Lebensfreude

Eine einfache Möglichkeit, Dinge nicht mehr aufzuschieben

Aufschiebung ist eines der häufigsten Probleme, die Menschen beim Arbeiten haben. Sie wissen, was sie tun sollten, verschieben es jedoch immer wieder.

Sie spielen Spiele, besuchen zeitraubende Webseiten, tummeln sich auf sozialen Plattformen, schauen Nachrichten, überprüfen ihre E-Mails und verrichten vielerlei kleinere Aufgaben.

Im Grunde machen sie alles, außer eben genau jene Aufgaben, von denen sie wissen, dass sie diese erledigen sollten.

Sie tun dies, weil die Konzentration auf das, was wichtig ist, oft Unbehagen auslöst. Die Aufgaben sind schwierig, unbekannt, ungewohnt und jenseits ihrer eigenen Komfortzone. Viel lieber wenden sie sich dem zu, was ihnen bequem und bekannt erscheint.

Es ist wichtig, sich dabei wohlzufühlen, die Dinge nicht aufzuschieben, sondern gleich zu erledigen. Versuche für lediglich 10 bis 15 Minuten am Tag, nichts aufzuschieben.

  1. Lege hierzu eine bestimmte Uhrzeit fest – sagen wir 8:00 Uhr morgens.

  2. Lege dich bereits vor deiner Startzeit auf die wichtigste Aufgabe fest. Wichtig ist, dass du dich nur auf eine einzelne Aufgabe konzentrierst.

  3. Befreie dich von möglichen Ablenkungen. Kapsle dich vom Internet ab und schließe sämtliche Programme auf deinem Computer, die du nicht unmittelbar benötigst.

  4. Wenn du so weit bist, konzentriere dich darauf, einfach anzufangen. In diesem Moment ist nichts anderes wichtiger, als einfach mit der Arbeit zu beginnen.

  5. Sobald du merkst, dass die Versuchung groß wird, dich abzulenken, halte einfach inne. Beobachte vorerst deine Reaktion und handle noch nicht sofort. Es ist in Ordnung, einen gewissen Drang zu verspüren. Wichtig ist es allerdings zu lernen, dass dieser Drang dich nicht kontrolliert. Beobachte diesen Drang, atme tief durch und wende dich dann wieder deiner wichtigen Aufgabe zu.

  6. Wiederhole Schritt 5 so oft wie nötig.

  7. Genieße den Prozess. Wenn wir uns vor etwas fürchten, verschieben wir es. Wenn wir etwas lieben, gehen wir es an. Wenn es uns gelingt, eine Aufgabe zu genießen, wird es weniger schwer und furchterregend für uns.

Sei ganz präsent und genieße die Aufgabe. Lass die Furcht los, konzentriere dich ganz auf das Angenehme, den Spaß und die Freude am Tun. Widme dich nach den fokussierten 10 bis 15 Minuten etwas Angenehmerem.

Wie lange bleibt uns noch?

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Zum Buch: From Good To Great: Aufgeben, nachgeben oder alles geben