Warum kalte Duschen gesund sind

Kalte Duschen regen die Fettverbrennung an, unterstützen die Regeneration der Muskulatur und helfen gegen Depressionen. Mit nur etwas Mut und Gänsehaut können wir unsere Gesundheit täglich fördert, unseren Körper beleben und erfrischen.

Kalte Duschen härten ab

Eine kalte Dusche und ein kaltes Bad benötigen anfangs ein wenig Mut. Beim kalten Abduschen werden jedoch innerhalb kurzer Zeit Signale ans Gehirn gesendet, die den Körper erwärmen.

Kalte Duschen sorgen für eine tiefere Atmung, die den Körper auf natürliche Weise erwärmt und die gesamte Sauerstoffaufnahme erhöht. Gleichzeitig wird die Herzfrequenz erhöht, die Durchblutung durch den gesamten Körper angeregt und das Energieniveau für den Tag erhöht.

Der Körper wird anpassungsfähiger für zukünftige Stressoren und dadurch allgemein abgehärtet.

Kalte Duschen verbessern die Durchblutung

Kalte Duschen fördern die Durchblutung im gesamten Körper, sorgen für eine bessere Versorgung unserer lebenswichtigen Organe und helfen Herzkreislauferkrankungen vorzubeugen. Kalte Duschen stärken die Blutgefäßwände, schützen vor Krampfadern und einer Verhärtung der Arterienwände. Sie senken den Blutdruck, verbessern die Pumpeigenschaft des Herzens und stärken die körpereigenen Abwehrkräfte.

Kalte Duschen helfen gegen Depressionen

Kalte Duschen verursachen einen Adrenalinschub. Das kalte Wasser stimuliert die Kälterezeptoren auf der Haut, sodass eine Menge elektrischer Impulse von den peripheren Nervenenden Richtung Gehirn gesendet werden. Dies erzeugt eine antidepressive Wirkung und steigert die Stimmung.

Bei Depressionen und schlechter Laune sind vor allem Wechselduschen sehr hilfreich:

  1. Erst mit einer warmen Dusche beginnen.
  2. Dann 2 Minuten kalt abduschen (Wassertemperatur 3 Grad).
  3. 1 Minute wieder warm abduschen.
  4. 2 Minuten kalt abduschen (Wassertemperatur 3 Grad).
  5. 1 Minute warm abduschen.
  6. 2 Minuten kalt abduschen (Wassertemperatur 3 Grad).

Kalte Duschen sind gut für Haut und Haare

Kalte Duschen sorgen für ein erfrischendes und gesundes Aussehen von haut und Haar. Warmes Wasser führt häufig dazu, dass unsere Haare spröde werden und die Haut austrocknet.

Kaltes Wasser verengt die Poren und schützt sie vor Verstopfung und eindringenden Schmutz. Es strafft die Haut, fördert ihre Durchblutung und verhindert einen übermäßigen Ölverlust der Haut.

Den Haaren verleiht kaltes Wasser wiederum ein glänzendes Aussehen, kräftigt das Haar und stärkt die Haarfollikel.

Kalte Duschen verbessern sportliche Leistungsfähigkeit

Kalte Duschen fördern nach dem Training die Regeneration der Muskulatur, lindern Muskelschmerzen und helfen dem Körper sich zu erholen.

Vor allem kalte Bäder nach einem Training lindern den Muskelkater und fördern die Regeneration.

Kalte Duschen fördern die Fettverbrennung

Der menschliche Körper besitzt 2 Arten von Fettgewebe, das weiße und braune fett. Das weiße Fett entsteht, wenn mehr Kalorien als nötig verzehrt wurden und diese nicht in Form von Energie verbrannt wurden. Dieses Fett sammelt sich an der Taille, Rücken, Nacken und Schenkel.

Das braune Fett ist hingegen das gute Fett, welches Wärme erzeugt, um uns warmzuhalten. Es wird bei extremer Kälte aktiviert.

Kalte Duschen fördern die Aktivität von braunem Fett und fördern auf diese Weise einen erhöhten Kalorienverbrauch und die Abnahme von weißem Fett.

Alle diese positiven Eigenschaften sind gute Gründe sich täglich kalt abzuduschen. Die durchblutungsfördernde und belebende Wirkung wird sich langfristig sehr positiv auf unsere Gesundheit, unser Wohlbefinden und unsere Energie auswirken. Am besten beginnen wir noch heute mit der ersten kalten Dusche…Mit ein bisschen Mut einfach nach der warmen Dusche kalt abduschen. Es lohnt sich.

Zur richtigen Zeit

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