Leckere basische Lebensmittel und Rezepte

Unser Körper ist so konzipiert, dass er in einem basischen Zustand am besten funktioniert. Der optimale pH-Wert in unserem Blut und Körpergeweben liegt zwischen 7,35 und 7,45. Dieser Wert ist leicht basisch und liegt etwas oberhalb des neutralen pH-Werts.

Viele Lebensmittel in der Ernährung haben eine Säure bildende Wirkung im Körper, was den Körper mit der Zeit schwächt. Dazu gehören Lebensmittel, wie Milchprodukte, Fleisch, Eier, Limonaden und Fertiggerichte.

Wenn der Körper übersäuert, reichen die Basen im Körper nicht aus, um den Säure-Basen-Haushalt im Gleichgewicht zu halten. Häufig kommt es dann zu ständiger Müdigkeit, einem Gefühl der Erschöpfung, Energielosigkeit und Trägheit. Der Körper wird anfälliger für Erkältungen, Entzündungen und Krankheiten, wie Krebs, Autoimmunkrankheiten, Allergien, Hautkrankheiten, Schlaganfälle und Herzerkrankungen.

Eine basische Ernährung gehört zu den einfachsten Dingen, um Krankheiten vorzubeugen. Sie steigert unser allgemeines Wohlbefinden und sorgt für mehr Energie, Lebensfreude und einer positiveren Denkweise.

Es gibt einige Lebensmittel, die helfen, den pH-Wert im Blut und Körperflüssigkeiten ins Gleichgewicht zu bringen. Diese Lebensmittel sollten täglich integriert werden.

Zitrone

Zitronen schmecken zwar sauer, wirken aber basisch. Die sauer schmeckende Zitronensäure wird im Organismus schnell verstoffwechselt, sodass die basischen Mineralien der Zitrone übrig bleiben.

Zitronen sind reich an den Basen bildenden Mineralien Kalium und Magnesium und liefern die Vitamine A, C und einige B-Vitamine.

Zitronen haben auch eine starke antibakterielle und antivirale Wirkung, stärken das Immunsystem und regen die natürlichen Entgiftungsprozesse des Körpers an. Sie verbessern die Verdauung, verschönern die Haut, helfen beim Abnehmen und den Blutdruck zu kontrollieren.

Um die basische Wirkung von Zitronen zu nutzen, kann täglich ein Zitronenwasser getrunken werden. Dafür den frisch gepressten Saft einer halben Zitrone in ein Glas warmes Wasser geben und morgens auf nüchternen Magen etwa 30 Minuten vor dem Frühstück trinken.

Spinat

Spinat hat eine sehr alkalische Wirkung. Sein hoher Chlorophyllanteil hilft, den pH-Wert des Körpers in den optimalen 7,4-Bereich zu bringen.

Spinat ist auch eine gute Quelle für die Vitamine A, B2, C, E und K und versorgt den Körper mit verschiedenen Mineralien, wie Magnesium, Eisen, Mangan, Kalium, Calcium und Folsäure.

Der regelmäßige Verzehr von Spinat erhöht die Kraft und Stärke der Muskulatur, hilft bei einer Anämie, verbessert die Gesundheit des Herzens und verschönert die Haut.

Ziel ist täglich 1 Tasse Spinat zu verzehren. Dieser kann in Smoothies, Säfte oder Salate integriert werden.

Für einen erfrischenden Smoothie: 1 Tasse frischen oder gefrorenen Spinat, 1 Tasse Wasser, ½ Tasse Ananas, ½ Tasse Mango und 1 Banane in den Mixer geben und alles fein pürieren. Der Smoothie schmeckt frisch zubereitet am besten.

Avocado

Avocados helfen, Säure bildende Abfallprodukte zu entfernen und fördern eine basische Umgebung im Körper.

Das cremige Fruchtfleisch liefert verdauungsfördernde Ballaststoffe, Folsäure, Selen, Kalium und viele gute Fette. Avocados enthalten auch die Vitamine K, C, B5 und A und sind eine Quelle starker Antioxidantien, wie Alpha-Carotin, Beta-Carotin und Lutein.

Bei regelmäßigem Genuss helfen Avocados, Entzündungen zu reduzieren, den Blutzuckerspiegel zu kontrollieren, fördern die Gesundheit des Herzens und helfen beim Abnehmen.

Ziel ist mindestens ½ Avocado täglich zu essen. Diese kann in Salate, Smoothies und Suppen integriert oder zu Guacamole verarbeitet werden.

Für die Guacamole: 1 Avocado mit einer Gabel zermatschen und mit 1 Esslöffel Limettensaft, ½ gepresste Knoblauchzehe, ¼ Tasse gewürfelte Tomaten und etwas Chilipulver und Salz vermischen. Die Guacamole passt sehr gut zu Salaten, Gemüse, Reis und Wraps.

Sellerie

Sellerie hilft, Säuren zu neutralisieren und den pH-Wert des Körpers auszugleichen. Er wirkt als natürliches Diuretikum, wodurch überschüssige Flüssigkeiten leichter aus dem Körper herausgespült werden können. Gleichzeitig besitzt Sellerie einen hohen Wassergehalt, was den Körper hydriert und die Zellen nährt.

