Grüner Tee

Grüner Tee gehört zu den Lebensmitteln mit der höchsten Menge an Antioxidantien. Er verlangsamt im Körper den Alterungsprozess der Zellen, verbessert mentale Prozesse und sorgt für mehr Energie. Er hilft auch in der Behandlung von Depressionen, senkt den Cholesterinspiegel und den Blutdruck und wirkt als natürliches Diuretikum. Grüner Tee hilft außerdem beim Abnehmen, indem er Entgiftungsprozesse in der Leber unterstützt, Stoffwechselprozesse im Körper anregt und die Fettverbrennung beschleunigt.

Grüner Tee gesund

Es gibt drei Hauptsorten von Tee – grün, schwarz, und Oolong. Der Unterschied zwischen diesen Teesorten besteht darin, wie die Tees verarbeitet werden. Grüner Tee wird aus gedämpften unoxidierten Blättern hergestellt. Dadurch behält er höchste Konzentrationen an leistungsfähigen Antioxidantien, den sogenannten Polyphenolen.

Antioxidantien sind Substanzen, die freie Radikale im Körper bekämpfen, welche Zellen verändern, die DNA schädigen und sogar zum Zelltod führen. Freie Radikale beschleunigen den Alterungsprozess und führen zu verschiedenen gesundheitlichen Problemen, wie Krebs und Herzkrankheiten. Die Antioxidantien im grünen Tee sind in der Lage freie Radikale zu neutralisieren, helfen bereits entstandene Schäden zu reparieren und weitere Schäden zu verhindern.

Grüner Tee Inhaltsstoffe

Antioxidantien

Eine Besonderheit vom grünen Tee liegt in den zahlreichen Polyphenolen. Insbesondere das Epigallocatechingallat (EGCG) gehört im grünen Tee zu den aktivsten Polyphenol-Komponenten. Das EGCG ist ein leistungsfähiges Antioxidans und hilft, den schlechten (LDL) Cholesterinspiegel zu senken und schützt vor einer abnormalen Bildung von Blutgerinnseln.

Durch die spezielle Verarbeitungsweise vom grünen Tee wird verhindert, dass die EGCG-Verbindung oxidiert und dadurch die Wirkung verloren geht.

Weitere leistungsfähige Antioxidantien im grünen Tee sind das Vitamin C, Vitamin E und das Provitamin A. Das Vitamin C erhöht unter anderem die körpereigene Immunaktivität, unterstützt die Eisenaufnahme, hilft bei der Regeneration der Haut und ist essenziell für das Stütz- und Bindegewebe. Vitamin E schützt hingegen vor Ablagerungen in den Blutgefäßen, strafft die Haut und fördert das Haarwachstum.

Grüner Tee Koffein

Grüner Tee hat auf das Nervensystem eine stimulierende und gleichzeitig beruhigende Wirkung. Der Grund für die beruhigende Wirkung ist das L-Theanin, eine Aminosäure-Verbindung im grünen Tee.

Die stimulierende Wirkung wird im grünen Tee durch Alkaloide, wie Koffein, Theobromin und Theophyllin erzeugt. Im Vergleich zu Kaffee und schwarzen Tee enthält grüner Tee relativ kleine Mengen an Koffein. Je nach Grünteesorte variiert die Koffeinmenge. In 240ml grünem Tee sind durchschnittlich etwa 30-80mg Koffein enthalten. 240 ml schwarzer Tee liefert etwa 50mg Koffein und 150ml Kaffee etwa 95mg Koffein.

Der Koffeingehalt im grünen Tee steigert die Aufmerksamkeit und das Denken, erhöht die Urinausscheidung und die Freisetzung bestimmter Neurotransmitter, wodurch das Herz, Nervensystem und die Muskulatur besser stimuliert werden.

Grüner Tee Wirkung

Grüner Tee steigert die Gehirnfunktion

Grüner Tee hält nicht nur wach, sondern liefert spezielle Inhaltsstoffe, welche die Gehirnfunktion fördern. Der Schlüssel-Wirkstoff ist unter anderem das Koffein. Koffein ist als Stimulans bekannt und in der Lage im Gehirn den hemmenden Neurotransmitter namens Adenosin zu blockieren. Auf diese Weise erhöht es die Aktivität von Neuronen und die Konzentration der Neurotransmitter Dopamin und Noradrenalin. Weitere Untersuchungen zeigen, dass Koffein die Reaktionszeit, die Stimmung und das Gedächtnis verbessert.

