Häufige Gewohnheiten, die Blähungen verursachen

Blähungen gehören zu den häufigsten Magen-Darm-Störungen. Sie äußern sich oft durch peinliche Geräusche und unangenehme Gerüche und sind häufig Folge schlechter Lebensgewohnheiten und Ernährungsprobleme. Neben den Blähungen kommt es häufig zu einem übermäßigen Völlegefühl, Blähbauch, Aufstoßen und ein Grollen im Bauch.

Es gibt einige Gewohnheiten im Alltag, welche Blähungen auslösen und verstärken können. Werden diese Gewohnheiten geändert, dann kann die Verdauung unterstützt und Blähungen reduziert werden.

Schnelles Essen

Im Mund beginnt der erste Teil unserer Verdauung. Schnelles Essen führt dazu, dass unbewusst überschüssige Luft eingeatmet wird und der Bauch sich dadurch aufbläht.

Auch das Schlucken von größeren Lebensmittelstücken kann Blähungen verursachen. Die Lebensmittelstücken sind für den Magen schwieriger zu verdauen und verursachen einen gasförmigen Stau.

Um Blähungen zu vermeiden, sollte während des Essens gründlich gekaut werden. Das gründliche Kauen ist ein wichtiger Teil der Verdauung. Während des Kauens werden die Lebensmittel in leichter verdauliche Stücke zerlegt und die Nährstoffe vom Speichel und den Enzymen im Mund absorbiert.

Kaugummi kauen

Kaugummi kauen führt oft dazu, dass überschüssige Luft über den Mund in den Magen gelangt. Die Luft wird dann im Verdauungstrakt gefangen und verursacht Blähungen.

Dem Verdauungstrakt fällt es außerdem schwer, das Kaugummi von echten Lebensmitteln zu unterscheiden. Die Kaubewegungen und die einströmende Luft in den Mund sind Signale für den Körper, die darauf hinweisen, dass der Magen gleich Nahrung erhält. Dies aktiviert das Verdauungssystem. Erhält der Magen keine Nahrung, dann können Folgen, wie saurer Reflux und gasförmige Ansammlungen entstehen.

Viele zuckerfreie Kaugummis enthalten außerdem die künstlichen Süßungsmittel Sorbit und Hexit, die zu Blähungen führen.

Rauchen

Durch das Rauchen atmet der Körper überschüssige Luft ein. Bereits 1 bis 2 Zigaretten am Tag genügen, dass genügend Luft in den Körper hineinströmt, die nach unten in den Magen reist und im Verdauungstrakt gefangen wird.

Während des Rauchens gelangen außerdem viele schädliche Chemikalien in den Körper. Diese Chemikalien schwächen die Muskulatur, die mit dem Magen und der Speiseröhre verbunden ist, und stören dadurch die normale Verdauung. Eine Schwächung der Muskulatur kann zu Sodbrennen, erhöhten Luftansammlungen und Blähungen führen.

Trinken von zu viel Limonade

Das Kohlendioxid in Softdrinks, alkoholfreien und kohlensäurehaltigen Getränken sorgt für übermäßige Luftansammlungen im Magen. Die Luft entweicht dann entweder durch Aufstoßen oder in Form von Blähungen.

Wird auf dem Weg nach draußen etwas Luft im Verdauungstrakt gefangen, kommt es zusätzlich zu einem Blähbauch. Viele kohlensäurehaltige Getränke enthalten auch künstliche Süßstoffe, welche das Verdauungssystem nicht erkennen und dadurch schwierig verdaut werden.

Trinken von zu wenig Wasser

Ein Mangel an Wasser gehört zu häufigen Ursachen von chronischen Blähungen. Ein Wassermangel erschwert die Verdauung und verursacht oft Verdauungsstörungen.

Auch schnelles Trinken von viel Wasser kann zu Blähungen führen. Diese Blähungen bleiben in der Regel nur für eine kurze Zeit.

Verzehr von verarbeiteten Lebensmitteln

Unser Körper benötigt eine bestimmte Menge an Salz (Natrium), um wichtige Stoffwechselprozesse durchzuführen. Ein Überschuss an Salz verursacht im Körper jedoch verschiedene Probleme. Dazu gehören auch Wassereinlagerungen im Bauch.

Verarbeite Lebensmittel enthalten sehr viel Natrium, was in den Produkten als Konservierungsmittel wirkt. Unser Körper reagiert auf das Natrium, indem er Flüssigkeiten speichert, um den Salzgehalt auszugleichen. Diese verursachen wiederum Blähungen.

Auch fettige und kohlenhydratreiche Lebensmittel, wie Burger, Pasta, Bagels und weißer Reis können Blähungen verursachen.

Schlafmangel und Stress

Bei Schlafmangel wird der Körper schneller belastet, sodass der Cortisolspiegel erhöht wird. Cortisol ist das Stresshormon im Körper und sorgt für einen Anstieg des Blutzuckerspiegels.

Im Verdauungstrakt überlastet ein übermäßiger Anstieg vom Blutzuckerspiegel die Verdauung und verschlechtert die Absorption der Nährstoffe. Dies führt dazu, dass der Zucker in den Darm gelangt, wo er auf die Gas verursachenden Bakterien stößt. Da die Bakterien durch Zucker gedeihen, werden sie durch diese Einwirkung aktiviert, überschüssige Gase freizusetzen, welche Blähungen verursachen.

Zu wenig Bewegung

Einer der häufigsten Auslöser von Blähungen sind überschüssige Verdauungsgase, die im Verdauungstrakt gefangen sind. Ein Mangel an Bewegung sorgt dafür, dass diese Gase im Verdauungssystem bleiben und ein chronisches Gefühl des Unbehagens und der Fülle verursachen.

Regelmäßige Bewegung regt den Verdauungsprozess an und hilft, die Gase aus dem Verdauungstrakt zu befreien.

Es gibt viele Gewohnheiten, die zu Blähungen führen. Auch eine gestörte Darmflora führt oft zu Blähungen. Sind die guten Bakterien im Darm in der Minderzahl, müssen die Immunzellen mehr Arbeit leisten und können auf Dauer geschwächt werden. Neben den Blähungen kommt es dann oft zu Mangel- und Müdigkeitserscheinungen, Hautunreinheiten, hormonellen Problemen, Stimmungsschwankungen und Schlafstörungen.

Mit probiotischen und nährstoffreichen Lebensmitteln kann eine gesunde Darmflora aufgebaut und die schädlichen Bakterien im Darm reduziert werden.

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