Training bei Erkältung?

Körperlich aktive Menschen erholen sich häufig schneller von einer Erkältung als andere. Regelmäßiges Training stärkt das Immunsystem und hilft, besser mit Stress umzugehen. Es macht den Körper stärker, fitter und anpassungsfähiger.

Anders ist es jedoch, wenn das Immunsystem bereits geschwächt ist. Körperliche Anstrengungen können ein bereits geschwächtes Immunsystem zusätzlich belasten und den Zustand verschlimmern.

Um das Immunsystem bei einer Erkältung oder Grippe nicht weiter zu schwächen, gibt es einige Regeln, die bezüglich des Trainings helfen.

Richtiges Training bei Erkältung

Bei einer leichten Erkältung ist leichtes bis moderates Training in Ordnung. Die körperliche Bewegung kann helfen, sich besser zu fühlen, die verstopften Nasengänge zu öffnen und freier zu atmen.

Als allgemeine Regel bei Erkältungen und Training gilt:

Ein Training ist in der Regel in Ordnung, wenn die Symptome überhalb des Halses sind. Dazu gehören zum Beispiel eine laufende Nase, verstopfte Nase, Niesen und leichte Halsschmerzen.

Die Intensität und Dauer des Trainings sollte dabei verringert werden. Anstatt zu joggen, genügt beispielsweise ein Spaziergang.

Es sollte nicht trainiert werden, wenn die Symptome unterhalb des Halses liegen. Dazu gehört zum Beispiel eine Bronchitis, Husten, Magenschmerzen und Bauchschmerzen. Auch bei Fieber, Abgeschlagenheit, Glieder- und Muskelschmerzen oder einer Grippe sollte nicht trainiert werden. Das Training könnte in diesem Fall die Erkältung oder Grippe verschlimmern.

Nach der Erkältung oder Grippe sollte in den ersten 3 bis 4 Trainingstagen mit etwa 50 bis 75 Prozent der sonstigen Leistung begonnen werden. Die Belastung kann dann langsam gesteigert werden.

Natürliche Tipps, um das Immunsystem zu stärken

Um das Immunsystem wieder zu stärken und die Regeneration des Körpers zu unterstützen, können einige einfache Hausmittel sehr hilfreich sein:

  • Gemüsesäfte: Selbst gemachte Gemüsesäfte liefern viele wichtige Nährstoffe, welche die Zellfunktionen unterstützen und die Abwehrkräfte des Körpers unterstützen. Gemüsesäfte können über den Tag verteilt getrunken werden. Für die Zubereitung eines Gemüsesaftes können beispielsweise Rote Beete, Selleriestangen, Möhren, Ingwer, Äpfel und Pfirsiche in einem Mixer oder Saftpresse gegeben und fein gemixt werden.
  • Knoblauch: Knoblauch besitzt starke antimikrobielle Eigenschaften und richtet sich gegen Erkältungs- und Grippeviren. Um die Abwehrkräfte zu stärken, einfach 1-3 Knoblauchzehen zerdrücken und mit 1 Glas warmem Zitronenwasser jeden Morgen auf nüchternen Magen trinken.
  • Ingwer: Ingwer hilft gegen Übelkeit, lindert Husten und Bauchschmerzen. Er wirkt außerdem entzündungshemmend, antiviral und antibakteriell. Pro Tag können 2 bis 3 Tassen Ingwertee getrunken werden. Dafür einfach 1 Teelöffel geriebenen Ingwer in eine Tasse mit warmem Wasser geben und den Tee 10 Minuten ziehen lassen.

Entscheidet man sich während einer Erkältung zu trainieren, sollte die Intensität des Trainings beachtet werden. Wird mit der gleichen Intensität wie gewöhnlich trainiert, können schwere Verletzungen oder Krankheiten, wie eine Herzmuskelentzündung riskiert werden.

Bei jedem Training sollte auf den eigenen Körper gehört werden. Bei einem erkälteten und abgeschlagenen Gefühl ist es oft besser, für mehrere Tage eine Trainingspause einzulegen.

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