Neben Koffein liefert grüner Tee die Aminosäure L-Theanin. L-Theanin ist in der Lage die Blut-Hirn-Schranke zu durchdringen und die Aktivität des inhibitorischen Neurotransmitters GABA zu erhöhen. Dadurch senkt es Angstzustände und erhöht gleichzeitig das Dopamin und die Produktion von Alpha-Wellen im Gehirn.

Koffein und L-Theanin haben eine synergetische Wirkung. Beide Wirkstoffe haben in Kombination einen starken Einfluss auf die Hirnfunktion. Sie sorgen für lang anhaltende körperliche und geistige Energie und steigern die Produktivität.

Grüner Tee schützt das Gehirn

Grüner Tee schützt vor Gehirnschäden im Alter. Die Catechin-Verbindungen in grünem Tee sollen die Gehirnzellen vor dem Absterben schützen und das Risiko der Entstehung einer Alzheimer- oder Parkinsonkrankheit senken.

Alzheimer-Krankheit ist beim Menschen die häufigste neurodegenerative Erkrankung und eine führende Ursache von Demenz. Die Parkinson-Krankheit ist die zweithäufigste neurodegenerative Erkrankung und beinhaltet den Untergang von Dopamin produzierenden Neuronen im Gehirn.

Grüner Tee entgiftet den Körper

Das Epigallocatechingallat (EGCG) und Flavonoide im grünen Tee wirken als potente Radikalfänger, entgiften den Körper und befreien ihn von Schäden, die durch freie Radikale verursacht wurden. Werden die Giftstoffe und Verunreinigungen nicht beseitigt, erhöht sich die Gefahr von Blutgerinnseln, Arteriosklerose und Krebs. Zusätzlich werden die Alterungsprozesse beschleunigt, die Haut unrein und schneller faltig. Auch der Zelluntergang wird angekurbelt und unangenehme Körpergerüche bemerkbar.

Mit der regelmäßigen Entgiftung vom Körper können Bakterien besser aus dem Körper geschwemmt, Mundgeruch beseitigt, der Zahnschmelz gestärkt, der Teint der Haut verschönert, die Funktion des Herz-Kreislaufsystems verbessert und der Stoffwechsel unterstützt werden.

Grüner Tee wirkt entwässernd

Grüner Tee hat eine entwässernde Wirkung. Der Grund dafür ist das Koffein. Es erhöht im Körper die Menge an Urin und wirkt stark harntreibend. Ein Diurektikum (harntreibendes Medikament) hat im Körper eine ähnliche Funktion, er fördert die Urinproduktion, senkt dadurch den Wassergehalt im Körper. Befindet sich im Körper weniger Blut, entsteht weniger Druck auf die Gefäßwände, wodurch als Folge der Blutdruck gesenkt wird.

Grüner Tee für die Leber

Die Polyphenole in grünen Tee schützen vor verschiedenen Leberkrankheiten, sind in der Behandlung einer Leberentzündung sehr hilfreich und regen den Fettabbau in der Leber an. Dadurch wird vor einer Fettansammlung in der Leber geschützt, welche die Leber und den Körper stark belastet. Grüner Tee bewahrt die Leber auch vor schädlichen Auswirkungen durch toxische Substanzen, wie zum Beispiel Alkohol.

Grüner Tee Abnehmen

Grüner Tee kurbelt den Stoffwechsel an und hilft Fett zu verbrennen. Vor allem die Polyphenole und das Koffein im grünen Tee intensivieren die Fettoxidation. Die Polyphenole helfen, die Fette im Gewebe zu mobilisieren, sie als Energie brauchbar zu machen und dadurch den Abbau dieser Fette anzuregen und Cellulite zu beseitigen. Grüner Tee hilft auch, starke Blutzuckerspiegelschwankungen zu vermeiden und Heißhungerattacken zu verringern. Vor allem das Bauchfett kann durch den regelmäßigen Genuss von grünem Tee verringert und dadurch der Taillenumfang verkleinert werden.

Grüner Tee Muskelaufbau

Grüner Tee erhöht die Produktion des menschlichen Wachstumshormons HGH (human growth hormone). Dieses Hormon ist für den Muskelaufbau und den Zuwachs der Muskelmasse erforderlich. Das HGH regt im Körper außerdem die Fettverbrennung an, verschönert die Haut und steigert die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit. Ein erhöhtes Niveau dieses Hormons sorgt für eine bessere Stimmung, erholsamen Schlaf und verstärkt die Libido. Der Grund für die erhöhte Produktion dieses Hormons ist das EPCG im grünen Tee.

Grüner Tee hilft auch, den Testosteronspiegel im Blut zu erhöhen. Die Polyphenole (Antioxidantien) im grünen Tee hemmen die Aktivität bestimmter Enzyme, die für den Abbau des Testosterons aus dem Blut verantwortlich sind. Je mehr Testosteron im Körper vorhanden ist, desto leichter ist es, fettfreie Muskelmasse zu gewinnen und Körperfett zu verbrennen.

