6 Ernährungstipps gegen Frühlings Allergien

Viele leiden immer wieder unter Frühlingsallergien. Was für andere blühende Blumen und warme Temperaturen bedeutet, bedeutet für viele Allergiker feuchte Augen, schweres Atmen und eine dauerhaft laufende Nase.

Oft vergessen wir, dass unsere Ernährung einen Einfluss auf diese allergische Reaktionen hat und die Probleme lindern oder komplett lösen kann.

Wenn wir bereits zu Beginn des Jahres unsere Ernährungsstrategien anpassen, sind wir vorbereitet und werden vom schönen Frühling nicht negativ überrascht.

1. Reduziere den Zuckerkonsum

Zucker ist im Winter oft einer der Hauptzutaten vieler Leckereien und ist so gut wie allgegenwärtig. Zucker verstärkt jedoch die allergischen Reaktionen im Frühling.

Allergien sind ein Resultat eines übersensiblen Immunsystems in Alarmstellung. Wir können diese Funktionsstörung des Darms in den Griff bekommen, wenn unsere Darmbakterien ausgeglichen sind und wir gefährliche Hefepilze wie Candida im Verdauungstrakt eliminieren.

Genau das bekommen wir hin, wenn wir unseren Zuckerkonsum reduzieren. Dadurch entziehen wir den schlechten Darmbakterien und Hefepilzen einen wichtigen Teil ihrer Nahrung – besser gesagt, ihr Lieblingsnahrungsmittel: den Zucker.

2. Reduziere den Milchkonsum

Milchprodukte fördern die Schleimbildung im Verdauungstrakt und verschlimmern Candida (zu viele Hefepilze im Körper). Wer nicht ganz auf Milchprodukte verzichten möchte, kann auf gesündere Formen umsteigen: Yoghurt, Kefir und Käse. Diese Produkte sind für unseren Darm förderlicher, weil sie oft fermentiert wurden. In diesen Milchprodukten ist das Protein Casein schon etwas gebrochen und deshalb für uns leichter verdaulich. Um die allergischen Reaktionen zu reduzieren, ist es wichtig, unseren Darm zu entlasten und reparieren. Gute Milchalternativen sind Mandelmilch und Kokosmilch.

3. Integriere Äpfel

Äpfel enthalten Quercetin, ein Naturfarbstoff mit entzündungshemmenden und Histamin senkenden Eigenschaften. Quercetin zeigt auch immer wieder die Senkung von Interleukin 6, was in höheren Mengen zu einer Funktionsstörung des Darms führt, die für die allergische Reaktion verantwortlich ist. Äpfel lassen sich prima mit grünen Smoothies kombinieren.

4. Integriere Knoblauch

Auch wenn der Knoblauchgeruch oft nicht angenehm erscheint, ist roher Knoblauch ausgezeichnet, um allergischen Reaktionen im Frühling vorzubeugen. Knoblauch enthält eine spezielle Verbindung (Allium Sativum), die uns hilft, allergische Reaktionen zu reduzieren und unser Immunsystem auf Hochtouren zu bringen. Wir können Knoblauch jeden Tag in unsere Ernährung integrieren. Einfach eine Knoblauchzehe fein hacken und mit etwas frisch zubereitetes Zitronenwasser trinken. Das Zitronenwasser hemmt den anschließenden Mundgeruch.

5. Integriere Schwarzkümmelöl

Schwarzkümmelsammen werden für ihre vielen gesundheitsfördernden Eigenschaften zunehmend bekannter. Schwarzkümmelsamen helfen so gut wie gegen alles. Von der Verlangsamung des Alterungsprozesses bis zur Verbesserung der Verdauung. Einer ihrer wesentlichen Merkmale ist ihre positive Wirkung gegen allergische Reaktionen. Das Öl dieser Samen enthält Thymochinon, welches bei der Bekämpfung von Candida hilft und die unangenehmen allergischen Reaktionen reduziert. Schwarzkümmelöl lässt sich sehr gut zu frischen Salaten hinzufügen. Es kann aber auch mit einem Teelöffel direkt getrunken werden.

6. Integriere Omega 3 reiche Lebensmittel

Omega-3 Fette spielen bei der Steuerung von Entzündungen und Immunreaktionen eine wichtige Rolle und helfen das Histaminniveau zu senken. Gute Omega-3 Quellen sind z.B. Chia Samen, Leinsamen, Sonnenblumenkerne und Wildlachs.

Durch diese kleinen Veränderungen lassen sich allergische Reaktionen deutlich reduzieren und steigern in uns die Vorfreude auf den Frühling.

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