Wie Kreatin den Muskelaufbau beeinflusst

Kreatin ist eine organische Säure und liefert dem menschlichen Körper viel Energie. Es ist überwiegend in der Muskulatur enthalten und dient den Zellen als schnelle und kurzzeitige Energiequelle.

Unsere Muskeln benötigen ausreichend Treibstoff, um zu arbeiten. Adenosintriphosphat (ATP) ist die primäre Energiequelle für die Zellen. ATP nimmt der Körper aus verschiedenen Quellen auf, einschließlich aus der Glucose in Zucker.

Kreatin für mehr Energie und intensiveres Training

Bei einigen körperlichen Aktivitäten, wie Gewichtheben, verbraucht der Körper sehr schnell ATP. Aus dem aufgebrauchten ATP wird das Adenosindiphosphat (ADP). Da das Kreatin im Körper als Kreatinphosphat gelagert wird, kann es die Phosphatgruppen mit dem fehlenden Phosphatmolekül versorgen und aus ADP wieder ATP bilden. Das neue ATP steht dem Körper dadurch wieder als schnelle Energiequelle zur Verfügung.

Die Zellen des Körpers nutzen Kreatin als schnell wirkende Energiequelle. Kreatin wird vom Körper verwendet, bevor der Muskel Glucose und Fettsäuren als Treibstoff umwandelt. Der Muskel kann dadurch mehr Wiederholungen während eines Satzes durchführen, bevor er völlig erschöpft.

Weitere Vorteile von Kreatin:

  • Kreatin versorgt die Muskulatur mit Nährstoffen, um sich vom Muskeltraining zu erholen und beschleunigt dadurch die Regeneration.
  • Während eines Trainings hilft Kreatin dem Körper, mehr Wiederholungen durchzuführen und das Muskelwachstum zu unterstützen.
  • Kreatin erhöht die Kurzzeitleistung der Muskulatur, zum Beispiel beim Gewichtheben und Sprinten.
  • Kreatin hilft, während eines Ausdauertrainings Zellschäden zu verringern.
  • Kreatin schützt die Neuronen und macht sie dadurch widerstandsfähiger gegen die schädlichen Auswirkungen von Giftstoffen.
  • Kreatin hilft, die Wirkung von Antidepressiva zu verbessern.
  • Kreatin erhöht die Geschwindigkeit, in der die Muskeln die Glucose aus dem Blut nehmen, was bei Menschen mit Diabetes Typ 2 sehr vorteilhaft ist.
  • Kreatin verbessert das Gedächtnis.

Woher kommt Kreatin?

Kreatin gibt es in Form von verschiedenen Nahrungsergänzungsmitteln, wie Pulver, Tabletten, Kapseln oder Flüssigkeiten. Unser Körper ist aber auch in der Lage Kreatin eigenständig herzustellen. Er benötigt dafür die Aminosäuren Arginin, Glycin und Methionin.

Arginin ist beispielsweise in Mandeln, Erdnüssen, Linsen, Erbsen, Kokosnüssen und Walnüssen enthalten. Glycin liefern Haferflocken, Walnüsse, Erdnüsse, Sesam und Spinat. Lebensmittel mit viel Methionin sind zum Beispiel Sonnenblumenkerne, Bohnen, Hirse, Kichererbsen, Cashewkerne, Mandeln, Haferflocken, Eier und Lachs. Mit dem Verzehr dieser Lebensmittel wird die Kreatinbildung auf natürliche Weise unterstützt.

Nebenwirkungen von Kreatin

Bei der Einnahme von künstlichen Kreatinergänzungen können Wassereinlagerungen, Magenprobleme und Durchfall entstehen. Natürliche Kreatinquellen kann der Körper besser verstoffwechseln und nutzen.

Um die positiven Eigenschaften von Kreatin zu nutzen, sollten dem Körper die notwendigen Aminosäuren bereitgestellt werden, um das Kreatin eigenständig herzustellen. Bildet der Körper eigenständig Kreatin, kann er das Energie spendende Molekül speichern und in bestimmten Situationen zur Verfügung stellen.

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