Grüner Tee Haut

Grüner Tee wirkt sich vielseitig und positiv auf die Haut aus. Die hohe Anzahl an Antioxidantien bekämpft schädliche freie Radikale, welche gebildet werden, wenn die Haut übermäßig den UV-Strahlen der Sonne ausgesetzt ist. Freie Radikale sind ein häufiger Grund für eine vorzeitige Alterung der Haut.

Die antioxidativen Polyphenole im grünen Tee schützen die Haut auch vor Sonnenbrand und unterstützen den Prozess der Zellerneuerung. Die gealterten Zellen werden durch die Polyphenole mit sehr viel Energie geladen, wodurch die DNA aufgebaut und ein vorzeitiges Altern der Zellen verlangsamt wird.

Die entzündungshemmenden Eigenschaften im grünen Tee helfen, Pickel und Akne zu beseitigen. Die antibakterielle Aktivität vom grünen Tee wirkt aktiv gegen bestehende Entzündungen und verhindert die Entstehung neuer Hautunreinheiten. Für effektive und sichtbare Wirkungen kann grüner Tee entweder als Getränk getrunken oder als Maske direkt auf die Haut aufgetragen werden. Gleichzeitig wird der Teint der Haut verbessert und das gesamte Erscheinungsbild der Haut verschönert.

Die entzündungshemmende Wirkung hat außerdem einen positiven Einfluss auf die Symptome einer Schuppenflechte und Rosacea.

Grüner Tee gegen Diabetes

Grüner Tee hilft, die Insulinempfindlichkeit und die Blutzuckerwerte zu verbessern. Nach dem Essen werden starke Blutzuckeranstiege verringert und hohe Insulinspitzen und eine daraus resultierende Fettspeicherung verhindert.

Grüner Tee senkt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Grüner Tee steigert die Antioxidationsfähigkeit des Blutes. Freie Radikale werden besser bekämpft, die Blutpartikel vor Oxidationen geschützt, die Gefäßwand gestärkt und das Risiko für die Bildung von Blutgerinnseln minimiert.

Grüner Tee hat auch einen positiven Einfluss auf den Blutdruck. Durch seine harntreibende Wirkung ist er in der Lage, das Blutvolumen zu reduzieren und dadurch den Druck auf die Gefäßwände zu minimieren.

Grüner Tee hilft außerdem, die Triglyceride, den Gesamtcholesterinspiegel und den LDL-Cholesterinspiegel zu senken. Dadurch werden Fettablagerungen und die Bildung von Plaques an den Gefäßinnenwänden verringert.

Für optimale Ergebnisse wird empfohlen täglich 4-5 Tassen grünen Tee kombiniert mit reichlich stillem Wasser zu trinken.

Grüner Tee Krebs

Krebs wird durch das unkontrollierte Wachstum von Zellen verursacht. Ein wichtiger Grund für die Entstehung von Krebs sind oxidative Zellschäden im Körper.

Grüner Tee ist eine ausgezeichnete Quelle starker Antioxidantien, die vor Oxidationen schützen und helfen, das Risiko von der Entwicklung von Krebs zu minimieren.

Grüner Tee tötet Bakterien und Viren

Die Catechine im grünen Tee helfen, Bakterien abzutöten und die Ausbreitung von Viren (wie das Influenza-Virus) zu hemmen. Grüner Tee senkt dadurch das Risiko von Infektionen und die Ausbreitung gesundheitsschädlicher Bakterien.

Der Streptococcus mutans ist das primäre schädliche Bakterium im Mund. Es fördert die Bildung von Plaque und verursacht die Entstehung von Hohlräumen und Karies. Die Catechine im grünen Tee hemmen das Wachstum des Streptococcus mutans und verbessern dadurch die Zahngesundheit, senken das Risiko von Karies und reduzieren Mundgeruch.

Grüner Tee Nebenwirkungen

Der Genuss von grünem Tee gilt generell als sicher. Wird der Verzehr zu schnell gestartet oder der grüne Tee in zu großen Mengen konsumiert, können Nebenwirkungen entstehen.

Grüner Tee ist ein natürliches Kräuterprodukt. Kräuter enthalten Wirkstoffe, die mit anderen Kräutern, Nahrungsergänzungsmittel oder Medikamente interagieren können. Menschen mit Herzproblemen, Bluthochdruck, Nierenprobleme, Leberprobleme, Magengeschwüre und psychischen Störungen, insbesondere Angst sollten vor dem Genus von grünem Tee erst mit mit ihrem Arzt Rücksprache halten.

