Einfache Tipps, um den Körper nach großen Mahlzeiten zu entgiften und sich leichter zu fühlen

Große und schwer verdauliche Mahlzeiten machen den Körper oft müde und träge. Sie belasten das Verdauungssystem und rauben den Körperzellen dadurch die Energie.

Nach einer Mahlzeit benötigt der Magen genügend Platz, um zu arbeiten und Verdauungssäfte zu produzieren, welche die Nahrung spalten. Bei sehr großen Mahlzeiten wird die Magenfunktion gestört und die Verdauung erschwert, sodass der Körper mehr Energie benötigt, um die Nahrung zu spalten. Dadurch sinkt die körperliche Energie und der Körper wird müde und träge. Eine einfache Möglichkeit, um den Verdauungsprozess zu unterstützen, ist mit dem Essen aufzuhören, wenn man zu 80 Prozent voll ist.

Auch eine ungünstige Kombination der Lebensmittel und der Verzehr von vielen ungesunden Lebensmitteln stört die Verdauung und belastet den Körper. Häufige Folgen sind Blähungen, Müdigkeit nach dem Essen, ein Gefühl der Schwere und Aufgeblähtheit und Übelkeit. Der Verzehr von vielen verarbeiteten Lebensmitteln macht den Körper auch anfälliger für Entzündungen, belastet die Entgiftungsorgane und erschwert das Abnehmen.

Es gibt verschiedene Tipps und Lebensmittel, um den Körper nach einer großen Mahlzeit zu entgiften und sich leichter und besser zu fühlen.

Warmes Zitronenwasser

Zitronen besitzen starke entgiftende Eigenschaften und versorgen den Körper mit viel Vitamin C und Antioxidantien. Die enthaltende Zitronensäure hilft, die Produktion der Enzyme zu erhöhen, welche die Entgiftungsprozesse der Leber unterstützen. Zitronen fördern auch die Verdauung, helfen Schwermetalle aus dem Körper zu entfernen und den Säure-Basen-Haushalt im Körper wieder herzustellen. Sie helfen, überschüssige Säure aus dem Blut zu entfernen, fördern in der Leber die Produktion der Gallenflüssigkeit und dadurch die Verdauung von Fetten.

Die Bioflavonoide, Pektin und Limonen in Zitronen stärken außerdem das Immunsystem und die vielen Antioxidantien schützen vor den schädlichen Auswirkungen der freien Radikale.

Um die Verdauung zu unterstützen und den Körper zu entgiften, sollte das warme Zitronenwasser morgens auf nüchternen Magen getrunken werden. Auch im Laufe des Tages kann mehrmals täglich das Zitronenwasser getrunken werden. Für die Zubereitung von Zitronenwasser: Den Saft einer halben frisch gepressten Zitrone in ein Glas mit warmem Wasser geben und vermischen.

Pfefferminze

Pfefferminze ist reich an Kalium, Calcium, Folsäure, Vitamin A und dem ätherischen Öl Menthol. Das Menthol hilft, die glatte Muskulatur im Darm zu entspannen und fördert dadurch die Verdauung. Es hilft auch, überschüssige Luftansammlungen im Bauch zu entfernen und Blähungen und Verstopfungen zu lindern.

Pfefferminze unterstützt außerdem die Verdauung von Fetten, wirkt antibakteriell, krampflösend, beruhigend und hilft, mit psychischen Belastungen besser umzugehen.

Um den Verdauungsprozess zu unterstützen, kann ein warmer Pfefferminztee etwa 30 Minuten nach einer Mahlzeit getrunken werden. Für die Zubereitung von Pfefferminztee: 1 Esslöffel frische Pfefferminzblätter in eine Tasse geben und mit heißem Wasser übergießen. Den Tee 5 bis 10 Minuten ziehen lassen. Danach die Blätter abseihen und den Tee trinken. Der Tee kann auch mit getrockneten Pfefferminzblättern zubereitet werden. Pro Tag können 2 bis 3 Tassen Pfefferminztee getrunken werden.

Apfelessig

Apfelessig hilft, den pH-Wert im Körper wieder herzustellen. Er reagiert auf einige Giftstoffe im Körper und wandelt sie in weniger toxische Substanzen um. Die Enzyme in Apfelessig fördern außerdem das Wachstum der guten Darmbakterien und unterstützen dadurch die Verdauung und die allgemeine Gesundheit. Auch das Pektin in Apfelessig verbessert die Verdauung.

Um die Entgiftungsprozesse im Körper anzuregen, kann 20 Minuten vor einer Mahlzeit ein Apfelessigwasser getrunken werden. Für die Zubereitung von Apfelessigwasser: 1 Teelöffel rohen, ungefilterten Bio-Apfelessig in ein großes Glas mit Wasser geben und vermischen. Das Apfelessigwasser kann 1 bis 2 Mal täglich getrunken werden.

Rote Beete

Rote Beete liefert viel Folsäure, Eisen, Vitamin A, Ballaststoffe und Betalaine-Pigmente. Die vielen Ballaststoffe unterstützen in der Leber die Produktion von Entgiftungsenzymen und die Betalaine-Pigmente stimulieren die Funktion der Leberzellen und stärken die Gallenblase. Dadurch werden Entgiftungsprozesse angeregt und die Verdauung unterstützt.

Rote Beete hilft außerdem gegen Entzündungen, das Ausdauertraining zu verbessern und stärkt die Abwehrkräfte des Körpers.

Rote Beete kann zu verschiedenen Salaten, in frisch zubereiteten Säften oder Smoothies dazugegeben werden

Gurken

Gurken bestehen zu einem großen Teil aus Wasser, wirken als natürliches Diuretikum und helfen, den Körper von Giftstoffen zu befreien. Gurken liefern auch viel Kalium, essenzielle Mineralien und Salze, die helfen, den Körper in einer Balance zu halten. Ihr hoher Ballaststoffgehalt fördert außerdem die Verdauung und reduziert Verstopfungen.

Gurken besitzen außerdem entzündungshemmende Eigenschaften, reduzieren die Auswirkungen freier Radikale und liefern Vitamin C, K, Flavonoide, Quercetin, Apigenin und Luteolin, welche die allgemeine Gesundheit der Haut und des Körpers unterstützen.

Gurken können in verschiedene Salate und Gerichte integriert oder als Snack gegessen werden. Mit Gurken kann auch ein entgiftendes Gurkenwasser zubereitet werden. Dafür einfach ¼ Stück einer Gurke in Scheiben schneiden und in 1 Liter Wasser geben. Die Gurken 2 Stunden ziehen lassen und das fertige Gurkenwasser über den Tag verteilt trinken.

Es gibt verschiedene Lebensmittel und Tipps, um den Körper nach großen Mahlzeiten zu entgiften und sich leichter zu fühlen. Beim Essen sollte außerdem darauf geachtet werden, dass die Lebensmittel gut zerkaut werden. Das Kauen ist der erste Schritt des Verdauungsprozesses und regt die Enzymproduktion im Speichel an. Gründliches Kauen sorgt außerdem für ein schnelleres Sättigungsgefühl und schützt davor, zu viel zu essen.

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