Warum Plastik schädlich ist

Leider ist es oft so, das die Dinge die zu großem Wachstum und Fortschritt führen, auch ihre Schattenseiten mit sich bringen. Das scheint besonders auf Plastikverpackung zuzutreffen.

Natürlich hat der Einsatz von Plastik in der Industrie dazu geführt, dass Lebensmittelprodukte und Trinkwasser viel einfacher und wirtschaftlicher transportiert werden können. Statistiken zeigen immer wieder, wie rasant der Einsatz von Plastik zunimmt.

Durch einen reduzierten und bewussten Plastikkonsum würde nicht nur unsere Umwelt geschont, sondern auch unsere persönliche Gesundheit verbessert werden.

Gesundheitliche Probleme durch Plastik

Bestimmte Chemikalien in Plastik, wie BPA (Bisphenol-A) sind in der Vergangenheit immer wieder wegen ihrer schädlichen Wirkung in den Fokus geraten.

Häufig wird Kunststoffen BPA wegen ihrer widerstandsfähigen Eigenschaften zugesetzt, um sie haltbarer zu machen. Das BPA wurde in der Vergangenheit aber auch in Tierfutter gemischt, um z.B. Kühe und Hühner dazu zu bringen mehr Gewicht zuzunehmen.

BPA hat einen starken hormonellen Einfluss und kann im Körper die Wirkung von Östrogenen nachahmen, was zu Übergewicht und hormonellen Problemen führen kann.

BPA und Phthalat (Weichmacher) haben einen negative Wirkung auf den menschlichen Körper und werden immer wieder mit einer Reihe von gesundheitlichen Problemen in Verbindung gebracht. Dazu gehören:

  • Missbildung von weiblichen und männlichen Genitalien
  • Vorzeitige Pubertät bei Frauen
  • verminderte Spermienqualität
  • Brust- und Prostatakrebs
  • Unfruchtbarkeit
  • Fehlgeburten
  • Fettleibigkeit
  • Typ 2 Diabetes
  • Allergien
  • neurologische Porbleme wie ADHS
  • Asthma
  • Herzerkrankungen
  • Lebererkrankungen

Kunststoffe aus Lebensmittelverpackungen können von den Lebensmitteln aufgenommen werde und so in unseren Körper gelangen. Es ist mittlerweile so, dass 92% der getesteten Personen nachweisbare Mengen an BPA und anderen Kunststoff-Chemikalien in ihrem Körper hatten (einschließlich Neugeborene).

Weichmacher wie Phthalate sind besonders für Männer und Jungen gefährlich, denen sie teilweise schon in der Gebermutter ausgesetzt sind. Häufige Folgen sind dann Immunsystemstörungen, geringerer Testosterongehalt, Unfruchtbarkeiten und viele andere gesundheitlichen Problemen.

Unterschätzte Umweltprobleme durch Plastik

Unsere Gesundheit hängt auch von der Gesundheit unserer Umwelt ab. Wir können nur frische und energievolle Lebensmittel ernten, wenn der Boden, das Wasser und die Sonne mitspielen. Eine ungesunde und kranke Umwelt kann keine gesunden Lebensmittel für uns hervorbringen, die wir benötigen.

Von einer kranken Umwelt sind sowohl Menschen als auch Tiere betroffen.

Viele Plastikabfälle gelangen ins Meer. Durch das Meersalz und das UV-Licht werden von dem Plastik verschiedene giftige Chemikalien im Meer freigesetzt. Das führt auch bei Meerestieren zu hormonellen Störungen, die wiederum uns Menschen betreffen.

Der Plastikkonsum hat weltweit unvorstellbare Ausmaße angenommen:

  • Jededes Jahr werden mehr als eine Trillion Plastikbeutel genutzt.
  • In England zum Beispiel wird nur eines von 200 Plastikbeutel recycled.
  • Ein einziger Plastikbeutel bräuchte 1000 Jahre um zersetzt zu werden.
  • Plastikbeutel bleiben auch nach ihrer Zersetzung toxisch.

Viele Kunststoffe werden von Aufsichtsbehörden als nicht gesundheitsgefährdend eingestuft. In vielen fällen werden diese neuartigen Kunststoffe entweder gar nicht getestet oder die Tests werden von den produzierenden Firmen gesponsort.

Wie können wir unseren Plastikkonsum reduzieren?

Wenn wir unseren Plastikkonsum bewusst reduzieren, tun wir also nicht nur etwas für unsere Umwelt, sondern auch für unsere Gesundheit:

  • Nutze Glas- statt Plastikflaschen: Ideal ist eigenes gefiltertes Wasser, dass in Glasflaschen aufbewahrt wird.
  • Nutze Stofftaschen statt Einweg-Plastiktüten: Sie gibt es in vielen Supermärkten und lassen sich leicht selbst basteln (z.B. aus alten T-Shirts).
  • Keine verarbeiteten Lebensmittel, die in Plastik verpackt sind: Das ist ein großer Schritt zu einer besseren Gesundheit.
  • Aufbewahrungsbehälter aus Glas statt Plastik.
  • Holzspielzeug für Kinder

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