Grüner Tee Schwangerschaft

Schwangere und stillende Frauen sollten das Trinken vom grünen Tee vermeiden. Grüner Tee enthält Gerbstoffe, welche die Aufnahme von Eisen und Folsäure verringern können.

Grüner Tee Koffein

Menschen, die viel Koffein (z.B. im Kaffee) konsumieren, sollten vorsichtig mit dem Trinken vom grünen Tee starten. Zu viel Koffein kann im Körper zu einer erhöhten Reizbarkeit, Schlaflosigkeit, Herzklopfen und Schwindel führen. Um unangenehme Nebenwirkungen zu vermeiden, sollte der Kaffeekonsum reduziert werden, bevor mit dem Trinken vom grünen Tee gestartet wird.

Grüner Tee und mögliche Wechselwirkungen

Grüner Tee kann mit einigen Medikamenten interagieren. Bei Einnahme von Medikamenten sollte vor dem Verzehr von grünem Tee mit dem Arzt Rücksprache gehalten werden.

Grüner Tee und mögliche Wechselwirkungen mit einigen Medikamenten: - Adenosin – Grüner Tee kann die Wirkungen von Adenosin hemmen. Adenosin ist ein Medikament, welches bei einem unregelmäßigen und häufig instabilen Herzrhythmus verabreicht wird. - Beta-Lactam – Grüner Tee kann die Wirksamkeit von Beta-Lactam-Antibiotika erhöhen. Die Bakterien werden weniger resistent gegen die Behandlung. - Benzodiazepine – Koffein, einschließlich das Koffein aus grünem Tee kann die beruhigende Wirkung dieses Medikaments reduzieren. Benzodiazepine, wie Diazepam (Valium) und Lorazepam (Ativan) werden häufig verwendet, um Angst zu behandeln. - Beta-Blocker, Propranolol und Metoprolol – Koffein, einschließlich das Koffein aus grünem Tee kann den Blutdruck bei den Menschen erhöhen, die Propranolol (Inderal) und Metoprolol (Lopressor, Toprol XL) einnehmen. Diese Medikamente werden verwendet, um Bluthochdruck und Herzerkrankungen zu behandeln. - Blutverdünnende Medikamente – Aspirin und blutverdünnende Medikamente verhindern die Blutgerinnung und könnten in Kombination mit grünem Tee das Risiko von Blutungen erhöhen. Grüner Tee enthält auch viel Vitamin K, was die Wirksamkeit der Medikamente unwirksam machen kann. - Clozapin (Clozaril) – Wird Clozapin 40 Minuten nach dem Trinken von grünem Tee eingenommen, kann dessen Auswirkung auf den Körper reduziert werden. - Ephedrin – Wird grüner Tee in Kombination mit Ephedrin eingenommen, kann es zu Zittern, Schlaflosigkeit und Gewichtsverlust führen. - Lithium – Wird grüner Tee in Kombination mit Lithium getrunken, kann die Wirkung vom Lithium herabgesetzt werden. Litium ist ein Medikament zur Behandlung von bipolaren Störungen. - Monoaminoxidase-Hemmer (MAO-Hemmer) – Grüner Tee kann den Blutdruck erhöhen, wenn es in Kombination MAO-Hemmern eingenommen wird. MAO-Hemmer sind Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen. - Antibabypille – Durch das Koffein kann die Wirkung von oralen Empfängnisverhütungsmittel verstärkt und verlängert werden. - Koffeinhaltige Medikamente – Grüner Tee kann mit koffeinhaltigen Medikamenten interagieren.

Grüner Tee Dosierung

Die Dosiermenge vom grünen Tee variiert je nach Teesorte, Produkt und Zubereitung vom Tee. Der Genuss von grünem Tee sollte mit einer kleinen Dosis (zum Beispiel 2 Tassen grüner Tee pro Tag) gestartet werden und kann bei Bedarf langsam gesteigert werden.

Besteht eine Überempfindlichkeit zum Koffein, sollte der Konsum vom grünen Tee nur vorsichtig und in kleinen Mengen gestartet werden. Es ist auch zu beachten, dass bei einem hochkoffeiniertem grünen Tee die tägliche Koffeinzufuhr von 300mg nicht überschritten wird.

Zur Behandlung einer speziellen Krankheiten oder bei der Einnahme von Medikamenten und Nahrungsergänzungsmitteln sollte ein erfahrener Arzt der Pflanzenheilkunde zurate gezogen werden.

