Potenzstoerung

Potenzstörung: Wenn der beste Freund des Mannes nicht mehr möchte…spricht Mann nicht so gerne darüber. Eine Potenzstörung gehört zur gefürchtetsten Krankheit vieler Männer. Wer früh genug eingreift, kann nicht nur schlimmer werdende Sexualstörungen, sondern zusätzlich lebensbedrohliche Krankheiten vermeiden.

Was ist eine Potenzstörung?

Wenn der Penis nicht hart genug wird oder schon vor dem Geschlechtsverkehr erschlafft, spricht man von einer Potenzstörung. Das bedeutet aber nicht, dass wenn es mal “nicht klappt” man gleich an einer Potenzstörung leidet. Männern mit einer Potenzstörung fällt es monatelang schwer, eine Erektion zu bekommen. Klappt es dann mal – mit sehr viel Mühe – doch, lässt die Erektion nach kurzer Zeit wieder nach und reicht für den Geschlechtsverkehr häufig nicht aus.

Potenzstörung Ursache

Es gibt zwei hauptsächliche Auslöser einer Potenzstörung: Die Blutgefäße und die Psyche.

Potenzstörung und die Blutgefäße

Vielleicht ist dir bereits bekannt, dass man bei einer Verhärtung der Arterien und ihrer verminderten Fähigkeit sich auszuweiten, von einer Arteriosklerose spricht. Eine Arteriosklerose ist die Hauptursache von Herzerkrankungen und kann zu Schlaganfällen, Herzinfarkt und plötzlichem Tod führen.

Ganz kurz zusammenfasst: Eine Arteriosklerose entsteht, wenn die Innenschicht der Blutgefäße (das sogenannte Endothel) beschädigt wird, sich entzündet und immer mehr Plaque ansammelt, welches die Blutgefäße verengt. Die Arterien werden dadurch härter und für das Blut wird es schwieriger durch sie zu fließen, und Herz und Organe zu durchbluten.

Da sich die Arteriosklerose zuerst in den kleinen Arterien des Körpers entfaltet, gehören die Arterien vom Penis zu den ersten Leidtragenden. Bevor größere Arterien, die Richtung Herz führen, blockiert werden, verengen sich kleine Arterien und sorgen für Durchblutungsstörungen in den Organen. So auch beim Penis. Durch die Arterienverengung kann er nicht mehr ausreichend durchblutet werden, wodurch es zu Erektionsstörungen kommt und der Penis schlaff bleibt.

Eine Potenzstörung ist also eine Art Warnsignal des Körpers. Ein Warnsignal, dass sich Durchblutungsstörungen im Körper befinden, die eine Gefahr für das Herz darstellen können. Wer an einer Potenzstörung leidet, sollte deshalb nicht lange warten und sich nicht nur von einem Urologen, sondern auch von einem Cardiologen untersuchen lassen.

Was verursacht eine Arteriosklerose?

Einer der häufigsten Gründe einer Arteriosklerose sind entzündliche Prozesse im Körper. Entzündungen, die die Blutgefäße reizen und dadurch zu einer Ansammlung von heilenden Cholesterinzellen führen. Werden die Cholesterinzellen nicht genügend abgebaut, verengen sie immer mehr die Blutgefäße, verhärten diese und verschlechtern die Durchblutung. (Cholesterin ist also nicht der Übeltäter, wie von vielen geglaubt wird. Im Gegenteil, Cholesterin besitzt wunderbare Heileigenschaften und hilft, beschädigte Blutgefäße wieder zu reparieren.)

Stress, Giftstoffe aus der Umwelt und vor allem die tägliche Ernährung gehören zu den Hauptauslösern chronischer Entzündungen. Viel Zucker, Alkohol, Gluten und ein Übermaß an Omega-6-Fettsäuren verursachen im Körper chronisch entzündliche Prozesse. Dadurch werden verschiedene Zellen des Körpers angeregt, Chemikalien zu produzieren, die im Inneren enorme Schäden anrichten. In den Zellen verursachen diese Entzündungen oxidative Schäden und sorgen dafür, dass man schneller altert.

Die Folge ist häufig eine erhöhte Ansammlung des LDL-Cholesterins an den Blutgefäßwänden, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen, Diabetes und Potenzstörungen.

Aber nicht nur das. Auch der Lebensstil hat enormen Einfluss auf die Blutgefäße. Übergewicht, Rauchen, Alkoholmissbrauch und zu wenig Bewegung verschlechtern die Durchblutung.

Potenzstörungen und die Psyche

Nicht alle Potenzstörungen entstehen jedoch aufgrund von Durchblutungsstörungen oder körperlicher Probleme. Eine Potenzstörung kann ebenso psychisch bedingt sein. Das menschliche Gehirn und Nervensystem steuern die Sexualdrüsen und Genitalien, was auch erklärt, warum das sexuelle Verlangen bereits nur durch visuelle Bilder angetrieben werden kann.

Bei einem Mann beginnt jede seiner Erektionen im Gehirn. Hierfür müssen Nerven, Muskeln und die Blutzufuhr perfekt aufeinander abgestimmt sein.

Durch verschiedene Sinnesreize (wie Fühlen oder Sehen) werden im Hirnstamm Nervenimpulse ausgesendet, die die erektile Funktion steuern. Diese Nervenimpulse werden über das Rückenmark in der Wirbelsäule navigiert und gelangen zu den Schwellkörpern des Penis. Hier verursachen sie eine Kettenreaktion in den Membranen der Gefäßmuskeln, die unter anderem von einem ganz bestimmten Botenstoff abhängig ist, dem sogenannten cyclischen Guanosinmonophosphat oder cGMP. Durch das cGMP werden die glatten Muskelzellen in den Blutgefäßen und Schwellkörpern entspannt, die Blutgefäße erweitert und dadurch vermehrt Blut in den Penis gepumpt. Die Folge: Ein Penis, der anschwillt und sich aufrichtet.

