Einfache Tipps gegen Stress und Anspannung

Wenn Stress entsteht, gehen etliche Funktionen des Körpers in Alarmstellung. Der Körper wird anfälliger für Entzündungen, Muskeln werden verspannt und es kommt oft zu Kopfschmerzen, Magenschmerzen, Brustschmerzen, Schlafstörungen und Müdigkeit.

Aber auch die Stimmung und das Verhalten leiden daran. Angst, Unruhe, mangelnde Motivation, Reizbarkeit, Traurigkeit, unnötiger Ärger und sozialer Rückzug sind häufige Folgen vom Stress.

Stress kann viele Ursachen haben. Er kann sowohl akut als auch chronisch sein. Zu viel Stress hat einen negativen Einfluss den Körper und ist eine häufige Ursache von Bluthochdruck, Übergewicht, Herzkrankheiten, Angst, Depression und vielen anderen Problemen. Er kann sogar die eigene Lebensfreude verringern.

Stress entsteht in erster Linie im eigenen Kopf. Wir bestimmen, welche Situationen, Menschen oder Umstände Einfluss auf uns haben, und wie wir darauf reagieren. Indem wir es lernen, besser mit solchen Situationen umzugehen, können wir friedlicher und glücklicher leben. Es gibt viele einfache Tipps, die helfen, Stress zu umgehen.

Langsam und tief durchatmen

Langsames und tiefes Durchatmen hilft in Stresssituationen, einen klaren Kopf zu bewahren. Mit tiefer Atmung gelangt mehr Sauerstoff in den Körper, was den Körper und Geist beruhigt. Wenn wir nach jeder Stunde 15 Mal tief Ein- und Ausatmen werden die Bronchien besser belüftet und die Sauerstoffversorgung im gesamten Körper verbessert.

Zusätzlich hilft es, abends vor dem Schlafengehen 15 Minuten tief und langsam zu atmen. Dadurch kann der Körper besser entspannen und wir erholsamer schlafen.

Atemtechnik zur Entspannung: Bequem Hinsetzen oder Hinlegen, tief durch die Nase einatmen, 5 Sekunden den Atem halten und anschließend sanft ausatmen und dabei die Schultern locker lassen. Die Übung 5 bis 6 Mal wiederholen.

Entspannendes Bad

Bittersalz beruhigt den gesamten Körper. Es ist sehr reich an Magnesium, was im Gehirn das Gute-Laune-Hormon Serotonin erhöht. Dadurch kann Stress besser abgebaut, die Entspannung und Leichtigkeit gefördert sowie Reizbarkeit, Angst, Herzrhythmusstörungen und Schlaflosigkeit reduziert werden.

Stress senkt im Körper den Magnesiumspiegel und erhöht den Adrenalinspiegel.

Einfach 1 Tasse Bittersalz und ein paar Tropfen ätherisches Öl der Wahl ins warme Badewasser geben und gut durchrühren, bis sich die Salzkörnchen im Wasser aufgelöst haben. Das Bad für 20 Minuten nehmen und 2 bis 3 Mal pro Woche genießen.

Massage

Massagen helfen, Verspannungen zu lösen und den Körper zu entspannen. Vor allem eine Fuß-, Hand- oder Rückenmassage hilft den Körper zu beruhigen, fördert die Durchblutung und hilft gegen Angst.

Für die Massage einfach etwa Sesam-, Oliven- oder Kokosöl erwärmen und damit den Körper mit sanften, kreisenden Bewegungen massieren.

Bewegung

Bewegung reduziert Stresshormone und erhöht gleichzeitig Gute-Laune-Hormone im Körper. Sie verbessert die Stimmung, lockert den Körper auf und hilft einen ruhigen und klaren Kopf zu bewahren.

Vor allem Dehnübungen, Spaziergänge und Wanderungen helfen den Körper zu beruhigen und regen kreative Hirnregionen an.

Kamillentee

Kamille hat eine entspannende und beruhigende Wirkung auf das zentrale Nervensystem. Sie hilft die Muskeln zu entspannen, Angst zu lindern und fördert einen besseren Schlaf. Dadurch hilft Kamille Stress zu reduzieren und liefert dem Körper zusätzlich wertvolle Nährstoffe.

Um den Körper zu entspannen, können ins Badewasser ein paar Tropfen ätherisches Kamillenöl gegeben oder ein Kamillentee getrunken werden. Für den Kamillentee: 2 Teelöffel getrocknete Kamille in eine Tasse mit heißem Wasser geben, bedecken und 10 Minuten ziehen lassen. Anschließend abseihen und trinken. Es können pro Tag bis zu 4 Tassen Kamillentee getrunken werden.

Grüner Tee

Grüner Tee enthält die Aminosäure L-Theanin, die besonders gut gegen Stress hilft. L-Theanin unterstützt die Bildung von Alpha-Gehirnwellen, die helfen, Stress zu reduzieren, für Entspannung sorgen und die Konzentration und die geistige Wachheit fördern.

L-Theanin unterstützt außerdem die Entwicklung der Gamma-Aminobuttersäure (GABA), einem Neurotransmitter, welcher die Entspannung fördert.

Für die Zubereitung von grünem Tee: 2 Teelöffel grüne Teeblätter in eine Tasse mit heißem Wasser geben, bedecken und 5 Minuten ziehen lassen. Die Blätter anschließend abseihen und den Tee 2 bis 3 Mal am Tag trinken.

Ashwagandha

Ashwagandha senkt im Körper das Stresshormon Cortisol. Es verbessert die Widerstandsfähigkeit gegen Stress, den Umgang damit und hilft dadurch die Lebensqualität zu steigern.

Ashwagandha stärkt außerdem das Nervensystem, hilft gegen Müdigkeit, verbessert den Schlaf und steigert das Energieniveau.

Ashwagandha ist in als frische oder getrocknete Wurzel erhältlich. Bereits 1 bis 2 Gramm Ashwagandha 3 Mal am Tag genügen, um den Stresspegel im Körper zu senken.

Passionsblume

Die Passionsblume steigert den GABA-Spiegel im Gehirn und hilft dadurch Angst, Stress und Panikattacken zu reduzieren. Bereits 1 Tasse Passionsblumentee am Tag genügt, um mit Stress besser umzugehen.

Für den Tee: 1 Esslöffel getrocknete Passionsblume in eine Tasse mit heißen, gekochtem Wasser geben, bedecken und 10 Minuten ziehen lassen. Den Tee abseihen und warm trinken.

Nährstoffreiche Ernährung

Unser Körper ist auf verschiedene Nährstoffe angewiesen, um Zellfunktionen auszuführen und zu steuern. Vor allem Magnesium, B-Vitamine, Zink, Mangan und hochwertige Omega 3 Fettsäuren helfen entspannter zu bleiben und verbessern die Stimmung.

B-Vitamine unterstützen zum Beispiel die reibungslose Funktion des Gehirns und Nervensystems, fördern die Entspannung und helfen gegen Stress und Müdigkeit. Ein Vitamin-B-Mangel führt häufig wiederum zur erhöhten Reizbarkeit, Depression und Apathie.

Lebensmittel mit viel Vitamin B sind: Avocados, Spinat, Grünkohl, Bohnen, Hülsenfrüchte, Eier, Kartoffeln und Blütenpollen.

Mit diesen kleinen Veränderungen können wir Stress besser umgehen und uns jeden Tag etwas wohler fühlen und glücklicher werden.

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