Grüner Tee kaufen

Grünen Tee gibt es in verschiedenen Sorten, die je nach Ursprungsland und Anbau variieren können. Alle Teesorten stammen von der gleichen Teepflanze, der Camellia Sinensis.

In vielen japanischen Gebieten wird nach der Ernte der Grünteeblätter die Fermentation des Tees durch eine schonende Dämpfung angehalten. Viele der wertvollen Inhaltsstoffe können dadurch erhalten bleiben. Die häufigsten Grünteesorten aus Japan sind Sencha, Gyokuro, Kabusecha und Bancha. Die einzelnen Teesorten variieren etwas im Anbau und den Inhaltsstoffen. Der Sencha Grüntee gedeiht zum Beispiel direkt unter der Sonne, wogegen der Gyokuro im Schatten aufwächst.

Die grünen Teeblätter sind als lose Blätter oder einzeln verpackt in Teebeutel erhältlich.

Grüner Tee Kauftipps

Es gibt einige Kauftipps, die beim Kauf vom grünen Tee beachtet werden sollten, um eine gute und effektive Wirkung vom grünen Tee zu erhalten: - Verarbeitungsverfahren: Werden die Grünteeblätter gedämpft, bleiben mehr Inhaltsstoffe enthalten als bei dem erhitzten Verarbeitungsverfahren. Ernte der Grünteeblätter sollte im April bis Juni erfolgen. Die Ernte der Grünteeblätter erfolgt etwa 3-4 Mal pro Jahr. Die Ersternte zeigt in der Regel die beste Qualität. - Datum der Ernte und des Verpackens. Der grüne Tee hat nach der Ernte nur eine kurze Haltbarkeit. Herkunft des grünen Tees. - Qualitätsstandard des Anbaus, um hohe Pestizidbelastungen zu vermeiden. - Verpackung. Im luftdichten Behälter bleiben mehr Nährstoffe vom grünen Tee enthalten. - Wegen der kurzen Haltbarkeit, sollte grüner Tee nur in kleinen Mengen gekauft werden. - Grüntee Kapseln, grüner Tee Extrakt, Grünteepulver, Teebeutel und fertiger Grünteesaft sollten keine Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker, Zuckerzusätze, Bindemittel und künstliche Zusätze enthalten.

Grüner Tee Haltbarkeit

Grüner Tee ist wegen seiner speziellen Verarbeitung nicht lange haltbar. Je frischer der Tee ist, desto mehr Nährstoffe sind enthalten. In der Regel ist der grüne Tee ungeöffnet 6 Monate haltbar. Nach dem Öffnen verkürzt sich die Haltbarkeit auf 2-3 Monate.

Grüner Tee Zubereitung

Für die Zubereitung von grünen Tee eignen sich besonders gut japanische Teekannen. Grüner Tee ist kompakt und benötigt genügend Platz, um sich ausweiten zu können. Tee-Eier eignen sich dafür nicht so gut, da der Platz der Ausbreitung nicht gegeben ist.

Schritt 1: Für ein optimales Blatt-Wasser-Verhältnis ist es wichtig, das Volumen der Teekanne zu kennen. Die Blattdosierung kann je nach Grünteesorte variieren. Allgemein eignen sich 2 gehäufte Teelöffel Grünteeblätter für 0,3-0,5 l Wasser.

Schritt 2: Das Wasser erhitzen. Die richtige Brühtemperatur (für den Sencha Tee) sollte zwischen 70°C bis 80°C Grad liegen. Wichtig ist dabei, dass die Temperatur vom Teewasser niedriger als der Siedepunkt vom Wasser ist (Siedepunkt liegt bei 100°C). Dieser kleine Unterschied macht sich in der Wirkung vom grünen Tee deutlich bemerkbar.

Schritt 3: Danach die Grünteeblätter abmessen und ins Teesieb geben.

Schritt 4: Grüner Tee Ziehzeit: Die Ziehzeit kann je nach Teesorte variieren. Allgemein eignet sich eine Ziehzeit von 2-4 Minuten.

Je länger der grüne Tee zieht, umso mehr Gerbstoffe gelangen ins Wasser. Dadurch wird der bittere Geschmack vom Tee intensiviert. Das Koffein ist bereits nach einer Ziehzeit von 30 Sekunden im grünen Tee vorhanden.

Zusätzliche Tipps: Aufgrund der entwässernden Wirkung sollte zu 0,5l grünen Tee mindestens ein halber Liter stilles Wasser getrunken werden. Der Tee sollte kein zweites Mal erhitzt werden, da wichtige Inhaltsstoffe zerstört werden. Grüner Tee sollte vorzugsweise pur getrunken werden, um seine volle Wirkung zu entfalten.

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