Wie Kokosöl bei Schilddrüsenunterfunktion hilft

Kokosöl gehört zu den beeindruckenden Lebensmitteln der Natur. Es enthält viele mittelkettige Fettsäuren, die auch in der menschlichen Muttermilch enthalten sind. Diese Fettsäuren stärken das Immunsystem, vernichten schädliche Bakterien und Viren vernichten und wirken entzündungshemmend und antimikrobiell.

Kokosöl hat auch einen starken Einfluss auf die Schilddrüse. Vor allem die mittelkettigen Fettsäuren in Kokosöl wirken sich bei einer Schilddrüsenunterfunktion sehr positiv aus.

Bei einer Schilddrüsenunterfunktion, oder Hypothyreose produziert die Schilddrüse nicht mehr genügend Hormone, sodass normale Stoffwechselfunktionen gestört werden. Häufige Folgen sind Energiemangel, erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Kälte, Verstopfungen, allgemeines Schwächegefühl, schwere Menstruation, sprödes Haar, schwache Nägel, trockene Haut und Konzentrationsschwierigkeiten.

Eine Schilddrüsenunterfunktion sollte immer ursachenbezogen behandelt werden. Ein fehlgesteuertes Immunsystem, tägliche Gewohnheiten und die Ernährung haben starken Einfluss auf die Schilddrüse und können Ursache einer Schilddrüsenunterfunktion sein.

Kokosöl hilft, verschiedene Probleme, die in Zusammenhang mit einer Hypothyreose gebracht werden zu behandeln, und verbessert die Gesundheit auf vielseitige Weise.

Kokosöl regt den Stoffwechsel an

Schilddrüsenhormone haben einen starken Einfluss auf den Stoffwechsel. Bei einer Schilddrüsenunterfunktion wird die Energie aus den Lebensmitteln nicht mehr richtig genutzt, chemische Reaktionen im Körper nicht mehr richtig reguliert und die Gesundheit von Zellen, Knochen und der Muskulatur gestört.

Die mittelkettigen Fettsäuren in Kokosöl dringen leicht in die Mitochondrien der Zellen ein, wo die Fette in Energie umgewandelt werden. Dadurch wird der Stoffwechsel angeregt und die Basaltemperatur erhöht.

Die Laurinsäure in Kokosöl wird beim Verzehr in Monolaurin umgewandelt, was antiviral, antibakteriell und Parasiten bekämpfend wirkt und den Stoffwechsel und die Immunität verbessert.

Um den Stoffwechsel anzuregen, sollte Kokosöl täglich verzehrt und das Ölziehen durchgeführt werden. Das Ölziehen mit Kokosöl erhöht den Stoffwechsel und regt Entgiftungsprozesse im Körper an. Für das Ölziehen 2 Teelöffel Kokosöl in den Mund nehmen und für 20 Minuten hin- und herspülen. Das Öl danach ausspucken, den Mund mit lauwarmem Wasser spülen und danach die Zähne und die Zunge putzen. Die Anwendung jeden Morgen vor dem Zähneputzen durchführen.

Kokosöl hilft beim Abnehmen

Eine unerklärliche Gewichtszunahme gehört zu den häufigsten Symptomen einer Schilddrüsenunterfunktion. Die Schilddrüsenhormone haben einen direkten Einfluss auf den Stoffwechsel.

Die mittelkettigen Fettsäuren in Kokosöl sind sehr hilfreich bei der Gewichtsabnahme. Sie steigern das Sättigungsgefühl, schützen vor Heißhunger und helfen, das Bauchfett zu reduzieren. Sie unterstützen den Entgiftungsprozess der Leber, wodurch Giftstoffe aus dem Bauchfett abgebaut werden.

Um die Gewichtsabnahme zu unterstützen, sollte täglich Kokosöl verzehrt werden.

Kokosöl gegen Entzündungen

Bei einer Schilddrüsenunterfunktion kommt es oft zu Muskel- und Gelenkschmerzen. Der Grund dafür ist der niedrige Anteil an Schilddrüsenhormonen, wodurch es zu einer Zunahme von Entzündungen im Körper kommt.

Kokosöl stimuliert die Produktion der Schilddrüsenhormone und fördert die normale Funktion der Drüse. Es wirkt außerdem entzündungshemmend und unterstützt den Heilungsprozess von Geweben.

Um Muskel- und Gelenkschmerzen zu reduzieren, kann täglich Kokosöl verzehrt und der betroffene Bereich mit warmem Kokosöl mehrmals täglich eingerieben werden.

Kosöl gegen Verstopfungen

Durch den geringen Anteil der Schilddrüsenhormone verlangsamen sich die Funktionen des Körpers. Auch die Funktion des Verdauungstraktes wird dadurch verlangsamt und die Verdauung gestört. Die Kontraktionsfähigkeit der Muskeln im Verdauungstrakt wird geschwächt und der Darminhalt nur noch schwer durch den Darm bewegt. Häufige Folgen sind Verdauungsschwierigkeiten, wie Verstopfungen.

Die mittelkettigen Fettsäuren in Kokosöl sind sehr hilfreich bei Verstopfungen. Diese Fettsäuren liefern den Darmzellen Energie, welche sie benötigen, um den Stoffwechsel und den Stuhlgang anzuregen.

Kokosöl wirkt auch als natürliches Abführmittel, indem es hilft, den Stuhl zu erweichen.

Bei Verstopfungen 1 Teelöffel kaltgepresstes Kokosöl in einer Tasse mit Mandelmilch vermischen und vor dem Schlafengehen trinken.

Kokosöl gegen trockene und schuppige Haut

Durch den verlangsamten Stoffwechsel wird bei einer Schilddrüsenunterfunktion das Schwitzen reduziert. Die Haut wird dadurch trocken, schuppig und beginnt zu jucken.

Kokosöl wirkt sehr feuchtigkeitsspendend. Die mittelkettigen Fettsäuren helfen, die verlorene Feuchtigkeit wiederzugeben und reduzieren das Jucken, die Trockenheit und verbessern die Gesundheit der Haut.

Bei trockener und schuppiger Haut, das Kokosöl in den Händen leicht erwärmen und für 10 Minuten in die Haut sanft einmassieren. Die Anwendung täglich wiederholen.

Kokosöl schützt vor Haarausfall

Die Schilddrüsenhormone haben einen starken Einfluss auf die Haarfollikel, wodurch das Haarwachstum bei einer Schilddrüsenunterfunktion stark beeinflusst werden kann. Neben den Kopfhaaren sind auch oft die Augenbrauen und die Körperhaare betroffen.

Kokosöl hilft, Haarschäden vorzubeugen. Die Laurinsäure in Kokosöl hat wegen seines niedrigen Molekulargewichts und der geraden linearen Kette eine starke Affinität für die Haarproteine. Sie ist in der Lage in den Haarschaft einzudringen und hilft, Haarschäden vorzubeugen.

Bei Haarausfall und anderen Haarproblemen, etwas warmes kaltgepresstes Kokosöl auf der Kopfhaut verteilen und für 5 Minuten einmassieren. Das Kokosöl über Nacht im Haar einwirken lassen und am nächsten Morgen mit einem milden Shampoo auswaschen. Die Anwendung mehrmals pro Woche wiederholen.

Kokosöl in die Ernährung integrieren

Beim Kauf von Kokosöl sollte kaltgepresstes Kokosöl bevorzugt werden. Pro Tag können 2 bis 3 Esslöffel verzehrt werden. Kokosöl passt als Zutat in den Smoothie, Salatdressing, in den Tee oder kann beim Kochen verwendet werden.

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