Warum Radfahren und Spinning den Körper nicht so formen, wie man will

Die meisten setzen auf Sport, um sich besser zu fühlen, Muskeln aufzubauen, Körperfett zu verbrennen und eine aufrechte Körperhaltung zu erhalten.

Es kann passieren, dass trotz ständigem Training das gesetzte Ziel nicht näher rückt.

Ein häufiger Grund dafür ist ständiges Sitzen. Wer 5 Tage in der Woche am Schreibtisch verbringt und dann während seiner Trainingseinheiten auf dem Fahrrad oder Spinningbike sitzt, bewegt seinen Körper sehr statisch, wodurch die Po- und Rumpfmuskeln nur schwach beansprucht werden.

Der Körper braucht Bewegung, um die Muskeln zu formen. Statische Bewegung, wie Sitzen belastet die Gelenke und stört den Lymphfluss.

Je nachdem wie der Körper während des Tages und der Trainingseinheiten bewegt wird, werden die Muskeln geformt und aufgebaut.

Ein Fahrrad ist ein gutes Transportmittel und kann gelegentlich für das Herzkreislauftraining eingesetzt werden. Es kann entspannend sein und bei schönem Wetter ein tolles Erlebnis.

Wer seine Muskulatur gezielt formen und Fett verbrennen möchte, kann auf effizientere Methoden zurückgreifen.

Es gibt verschiedene Gründe, warum Spinning und Radfahren nicht die optimalsten dafür sind.

Kein gezielter Muskelaufbau

Spinning-Trainingseinheiten sind zwar oft anstrengend und wirken sich auf das Herzkreislaufsystem positiv aus, sind für den Muskelaufbau jedoch uneffektiv. Vor allem, wenn schlanke und straffe Muskeln aufgebaut werden sollen, benötigt die Muskulatur ständig Reize. Dafür eignet sich sehr gut Krafttraining.

Durch Krafttraining steigt der Anteil der Muskelmasse im Körper, was wiederum den Stoffwechsel in Ruhephasen erhöht und die Fettverbrennung anregt.

Falsche Körperhaltung

Auf dem Fahrrad oder Spinningbike befindet sich der Körper in einer ähnlichen Position wie am Schreibtisch. Die Hüften sind gebeugt, die Kniegelenke angewinkelt, der Oberkörper leicht nach vorne geneigt und der Blick nach vorne gerichtet.

Aus dieser Position werden die Hüftbeuger und der Quadriceps sehr stark beansprucht, was zu einem Ungleichgewicht der Beinmuskulatur führen kann. Die Gesäßmuskeln werden dabei weniger beansprucht.

Übungen im Stehen und bei denen sich die Beine nach hinten bewegen, helfen einen runden Po zu formen. Eine kräftige Gesäßmuskulatur ist für die Stabilität der Kniegelenke und Füße sehr wichtig.

Ungenutzte Muskeln werden abgebaut

Der Körper nimmt die Position ein, in die er trainiert wird. Durch das Training in einer sitzenden Position lernt es der Körper besser zu sitzen.

Er baut die Muskeln auf, die beim Sitzen beansprucht werden, und nutzt viele wichtige Muskeln nicht, die beim Gehen, Stehen und anderen Aktivitäten verwendet werden.

Langes Sitzen ist für den Körper schädlich. Durch ständiges Sitzen erschlafft die Rumpfmuskulatur und verliert ihre stützende Funktion. Dadurch steigt die Belastung auf die Wirbelsäule und der Rücken wird immer runder.

Im Sitzen ist auch der Belastungsdruck auf die Bandscheiben etwa doppelt so stark wie im Stehen. Durch die ständige Kompression der Wirbelkörper auf die Bandscheiben wird deren Nährstoff- und Flüssigkeitsversorgung gestört und die Bandscheibe anfälliger für Verletzungen.

Komplexe Bewegungen durchführen

Unser Körper ist geschaffen, um sich komplex zu bewegen. Einseitige Bewegungen, wie Sitzen, Radfahren oder Spinning können zu einem Ungleichgewicht der Muskeln beitragen.

Um Rückenschmerzen, Wirbelsäulenschäden und eine Instabilität des Körpers zu verringern, sollten die komplexen Bewegungen des Körpers genutzt werden. Dafür eignen sich sehr gut Krafttraining und verschiedene Dehnübungen.

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