Natürliche Hausmittel gegen Herzrasen

Wenn sich das Pochen in der Brust verstärkt, der Pulsschlag in der Halsschlagader zu spüren wird und ein Gefühl vom Herzflattern entsteht, ist das Herz sehr aktiv.

Vorfreude, Aufregung, stressige Situationen, hormonelle Veränderungen, Wassermangel, Koffein und die Ernährung haben Einfluss auf das Herz. Aber auch Erkrankungen der Schilddrüse und des Herzens und einige Medikamente können den Herzschlag aus dem Takt bringen.

Meist ist ein Herzstolpern oder ein beschleunigter Herzschlag situationsabhängig und schnell wieder verschwunden. Neben dem starken Klopfen und dem Herzrasen kommt es oft zu Symptomen wie Kurzatmigkeit und einem Engegefühl im Hals.

In den meisten Fällen sind ein Herzrasen und ein Herzklopfen harmlos. Die Symptome können oft durch einfache Hausmittel und Änderungen des Lebensstils gelindert werden.

Halten die Symptome jedoch mehrere Minuten an, treten gehäuft oder zusätzlich mit Schwindel, Benommenheit, Sehstörungen, Brustschmerzen, Schwitzen, Ohnmacht, Übelkeit und Erbrechen auf, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.

Valsalva Manöver

Das Valsalva Manöver hilft, den Herzschlag wieder zu normalisieren. Es sollte nur durchgeführt werden, wenn beim Ruhe-EKG, Echokardiografie und anderen diagnostischen Maßnahmen keine Auffälligkeit entdeckt wurde und keine Herzerkrankungen vorliegen.

Das Valsalva Manöver ist eine Atemtechnik, welche die Herzfrequenz verlangsamt und die das Herzrasen reduziert. Dabei wird die Nase zugekniffen, der Mund geschlossen und 1 Mal kräftig ausgeatmet. Durch den Druckanstieg im Oberkörper verringert sich der Rückfluss des venösen Blutes zum Herz und das Schlagvolumen der rechten Herzkammer wird geringer.

Tiefes Atmen

Tiefes Atmen gehört zu den besten Möglichkeiten gegen Herzrasen. Es lindert Panikattacken, Angst und normalisiert die Herzfrequenz. Das tiefe Atmen entspannt auch den Körper und erhöht die Sauerstoffversorgung des Gehirns.

Für die Atemtechnik: Bequem auf den Rücken legen und die Hände auf den Bauch legen. Tief und langsam durch die Nase einatmen, sodass sich der Bauch mit der Einatmung wölbt. Anschließend langsam durch den Mund ausatmen, sodass der Bauch wieder flach wird. Die Übung 1 Minute wiederholen, für 1 Minute eine Pause einlegen und im Wechsel so oft wiederholen, bis sich die Herzfrequenz verlangsamt.

Kaltes Wasser

Ein Wassermangel ist ein häufiger Grund für Herzrhythmusstörungen. Das Trinken von kaltem Wasser hilft den Herzschlag wieder zu normalisieren und Stress, Angst und Schwindel zu reduzieren. Zusätzlich kann das Gesicht mit kaltem Wasser gewaschen werden.

Magnesium

Magnesium wirkt in vielen biochemischen Prozessen als Gegenspieler von Calcium und hemmt dessen stimulierende Wirkung. Ein Mangel an Magnesium führt oft zu Herzrhythmusstörungen.

Eine ausreichende Magnesiumaufnahme sorgt für eine reibungslose Funktion von Herz und Nervensystem, verbessert die Durchblutung im Körper und schützt vor etlichen Krankheiten.

Lebensmittel mit hohem Magnesiumanteil helfen bei Herzrhythmusstörungen und helfen diese vorzubeugen. Lebensmittel mit viel Magnesium: Roher Kakao; dunkelgrünes Blattgemüse wie Grünkohl, Spinat, Mangold; Nüsse und Samen, wie Mandeln, Cashewkerne, Kürbiskerne und Sesam; Quinoa; Haferflocken; Erdnussbutter; Kaltwasserfische; Avocados und Bananen.

Weißdorn

Weißdorn verbessert die Herzmuskelkontraktionen. Er unterstützt den Blutfluss zum Herzen, stabilisiert den Herzschlag und hilft gut gegen Herzrhythmusstörungen. Er steigert dadurch die Sauerstoffversorgung des Herzens und verbessert die Herzleistung.

Weißdorn gibt es als Tabletten, Extrakt oder Tee. Für den Weißdorntee: 1 Teelöffel Weißdornblätter gut zerkleinern, in eine Tasse mit heißem, gekochtem Wasser geben und 5 bis 10 Minuten ziehen lassen. Den Tee 3 Mal täglich trinken.

Zimt

Zimt enthält verschiedene Nährstoffe, die besonders gut für das Herz sind. Das Kalium ist zum Beispiel ein wichtiger Bestandteil der Zellen- und Körperflüssigkeiten und kontrolliert die Herzfrequenz und den Blutdruck. Mangan und Kupfer dienen wiederum als wichtige Co-Faktoren für das antioxidative Enzym Superoxid-Dismutase.

Zimt verbessert auch die Durchblutung, verhindert eine überschüssige Ansammlung vom “schlechten” LDL Cholesterin und senkt den Blutdruck.

Einfach ½ Teelöffel Zimt in einem Glas mit warmem Wasser vermischen und trinken. Die Anwendung 2 Tage wiederholen.

Mit diesen Hausmitteln und Tipps kann der Körper beruhigt, Anspannungen reduziert und Herzschlag reguliert werden. Mit einer gesunden Ernährung, ausreichend Bewegung und erholsamen Schlaf können wir Herzrhythmusstörungen zusätzlich vorbeugen und uns jeden Tag etwas besser fühlen.

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