Nach dem Orgasmus läuft das ganze Prozedere genau umgekehrt ab. Um die Erektion abzuschwächen, beginnen andere Enzyme (die sogenannten Phosphodiesterasen) die cGMP-Moleküle abzubauen.

Medikamente wie Viagra und Levitra wirken, indem sie die Phosphodiesterasen hemmen und gleichzeitig im Blut die Produktion von Stickstoffmonoxid ansteigen lassen. Dadurch helfen sie, die Erektion beizubehalten. Diese Medikamente sind jedoch nicht in der Lage eine Erektion von sich selbst hervorzurufen. Die initiale Erektion muss immer noch psychisch ausgelöst werden. Ohne Initialzündung bleiben auch die Potenzpillen ohne Wirkung.

Bedrücken einen Mann nun Gefühle der Angst, des Versagens oder Sorgen wird die Initialzündung gestört. Solche zerstörerischen psychischen Kräfte können sogar so schlimm sein, dass sie das komplette Gegenteil bewirken und die Lust zum Sex rauben.

Potenzstörung behandeln

Eine Potenzstörung ist also vielmehr als nur ein Problem der Erektion. Eine Potenzstörung ist ein ernsthaftes Zeichen, dass im Inneren des Körpers etwas nicht stimmt. Egal ob die Psyche oder eine schlechte Durchblutung dran schuld ist. Beide Ursachen sollten schnellstmöglich behandelt werden, um lebensbedrohliche Folgen zu verhindern.

Viele Männer greifen zu Viagra, wenn’s mit der Erektion nicht klappt. Viagra kann zwar kurzfristig zu einer Erektion verhelfen, doch bleibt die grundlegende Ursache immer noch bestehen. Um langfristig eine Potenzstörung zu behandeln und deren Fortschreitung zu vermeiden, sollte die Ursache gefunden und angegangen werden.

Potenzstörung natürlich behandeln

chritt 1: Sei dein bestes Ich

Beseitige Stress auslösende Faktoren, streiche die Angst aus deinem Kopf und tu etwas dagegen, damit du nicht versagst.

Schritt 2: Verbessere deine Durchblutung

Entzündungen im Körper gehören zu den ausschlagenden Ursachen von Durchblutungsstörungen. Vermeidest du Entzündung verursache Faktoren, kann auch deine Durchblutung verbessert werden.

Entzündung und Potenz verschlechternde Faktoren:

  • Zucker und zuckerhaltige Lebensmittel und Getränke
  • Raffinierte Pflanzenöle
  • Transfette
  • Verarbeitete Lebensmittel
  • Koffein
  • Alkohol
  • Rauchen
  • Stress
  • zu wenig Bewegung

Schritt 3: Optimiere deine Ernährung

Die Ernährung hat nicht nur einen enormen Einfluss auf die Durchblutung, sondern ebenso auf das sexuelle Verlangen eines Mannes. Potenzstörung L-Arginin Jeder Mann, der schon lange nach einer Lösung für seine Potenzstörung sucht, ist wahrscheinlich schon mehrmals über den Begriff L-Arginin gestolpert. L-Arginin ist eine Aminosäure, die der Körper zum größten Teil über die Nahrung aufnehmen muss.

In den Schwellkörpern eines Mannes wird aus dem L-Arginin Stickstoffmonoxid gebildet, was zu einer stärkeren Erektion und besseren sexuellen Reaktionsfähigkeit führt. Das Stickstoffmonoxid signalisiert der glatten Muskulatur in den Blutgefäßen, dass sich diese entspannen soll. Dadurch erweitern sich die Gefäße, sodass die Durchblutung im Penis erhöht wird.

Viele Potenzpillen wirken in ähnlicher Weise. Sie sorgen für eine vermehrte Ansammlung von Stickstoffmonoxid im Blut. Doch anders als viele Medikamente haben die meisten L-Arginin-haltige Lebensmittel keine Nebenwirkungen und liefern zusätzlich viele Gesundheit fördernde Nährstoffe.

Lebensmittel, die L-Arginin enthalten:

  • Kürbiskerne (enthalten fast vier Mal mehr Arginin als Fleisch)
  • Hülsenfrüchte
  • Ölsaaten
  • Nüsse
  • Hanfprotein

Lebensmittel gegen Potenzstörung

  • Panax-Ginseng und Maca-Wurzel werden bereits seit Jahrhunderten als Libido steigernde Stärkungsmittel verwendet.
  • Cholin und Vitamin B5. Diese zwei Nährstoffe werden zur Acetylcholingewinnung vom Körper benötigt. Acetylcholin ist ein Neurotransmitter, welcher sexuelle Nachrichten überträgt. Zu wenig Acetylcholin kann die sexuelle Aktivität senken – sowohl beim Mann als auch bei einer Frau.
  • Ballaststoffreiche Lebensmittel – Ballaststoffreiche Lebensmittel wie Nüsse, Samen, Obst und Gemüse unterstützen Hormone und die Entgiftung des Körpers, wodurch eine Impotenz verbessert werden kann.
  • Lebensmittel, die reich an Zink sind – Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Chia Samen, Rind, Lamm und Spinat sind gute Zinkquellen und helfen, den Testosteronspiegel zu steigern.
  • Brunnenkresse und Sesam – Beide können die Libido positiv beeinflussen.
  • Paranüsse – Diese Nüsse sind reich an Selen und spielen eine wichtige Rolle bei der Testosteronproduktion.
  • Ginkgo biloba – verbessert die Durchblutung.

Gesundheit ist lecker

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