Warum zu wenig Schlaf dick macht

Im Schlaf werden verschiedene Zellprozesse gesteuert. Unser Gehirn verarbeitet Informationen, Nervensignale steuern Hormone und die Zellen des Immunsystems helfen, Zellschäden zu reparieren.

Schlafen wir zu wenig, lässt unsere Konzentration nach, die Stimmung sinkt und Fettpolster können nur noch schwer abgebaut werden. Zu wenig Schlaf bringt auch den Hormonhaushalt des Körpers durcheinander. Er sorgt dafür, dass das Hungergefühl steigt und wir mehr essen.

Heißhunger durch Schlafmangel

Ein Schlafmangel sorgt dafür, dass die Insulinsensitivität und das Glucosetoleranz Niveau sinkt, wodurch der Körper in einen Fettspeichermodus anstatt eines Fettverbrennungsmodus übergeht. Er speichert dadurch einfacher Fett und wird anfälliger für Heißhunger während des Tages.

Auch das Hormon Ghrelin wird durch Schlafmangel vermehrt ausgeschüttet. Ghrelin hat Auswirkungen auf das “Lustzentrum” im Gehirn und sorgt für Hungersignale im Körper.

Das Hormon Leptin wird durch zu wenig Schlaf wiederum gesenkt. Leptin senkt den Appetit und sendet Signale, welche die Fettverbrennung erhöhen und die Fettspeicherung vermindern.

Sind die hormonellen Prozesse gestört, verlangt unser Körper nach mehr Nahrung. Beginnen wir dann zu essen, fehlt unserem Körper wiederum die Empfindlichkeit, die uns sagt, dass wir mit dem Essen aufhören sollen.

Schlafmangel stört die Fettverbrennung

Schlafen wir zu wenig, wird der Stoffwechsel verlangsamt, unsere Leistungsfähigkeit gesenkt, Angstzustände erhöht und Emotionen schwieriger zu kontrollieren.

Ein langsamer Stoffwechsel sorgt im Körper dafür, dass das Stresshormon Cortisol vermehrt freigesetzt wird. Dies erhöht den Appetit auf fettige Speisen und stört die normale Fettverbrennung. Cortisol sorgt dafür, dass Kalorien aus Kohlenhydraten und der Muskelmasse anstatt aus dem eingelagerten Fettgewebe verbrannt werden.

Tipps, um besser und erholsamer zu schlafen:

  • Geregelte Schlafenszeiten einhalten. Jeden Tag zur gleichen Zeit aufstehen und zur gleichen Zeit schlafen gehen. Dadurch können hormonelle Prozesse besser reguliert werden.
  • Schlafzimmer komplett verdunkeln. Bei Dunkelheit wird das Schlafhormon Melatonin ausgeschüttet, was dafür sorgt, dass wir besser einschlafen und durchschlafen. Fällt Licht ins Auge, wird die Melatoninproduktion eingestellt.
  • Ab dem Nachmittag keine koffeinhaltigen Getränke konsumieren.
  • Am Abend schwere verdauliche Speisen vermeiden.
  • Vor dem Schlafengehen mindestens 2 Stunden nichts mehr essen.
  • Während des Tages aktiv bewegen. Dies hilft, während der Nacht tiefer zu schlafen.
  • 30 Minuten vor dem Schlafengehen Zeit zur Ruhe nehmen und alle elektrischen Geräte ausschalten.
  • Beim Einschlafen an etwas Schönes denken und lächeln.

Schlafen wir zu wenig, leidet unser gesamter Körper daran. Um Zellfunktionen zu unterstützen, die Fettverbrennung anzuregen und das Hungergefühl zu kontrollieren, sind 7 bis 8 Stunden Schlaf in der Nacht wichtig. Einzelne Nickerchen während des Tages helfen zwar das Energieniveau während des Tages neu aufzuladen, können aber nicht die Schlafenzeit während der Nacht ersetzen.

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