Symptome und Folgen von Schlafmangel

Schlaf ist für uns lebensnotwendig. Während wir schlafen, werden Zellen repariert, das Gedächtnis entwickelt und wichtige Hormone im Körper freigesetzt.

Schlafen wir zu wenig, wird sowohl die körperliche als auch die geistige Gesundheit beeinflusst. Es gibt verschiedene Symptome, die auf einen Schlafmangel hinweisen. Auch chronische Erkrankungen sind häufig die Folge von Schlafmangel.

Schlafmangel beeinflusst das Gedächtnis und Gehirn

Erholsamer Schlaf ist für die kognitive Gesundheit sehr wichtig und spielt beim Denken und Lernen eine wichtige Rolle.

Schlafmangel und schlaflose Nächte verschlechtern die Konzentration und den Fokus am nächsten Tag. Bei einem Mangel an Schlaf wird die Aufmerksamkeit, Wachheit, logisches Denken und das Lösen von Problemen beeinträchtigt. Dies wirkt sich negativ auf die Lernfähigkeit und das Kurz- und Langzeitgedächtnis aus.

Schlafmangel sorgt für Übergewicht

Zu wenig Schlaf verursacht eine vermehrte Produktion des Hormons Ghrelin. Dieses Hormon stimuliert den Hunger und reduziert die Produktion von Leptin, einem Hormon, welches den Appetit unterdrückt.

Schlafmangel beeinflusst dadurch die Kontrolle des Appetits, den Energiestoffwechsel und sorgt häufig für eine Gewichtszunahme.

Schlafmangel schadet dem Herzen

Ruhe und erholsamer Schlaf sind für die Gesundheit des Herzens sehr wichtig. Während der Nacht finden Heilungs- und Reparaturprozesse in den Blutgefäßen und im Herzen statt.

Schlafmangel ist eine häufige Ursache für einen erhöhten Ruheblutdruck und sympathische Nervenaktivität. Auch kurzfristiger Schlafentzug wirkt sich negativ auf Herz und Blutgefäße aus, führt zu Entzündungen und hormonellen Veränderungen, die zu einer Arteriosklerose mit beitragen.

Schlafmangel schwächt das Immunsystem

Während wir schlafen, setzt unser Immunsystem Zytokine und infektionsbekämpfende Antikörper frei, die den Körper vor Infektionen und Entzündungen schützen.

Schlafentzug führt zu einer verminderten Produktion von Zytokinen, was die Fähigkeit des Körpers schwächt, gegen Erkältungen oder bakterielle Infektionen zu reagieren. Auch die Anzahl der Granulozyten und die tägliche Tagesrhythmik sind vom Schlafentzug betroffen. Vor allem bei Stress spiegelt der Körper dies in der Immunantwort wider.

Schlafmangel macht den Körper auch anfälliger für Infektionen, Erkältungen und Grippe.

Schlafmangel verursacht Depressionen

Schlafmangel verändert die Funktionsweise der Neurotransmitter im Gehirn, was ein häufiger Grund für Depressionen ist. Auch andererseits kann eine Depression zu Einschlaf- und Durchschlafstörungen führen.

Schlafmangel erhöht außerdem die Reizbarkeit, verschlechtert die Konzentration und senkt das Energieniveau, was häufige Symptome einer Depression sind.

Schlafmangel erhöht das Risiko für Diabetes

Eine Schlafdauer von 6 Stunden oder weniger, oder 9 Stunden oder mehr wird oft mit einer gestörten Glukoseintoleranz in Verbindung gebracht. Vor allem Schlafmangel hat negative Auswirkungen auf metabolische und endokrine Funktionen.

Auf Schlafentzug reagiert der Körper ähnlich, wie auf eine Insulinresistenz. Bei einer Insulinresistenz nutzen die Körperzellen das Insulin nicht mehr richtig, um den Blutzuckerspiegel zu regulieren.

Zu wenig Schlaf ist auch oft mit einer Gewichtszunahme verbunden, einem potenziellen Risikofaktor für Diabetes.

Schlafmangel verursacht Hautschäden und Hautunreinheiten

Bereits eine Nacht mit schlechtem Schlaf macht sich an der Haut und im Gesicht bemerkbar. Schlafmangel führt oft zu geschwollenen Augen, dunklen Augenringen und einer fahlen Haut.

Schlafentzug hat auch einen direkten Einfluss auf die Elastizität der Haut. Falsche Schlafmuster sorgen für eine übermäßige Belastung, wodurch der Körper vermehrt Cortisol produziert. Dieses Hormon spaltet die Hormone der Haut, welche für Elastizität und Geschmeidigkeit sorgen.

Durch eine verminderte Elastizität der Haut werden dunkle Augenringe, Falten und feine Linien auf der Haut stärker sichtbar. Schlafentzug reduziert auch die Fähigkeit der Haut, sich nach einem Sonnenbrand zu erholen.

Schlafmangel reduziert die Konzentration

Schlafmangel verschlechtert die Koordination und verursacht längere Reaktionszeiten. Es beeinträchtigt auch das Urteilsvermögen, das Gedächtnis und die Fähigkeit sich Informationen zu merken. Alle diese Faktoren beeinflussen die Fahrtüchtigkeit, die Fähigkeit, etwas Neues zu erlernen und erhöhen die Gefahr von Unfällen auf der Arbeit, im Haushalt und während der Autofahrt.

Schlafmangel stört die Libido

Schlafmangel verringert die Lust und das Interesse an Sex. Der Mangel an Schlaf hat einen direkten Einfluss auf das Energieniveau der Person, verstärkt die Anspannung und beeinflusst indirekt das Sexualleben von Männern und Frauen.

Viele Männer, die an einer Schlafapnoe leiden, haben häufig einen niedrigen Testosteronspiegel, welcher die Libido senken kann.

Unser Körper benötigt genügend Schlaf, um sich zu erholen und verschiedene Zellprozesse im Körper zu steuern. Je nach Alter verändert sich der nächtliche Schlafbedarf. Babys benötigen etwa 16 Stunden Schlaf, 3-18-jährige 10 Stunden, und ein Erwachsener sollte 7 bis 8 Stunden schlafen, um am nächsten Tag ausgeruht und wach zu sein.

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