Symptome von Schilddrüsenproblemen

Unsere Schilddrüse ist die Hauptdrüse unseres Stoffwechsels. Sie hat Ähnlichkeit mit einem Schmetterling und befindet sich unterhalb unseres Kehlkopfes. Ihre Hauptaufgabe liegt in der Bildung zweier lebenswichtiger Hormone, die den gesamten Stoffwechsel regulieren. Dadurch lenkt sie wichtige Körperfunktionen und Organe. Aber auch das seelische Wohlbefinden, die Fruchtbarkeit und das Wachstum von Haaren, Haut und Nägel wird von ihr gesteuert.

Schilddrüsenprobleme können sich auf unterschiedliche Weise äußeren. Störungen des Stoffwechsels sind zum Beispiel typisch für eine Unter- und Überfunktion der Schilddrüse. Eine Vergrößerung der Schilddrüse kann ein Enge- und Druckgefühl im Hals verursachen und eine Schilddrüsenentzündung zu Schmerzen führen. Einige Schilddrüsenerkrankungen können auch lange symptomlos bleiben und erst im späten Stadium zu Beschwerden führen.

Egal, um welche Art von Schilddrüsenerkrankung es sich handelt, es ist wichtig, die Anzeichen und Symptome eines Schilddrüsenproblems zu kennen, um weitere Komplikationen zu verhindern.

Plötzlicher Haarausfall

Unsere Schilddrüse hat Einfluss auf unser Haarwachstum. Eine Unterfunktion der Schilddrüse stört den Zyklus vom Haarwachstum und führt oft zu sprödem und brüchigem Haar. Aber auch eine trockene Kopfhaut und unerklärlicher und unerwarteter Haarausfall sind häufig Folge einer Schilddrüsenunterfunktion. Hinweis: Auch die Augenbrauen und andere Teile des Körpers können davon betroffen sein.

Gewichtsschwankungen

Eine plötzliche und unerklärliche Abnahme oder Zunahme des Gewichts ist oft ein Warnsignal für eine Schilddrüsenerkrankung. Bildet die Schilddrüse zu wenig Hormone (Schilddrüsenunterfunktion) kommt es zu einer Gewichtszunahme. Produziert die Schilddrüse hingegen mehr Hormone, als der Körper benötigt, kann es zu plötzlichem Gewichtsverlust führen. Beide Gewichtsveränderungen entstehen ohne Ernährungsumstellung oder Diät.

Ständige Müdigkeit

Energielosigkeit ist ein häufiges Anzeichen eines Schilddrüsenproblems. Auch ständige Müdigkeit und Erschöpfung nach kurzer Arbeit sind für Schilddrüsenerkranungen typisch.

Eine Überfunktion der Schilddrüse führt oft zu Schlafstörungen und einer nachfolgenden Trägheit am Tage. Bei einer Unterfunktion der Schilddrüse kann die Nacht hingegen gut geschlafen werden. Am Morgen und während des gesamten Tages entwickeln sich jedoch Trägheit und Abgeschlagenheit.

Menstruationsprobleme

Die Schilddrüse steuert den Menstruationszyklus. Wenn bei Mädchen, die Pubertät und Menstruation sehr früh oder verzögert einsetzt, kann das auf Schilddrüsenprobleme zurückzuführen sein.

Unregelmäßige Regelblutungen sowie schwere, häufige, lange und schmerzhafte Perioden sind oft ein Zeichen einer Unterfunktion der Schilddrüse. Kurze, leichte, seltene oder fehlende Regelblutungen weisen hingegen auf eine Überfunktion der Schilddrüse hin.

Bei unerklärlichen und plötzlichen Änderungen des Menstruationszyklus sollte mit dem Frauenarzt Rücksprache gehalten werden.

Trockene oder schwitzige Haut

Die Schilddrüse ist der Steuermann unserer Haut und Nägel. Ein Mangel an Schilddrüsenhormonen ist häufige Ursache von brüchigen Nägeln und einer trockenen, blassen, schuppigen und faltigen Haut. Bei einer Überfunktion der Schilddrüse ist die Haut eher schwitzig und juckt.

Hitze- oder Kältegefühl

Unsere Schilddrüse steuert die Körpertemperatur. Bei einer Unterfunktion der Schilddrüse sind oft Füße und Hände sehr kalt, obwohl sich diese in einem warmen Raum befinden. Bei einer Überfunktion der Schilddrüse werden die Hände hingegen sehr schwitzig und wärmeempfindlich.

Verdauungsprobleme

Unsere Schilddrüse beeinflusst die Darmtätigkeit. Bei Problemen der Schilddrüse verliert der Darm die Fähigkeit, den Nahrungsbrei optimal zu verdauen und Abfallprodukte auszuscheiden. Typisch für eine Unterfunktion der Schilddrüse sind schwere und andauernde Verstopfungen und Durchfälle. Bei einer Überfunktion der Schilddrüse sind hingegen häufig Zeichen eines Reizdarmsyndroms zu beobachten.

Bei Schilddrüsenproblemen bleiben die Verdauungsstörungen bestehen, obwohl ausreichend Wasser und Ballaststoffe aufgenommen wurden.

Veränderungen der Stimme und Nackenbeschwerden

Schilddrüsenprobleme können zu Heiserkeit und Schnarchen führen und einen leichten Buckel am Schilddrüsenbereich am Hals verursachen. Aber auch Nackenbeschwerden sind oft Folge von Schilddrüsenproblemen. Durch die Stellungsveränderung der Schilddrüse werden die vorderen Halsmuskeln unter Spannung gebracht. Dadurch werden die hinteren Nackenmuskeln in eine Schon- und Fehlhaltung gezogen.

Angst und Depression

Unsere Schilddrüse hat Einfluss auf unsere Persönlichkeit und seelisches Wohlbefinden. Während Depressionen oft mit einer Unterfunktion der Schilddrüse verbunden sind, entstehen bei einer Überfunktion der Schilddrüse häufig Angstzustände und Panikattacken. Eine verminderte Produktion der Schilddrüsenhormone hat auch Auswirkung auf Serotonin (das “Gute Laune Hormon”) im Gehirn.

Vor allem, wenn der Körper nicht auf Medikamente gegen Depressionen, Angstzustände und Panikstörungen reagiert, kann dies ein Hinweis auf eine Schilddrüsenerkrankung sein.

Erkennen wir Symptome rechtzeitig, kann das bestehende Problem meist besser und schneller behandelt und gefährliche Komplikationen verhindert werden.

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