Sellerie liefert außerdem die Vitamine A, C und K sowie Calcium, Magnesium, Kalium, Folsäure, Phosphor und Ballaststoffe.

Bei regelmäßigem Verzehr hilft Sellerie, den Cholesterinspiegel zu senken, stärkt das Immunsystem, reduziert Entzündungen, hilft beim Abnehmen und verbessert die Gesundheit des Herzkreislaufsystems.

Bereits 2 bis 3 Selleriestangen pro Tag genügen. Diese können in Salate, Suppen und Smoothies integriert werden.

Für den Smoothie: 2 Stangen Sellerie, 2 Tassen Wasser oder Kokoswasser, 1 Apfel, 1 kleine Möhre und ½ Tasse gefrorene Mango in einen Mixer geben und fein pürieren.

Weizengras

Weizengras wirkt sehr alkalisch. Es unterstützt natürliche Entgiftungsprozesse im Körper, belebt die Leber und schützt vor Umweltschadstoffen. Weizengras sorgt auch für mehr Energie, stärkt das Immunsystem, erleichtert das Abnehmen und hilft, den Blutzuckerspiegel zu regulieren.

Weizengras ist eine reiche Quelle für Chlorophyll, was das Blut reinigt und den Aufbau neuer Blutzellen anregt. Es liefert außerdem wichtige Aminosäuren, die Vitamine A, B, C, D und E sowie Magnesium, Eisen, Kalium, Zink, Kupfer und natürliche Enzyme.

Weizengrassaft kann aus frischen Weizengrashalmen eigenständig zubereitet werden. Davon genügen bereits 30-60 ml pro Tag.

Alternativ kann Weizengraspulver mit Wasser vermischt getrunken werden. Dafür 1 Teelöffel des Pulvers in 1 Glas Wasser geben, gut umrühren und morgens auf nüchternen Magen trinken. Nach Geschmack etwas frisch gepressten Zitronensaft zugeben.

Weizengraspulver kann auch verschiedenen Smoothies zugegeben werden. Für einen Smoothie mit Weizengras: 14 Tasse Wasser, 1 Teelöffel Weizengraspulver, 1 Tasse frischen Spinat, 1 geschälte Orange, ½ Tasse frische oder gefrorene Erdbeeren, ½ Tasse frische oder gefrorene Heidelbeeren und 1 Banane in den Mixer geben und fein pürieren.

Gurke

Gurken helfen, Säuren im Körper schnell zu neutralisieren. Sie unterstützen die Verdauung, wirken entzündungshemmend und hydrieren mit ihrem hohen Wassergehalt den Körper.

Gurken sind außerdem eine ausgezeichnete Quelle für die Vitamine K, C und verschiedenen B-Vitaminen. Sie versorgen den Körper mit Kupfer, löslichen und unlöslichen Ballaststoffen, Kalium, Mangan, Phosphor, Magnesium, Biotin, Siliciumdioxid und senken den Blutzuckerspiegel und das Risiko für Herzkreislauferkrankungen.

Gurken eignen sich sehr gut als Snack oder Zutat in Salaten, Smoothies und Säften. Für einen Gurkensalat: 1 Salatgurke in feine Scheiben hobeln, in eine Schüssel geben, mit Salz bestreuen und für 30 Minuten ziehen lassen. Dann 3 Esslöffel Kräuteressig und 5 Esslöffel Olivenöl zugeben und mit Salz, Pfeffer, Dill, Petersilie und etwas Wasser abschmecken.

Knoblauch

Knoblauch wirkt basisch, unterstützt die natürlichen Entgiftungsprozesse des Körpers und erhöht die Produktion von Glutahion, was dem Körper hilft, Giftstoffe aus dem Verdauungstrakt zu filtern.

Die Hauptverbindung Allicin in Knoblauch wirkt außerdem antibakteriell, antiviral, antioxidativ und bekämpft Pilze. Knoblauch gilt als natürliches Antibiotikum, stärkt das Immunsystem, senkt den Blutdruck, unterstützt die Leberfunktion und reduziert die Entzündung.

Um die alkalische Wirkung von Knoblauch zu genießen, sollte er zerdrückt oder gehackt werden. Dadurch werden die nützlichen Schwefelverbindungen freigesetzt. Am besten ist es, den Knoblauch roh zu verzehren.

Pro Tag können zwei bis vier frische Knoblauchzehen verzehrt werden, um den pH-Wert des Körpers optimal zu halten. Der Knoblauch kann pur genossen und in Salate, Soßen oder Dips integriert werden.

Für einen Avocado-Knoblauch-Dip: Das Fruchtfleisch einer reifen Avocado cremig zermatschen und mit 1-2 zerdrückten Knoblauchzehen, einer Prise Salz, den frisch gepressten Saft einer halben Zitrone und Pfeffer abschmecken.

Weitere basisch wirkende Lebensmittel sind zum Beispiel Brokkoli, Grünkohl, Paprika, Feigen, Ginseng, Apfelessig, Mandeln, Kürbiskerne, Karotten, Rote Beete, Meerrettich, reife Bananen und Wassermelone.

Unser Lebensstil sollte zu mindestens 70% basisch sein, damit unser Körper ein gesundes Säure-Basen-Gleichgewicht herstellen kann. Auch positives Denken, Dankbarkeit und Lächeln haben eine basische Wirkung.

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