Fehler vermeiden, welche die Haare kaputt machen

Wenn die Haare kaputt sind, verlieren sie ihren Glanz, ihre Kraft und Festigkeit. Sie sehen trocken aus und brechen schneller ab. Oft sind sie auch schwer durchzukämmen, verknoten schnell und haben splissige Haarspitzen.

Es gibt verschiedene Ursachen, welche das Haar schädigen. Oft sind es kleine Fehler im Alltag, welche die Haare überstrapazieren und kaputt machen. Indem uns die Fehler bewusst werden, können wir sie besser vermeiden und entsprechende Maßnahmen gezielt einleiten.

Haare toupieren

Toupieren macht die Haare kaputt. Es bringt sie stark durcheinander, führt zu Spliss und häufigen Haarbrüchen. Beim Toupieren werden die natürlichen Fasern der Haarproteine stark beschädigt, sodass diese trocken aussehen und schneller ausfallen.

Aber auch ständiges und aggressives Bürsten der Haare oder das Trockenrubbeln der Haare nach einer Haarwäsche verursachen zu viel Reibung und machen die Haare schwach und brüchig.

Haare sollten sanft behandelt werden. Beim Kämmen sollte von den Haarspitzen begonnen und langsam zur Wurzel gekämmt werden.

Straffe Frisuren

Enge und straffe Frisuren, wie ein straffer Pferdeschwanz, Zöpfe und Dutts setzen eine übermäßige Spannung auf die Haarfollikel und können zu Haarbruch und Haarausfall führen. Auch eine Traktionsalopezie kann dadurch als Folge entstehen. Eine Traktionsalopezie ist eine Krankheit, welche die Follikel dauerhaft schwächt und es den Haaren unmöglich macht, zu wachsen. Das Tragen von Extensions hat einen ähnlichen Effekt.

Besser ist, wenn die Haare herunterhängend getragen und beim Haarebinden lockerer zurückgebunden werden. Es ist auch gut, nicht jeden Tag die gleiche Frisur zu tragen.

Kämmen nasser Haare

Bei Nässe sind die Haarsträhnen zerbrechlich und anfällig für Brüche. Es ist besser die Haare vor dem Haarewaschen zu kämmen, um ein Verheddern zu vermeiden. Nach dem Waschen sollten die Haare mit einem weichen Handtuch oder altem Baumwoll-T-Shirt abgetupft und an der Luft getrocknet werden. Erst, wenn die Haare nur noch etwas feucht sind, können sie gekämmt und leichter frisiert werden.

Auch das Schlafen mit nassen Haaren ist sehr schädlich für die Haare. Die nassen Haare werden während der Nacht stark auf dem Kissen gerieben, verwirren und können schneller brechen. Um starke Reibungen während des Schlafens zu vermeiden, sollte ein Kissenbezug aus Satin bevorzugt werden.

Ständiges Haarewaschen

Zu viele Haarwäschen saugen die natürliche Feuchtigkeit aus dem Haar aus und trocknen es aus. Dadurch werden die Haare brüchiger und anfälliger für Spliss. Die Haare sollten nicht mehr als 2 bis 3 Mal pro Woche gewaschen werden.

Beim Waschen sollten außerdem das richtige Shampoo und die richtige Wassertemperatur gewählt werden. Zu warme und zu lange Duschen streifen das natürliche Serum vom Haar ab, wodurch das Haar trocken und spröde wird. Dies macht das Haar anfälliger für Brüche und Haarausfall.

Die Haare sollten nicht länger als 10 bis 15 Minuten mit lauwarmem Wasser gewaschen werden. Eine anschließende Spülung mit kaltem Wasser hilft dem Haar, die Feuchtigkeit zu speichern und sorgt für ein glänzendes und gesundes Aussehen der Haare.

Haarstyling Geräte

Heiße Stylingprodukte, wie Föhns, Glätteisen und Lockenstab verursachen schwere Schäden an den Haaren. Die Wärme entfernt das Serum vom Haar, sodass dieses trocken und stumpf aussieht. Je heißer das Stylingprodukt ist, desto mehr Haarschäden und Haarbrüche werden verursacht.

Um Haarschäden zu verhindern, sollten die Haare möglichst luftgetrocknet werden. Eine andere Möglichkeit ist auch, den Föhn auf einer sehr niedrigen Stufe einzustellen, diesen beim Föhnen 15 cm von den Haaren entfernt zu halten und ständig auf- und abzubewegen.

Kontakt mit chemischen Produkten

Viele Haarpflegeprodukte enthalten schädliche Chemikalien, welche starke Haarschäden verursachen, die nicht mehr rückgängig gemacht werden können. Chemikalien, wie Wasserstoffperoxid und Ammoniak in Haarfärbemitteln dünnen die Haare aus und sind eine häufige Ursache für Haarausfall. Aber auch Dihydrotestosteron (DHT) und Alkohole in Shampoos können zu Haarausfall mit beitragen.

In vielen Haarglättungsmitteln ist Natriumhydroxid enthalten, was die Haare schwächt und Kopfhautinfektionen verursachen kann.

Es gibt viele pflanzliche Produkte und selbst gemachte Rezepte für Haarmasken oder Haarfärbemittel, die natürliche Zutaten enthalten und die Haare pflegen.

Anspannung und Stress

Die Haarfollikel sind für Stressoren ein wichtiges Ziel. Bei Stress können die Auswirkungen der Neurohormone, Neuropeptide und Neurotransmitter die zyklische Aktivität der Haarfollikel stark beeinflussen. Oft kommen die Haare in die Telogen- bzw. Ruhephase und beginnen auszufallen. Der Haarausfall kann auch drei Monate nach einem belastenden Ereignis auftreten. Neue Haare wachsen in der Regel erst wieder in sechs bis neun Monaten nach.

Ruhe, tiefes Atmen, beruhigende Musik, ein warmer Kamillentee und das Lösen zwischenmenschlicher Konflikte sind gute Möglichkeiten, um den Stress zu reduzieren und Anspannungen zu senken.

Schlechte Ernährung

Das, was wir essen, hat einen direkten Einfluss auf unsere Haut und Haare. Unsere Haare benötigen verschiedene Mineralien, Vitamine und Proteine, um gesund zu bleiben.

Ein Mangel an Eisen ist zum Beispiel oft eine Ursache für prämenopausalen Haarausfall. Aber auch Lebensmittel mit viel Zink, Eiweiß, Vitamin E, Kupfer und Omega-3-Fettsäuren sind sehr wichtig für die Haare und Kopfhaut.

Chlorhaltiges Wasser

Chlor ist sehr schädlich für die Haare. Es entfernt natürliche Öle von den Haaren und macht das Haar kraus und brüchig. Auch der Glanz und die Elastizität der Haare werden reduziert.

Viele Schwimmbäder nutzen Chlor als Desinfektionsmittel. Aber auch in vielen Stadtbezirken wird das Leitungswasser mit Chlor desinfiziert. Um Haarschäden durch Chlor zu vermeiden, ist es wichtig, nur gelegentlich in chlorierten Pools zu schwimmen und eine Badekappe während des Schwimmens zu tragen. Das Badewasser sollte auch nicht in den Haaren trocknen und es ist wichtig, die Haare nach dem Bad direkt mit einem Shampoo zu waschen.

Kleine Veränderungen können Großes bewirken. Vermeiden wir kleine Fehler im Alltag, können wir Haarschäden vorbeugen und die Haare besser pflegen.

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