gesunde Verdauung

Mandeln sind reich an Ballaststoffen und liefern in 30 Gramm Mandeln bereits 10% der täglichen empfohlenen Menge an Ballaststoffe. Mandeln helfen Verstopfungen zu verhindern und besitzen präbiotische Funktionen. Präbiotika sind unverdauliche Kohlenhydrate in einem Lebensmittel, welche das Wachstum von nützlichen Bakterien im Darm stimulieren.

Bereits 4-5 Mandeln pro Tag können die Verdauung unterstützen und den Stuhlgang normalisieren.

Mandeln für ein gesundes Herz

Die einfach ungesättigten Fettsäuren, Eiweiß, Vitamin E, Magnesium, Folsäure und Kalium sind in Mandeln enthalten. Alle diese Nährstoffe sind für die Gesundheit des Herzens essenziell. Das Vitamin E ist ein wirksames Antioxidans und verhindert Schäden an den Arterienwänden und verringert das Risiko von Herzerkrankungen. Mandeln sind in der Lage die C-reaktiven Proteine zu reduzieren, welche eine Ursache für Entzündungen in den Arterien sind. Das Kalium in den Mandeln hilft den Blutdruck zu regulieren, während Magnesium die Entstehung von Herzinfarkten vermeidet. Folsäure unterstützt die Senkung von Homocystein, welche die Fettplaquebildung in den Arterien verursacht. Die ungesättigten Fette helfen den schlechten (LDL) Cholesterinspiegel zu senken und gleichzeitig den guten (HDL) Cholesterinspiegel zu erhöhen.

Mandeln gegen Diabetes

Der Verzehr von Mandeln reduziert den glykämischen Index (GI) nach einer Mahlzeit (Auswirkung der Kohlenhydrate auf den Blutzucker). Dadurch werden unkontrollierte Blutzuckerschwankungen und der reaktionäre Anstieg des Insulinspiegels vermindert. Mandeln unterstützen außerdem die Absorption und Verarbeitung der Glukose und senken den Anstieg Cholesterin schädigender freier Radikale (welche einen drastischen Blutzuckeranstieg begleiten können).

Mandeln für gesunde Knochen

Mandeln sind eine fantastische Quelle für viele Vitamine und Mineralstoffe. Darunter gehört unter anderem auch Phosphor. Phosphor hat Einfluss auf die Widerstandsfähigkeit und Festigkeit von Knochen und Zähne. Außerdem beugt es vor altersbedingten Erkrankungen wie Osteoporose vor.

Mandeln Nebenwirkungen

Mandeln können von Kindern sowie von Erwachsenen problemlos gegessen werden. Beim Verzehr sollte jedoch auf die Dosiermenge geachtet werden, um ungewollte Nebenwirkungen zu vermeiden. Besteht eine Nuss- oder Mandelallergie, sollte auf den Verzehr von Mandeln verzichtet oder dieser nur unter Aufsicht eines Arztes begonnen werden.

Mögliche Nebenwirkungen beim übermäßigen Verzehr von Mandeln:

Mandeln Gewichtszunahme

Mandeln sind reich an Kalorien. Werden zu viele Mandeln gegessen und der tägliche Kalorienbedarf überschritten, kann es zu einer Gewichtszunahme kommen. Mandeln enthalten zwar Fettsäuren, die beim Abbau von Fettzellen behilflich sind, jedoch sollte der tägliche Fettkonsum auf 20-35% der täglichen Kalorien (oder etwa 44-78 Gramm) beschränkt werden. Ein Richtwert: 90 Gramm Mandeln enthalten etwa 35 Gramm Fett und 390 Kalorien.

Mandeln und Wechselwirkungen mit Medikamenten

Mandeln enthalten reichlich Mangan. 30 Gramm Mandeln liefern etwa 0,6 mg von diesem Mineral. Der menschliche Körper benötigt pro Tag durchschnittlich etwa 1,8-2,3 mg Mangan. Werden sehr viele Mandeln verzehrt, kann das Mangan Wechselwirkungen mit Medikamenten auslösen. Hohe Mangan-Mengen können im Blut die Wirkung von einigen antipsychotischen Arzneimitteln wie Antazida, Abführmittel, Blutdruck-Medikamente und bestimmte Antibiotika stören.

Mandeln und Magen-Darm-Probleme

30 Gramm Mandeln enthalten etwa 3,5 g Ballaststoffe. Der Mensch benötigt täglich etwa 25-38 Gramm Ballaststoffe, um Durchfall und Verstopfungen zu verhindern. Werden zu viele Mandeln verzehrt und dabei zu wenig Wasser getrunken, wird die Verdauung erschwert. Folge können Verstopfung und Blähungen sein. Aus diesem Grund ist es wichtig, beim Essen von Mandeln reichlich Wasser zu trinken und damit eine reibungslose Verdauung zu ermöglichen.

Mandeln Kaufen

Mandeln sind in verschiedenen Formen und Variationen erhältlich. Es gibt ganze Mandeln mit Schale, Mandel mit brauner Haut, blanchierte Mandeln, gesplittete Mandeln, Mandelplättchen, gehackte Mandeln, Mandelmehl, Mandelmilch, Mandelbutter und Mandelöl.

Mandel Kauftipps:

  1. Beim Kauf von Mandeln sollten rohe und unverarbeitete Mandeln bevorzugt werden. Sie liefern den höchsten Nährstoffgehalt und können entweder roh oder nach belieben selbstständig deaktiviert, gehackt oder zum Beispiel zur Mandelmilch verarbeitet werden.
  2. Bio-Qualität (Mandeln sollten insektizidfrei sein)
  3. Je frischer die Mandel ist, desto mehr Nährstoff enthält sie. Mandeln und Nüsse können schnell oxidieren und mit der Zeit ranzig werden. Es ist in Ordnung, Mandeln für 1-2 Monate vorzukaufen. Jedoch sollte das Kaufen von zu großen Mengen und eine Lagerung für einen längeren Zeitraum sollte vermieden werden, da die Mandeln mit der Zeit an Wirkung verlieren.
  4. Beim Kauf von verarbeiteten Mandeln sollten diese frei von zusätzlichen Zutaten, wie Zucker, Maissirup oder Konservierungsstoffe sein.

Mandeln richtig lagern

Eine frische Mandel erkennt man an der leicht welligen braunen Haut und dem weißen Inneren. Frische Mandeln riechen süß nussig, wogegen ältere Mandeln einen scharfen, bitteren Geruch aufweisen. Ältere Mandeln sind im Inneren gelblich und umgeben von einer braunen faltigen Schale. Ältere Mandeln sollten nicht gegessen werden.

Die Mandeln haben einen hohen Fettgehalt, sodass es sehr wichtig ist, sie richtig zu lagern und vor Ranzigkeit zu schützen. Mandeln sollten in einem luftdichten Behälter an einem dunklen, kühlen und trockenen Ort gelagert werden. Am besten eignet sich dafür der Kühlschrank.

Mandeln Haltbarkeit

Die Mandeln, die noch von einer harten Schale umgeben werden, sind am längsten haltbar. Blanchierte Mandeln sowie bereits geschnittene Mandeln werden dagegen schnell ranzig. Sie verlieren den Geschmack und ihre Festigkeit.

Im Kühlschrank ist die Mandel mit einer dünnen braunen Haut bis zu zwei Jahre haltbar. Die Mandel mit einer harten Schale behält ihre Haltbarkeit deutlich länger.

Gesundheit ist lecker

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