Häufigste Symptome bei Calciummangel

Calcium gehört zu den wichtigsten Nährstoffen im Körper. Über 99 Prozent des Calciums werden in den Knochen und Zähnen gespeichert. Der restliche Teil befindet sich im Blut, den Muskeln und anderen Geweben.

Calcium übernimmt im Körper viele wichtige Aufgaben. Es unterstützt die Arbeit der Muskulatur, wird für die Weiterleitung von Nervensignalen benötigt und ist für die Blutgerinnung und den Herzrhythmus sehr wichtig.

Es gibt verschiedene Faktoren, die zu einem Calciummangel beitragen können. Oft wird zu wenig Calcium über die Ernährung aufgenommen. Aber auch hormonelle Veränderungen oder ein niedriger Vitamin-D-Spiegel können zu einem Calciummangel führen.

Je nach Alter und Geschlecht variiert die tägliche Calciummenge. Es gibt verschiedene Symptome, die einen Calciummangel bemerkbar machen. Je mehr Symptome vorhanden sind, desto höher liegt die Wahrscheinlichkeit eines Calciummangels.

Muskelschmerzen und Muskelkrämpfe

Eines der häufigsten Symptome bei Calicummangel sind Muskelschmerzen und Krämpfe. Bei einem Mangel an Calcium werden die Nervenzellen sehr empfindlich, wodurch plötzliche Muskelkrämpfe und Schmerzen entstehen.

Auch unkontrollierte Muskelzuckungen, Taubheitsgefühle und Kribbeln in Hände und Beine entwickeln sich häufig durch Calciummangel.

Ein niedriger Calciumspiegel kann auch die Funktion des Nervensystems beeinträchtigen, was die Funktion der Nerven stört.

Ständige Schlafstörungen

Calcium unterstützt die Produktion von dem Schlafhormon Melatonin, was im Körper für den Schlaf-wach-Rhythmus wichtig ist. Melatonin wird während der Nacht vermehrt ausgeschüttet und hilft uns, erholsamer zu schlafen.

Bei einem Calciummangel wird die Melatoninproduktion im Körper behindert und der Schlaf-wach-Rhythmus gestört. Calcium wirkt auch als natürliches Beruhigungsmittel und hilft, besser einzuschlafen und durchzuschlafen.

Schwierigkeiten beim Abnehmen

Calcium spielt eine wichtige Rolle bei der Regulation des Energiestoffwechsels und beschleunigt dadurch den Gewichtsverlust. Es sorgt auch dafür, dass der Körper weniger Fett speichert und einige Nährstoffe im Blut besser genutzt werden.

Umgekehrt führt ein Calciummangel dazu, dass der Körper mehr Fett speichert und das Abnehmen erschwert wird.

Häufige Erkältungen und Krankheiten

Unser Körper nutzt Calcium, um ein aktives Immunsystem aufrechtzuerhalten und Bakterien, Hefen, Viren und Pilze zu bekämpfen. Bei einem Calciummangel wird das Immunsystem geschwächt und der Körper anfälliger für Erkältungen und Infektionen.

Calcium gehört auch zu einem der wichtigsten alkalischen Mineralien, die den Sauerstoffgehalt im Blut erhöhen. In einer alkalischen Umgebung können Pilze und Bakterien nicht überleben.

Calcium übernimmt auch wichtige Funktionen während des Heilungsprozesses von Wunden und hilft, das beschädigte Gewebe zu reparieren.

Schwache Knochen

Calcium ist sehr wichtig für den Aufbau und die Stärkung der Knochen. Ein Calciummangel schwächt die Knochen und macht sie anfälliger für Knochenbrüche und Osteoporose.

Ein lang anhaltender Calciummangel wirkt sich oft auch negativ auf die Körperhaltung und allgemeine Kraft aus.

Vor allem heranwachsende Kinder und Menschen ab 50 sollten ausreichend calciumhaltige Lebensmittel verzehren. Denn befindet sich zu wenig Calicum im Körper, dann beginnt der Körper das Calcium aus den Knochen zu ziehen, um die normalen Zellfunktionen zu gewährleisten. Dadurch wird der Knochen geschwächt.

Schwache Zähne

Calcium ist ein wichtiger Bestandteil von Zähnen. Ein Mangel kann zu einer verzögerten oder defekten Zahnbildung bei Kindern führen. Bei Erwachsenen kann sich ein Calciummangel durch Karies oder andere orale Probleme bemerkbar machen.

Starke Menstruationsbeschwerden

Calcium hilft, die zyklischen Schwankungen während des Menstruationszyklus zu reduzieren und die Schwere einer PMS zu verringern. Es reduziert auch Krämpfe und unterstützt die Entwicklung der Gebärmutter- und Eierstockhormone.

Verzögerte Pubertät bei heranwachsenden Mädchen

Ein Calciummangel in der frühen Kindheit kann bei jungen Mädchen zu einer verzögerten Pubertät führen. Auch Menstruationsprobleme, wie unregelmäßige Perioden und schwere Unterleibskrämpfe können durch einen Calciummangel entstehen.

Tipps, um mehr Calcium aufzunehmen

  • Es gibt verschiedene Lebensmittel, die viel Calcium enthalten und bei einem Calciummangel helfen. Dazu gehört zum Beispiel Brokkoli, Brennessel, Grünkohl, Sesam, Mandeln, Mohn, Haselnüsse, Chia Samen, Moringa, Lauch, und Kohlrabi.
  • Vitamin D hilft, den Calciumspiegel im Blut zu regulieren. Das Sonnenlicht gehört zu den besten Vitamin-D-Quellen. Es regt die Körperzellen dazu an, Vitamin D zu produzieren. Pro Tag genügen bereits 15-20 Minuten Sonnenlicht.
  • Da Magnesium die Speicherung von Calcium unterstützt, sollten täglich magnesiumreiche Lebensmittel verzehrt werden. Dazu gehören zum Beispiel roher Kakao, Spinat, Avocados, Kürbiskerne, Sesam und dunkelgrünes Blattgemüse.
  • Limonaden, Koffein und übermäßiger Salzverzehr können die Calcium-Resorption beeinträchtigen. Deshalb sollten diese Lebensmittel reduziert werden.

Bei einem Calciummangel sollte schnellstmöglich reagiert werden. Werden die Warnzeichen ignoriert, können sich die Probleme verstärken und lebenswichtige Funktionen nicht mehr optimal ausgeführt werden.

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