Natürliche Hausmittel gegen Schürfwunden

Schürfwunden können verschiedene Ursachen haben. Bereits ein leichter Hautkontakt mit einer rauen Oberfläche kann die oberste Schicht der Haut abreiben und beschädigen. Innerhalb kurzer Zeit beginnt die Haut zu bluten, nässen und schwillt an. Hinzu kommen oft Schmerzen, ein Juckreiz und ein brennendes Gefühl.

Milde Schürfwunden hinterlassen in der Regel keine Narben. Wird die Hautschicht etwas tiefer beschädigt, bleibt häufig eine Narbe zurück.

Dünnhäutige und knöcherne Bereiche, wie Knie, Knöchel, Ellbogen sind deutlich anfälliger für Schürfwunden, wogegen die anderen Bereiche mit dickerer Haut gepolstert sind.

Je nach Schwere der Wunde heilen die meisten Hautabschürfungen innerhalb von 5 bis 10 Tagen ab. Obwohl Schürfwunden meistens kein ernstes Problem darstellen, ist es dennoch wichtig, sie richtig zu behandeln, um Infektionen zu vermeiden.

Es gibt einige Hausmittel, um leichte Schürfwunden natürlich zu behandeln und den Heilungsprozess zu unterstützen. Bei einer tiefen Wunde, die nach 15 Tagen immer noch geschwollen ist und schmerzt, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Schürfwunde reinigen

Eine Schürfwunde sollte zu allererst schnellstmöglich gereinigt werden. Dadurch werden Schmutz und Ablagerungen entfernt, der Heilungsprozess unterstützt und Infektionen verhindert.

Eine Schürfwunde einfach mit kaltem Wasser und abwaschen. Danach mit einem sauberen Tuch vorsichtig trocken tupfen und eine dicke Schicht Vaseline oder Kokosöl auftragen, um die Haut mit ausreichend Feuchtigkeit zu versorgen. Die Wunde mit einem sterilen Verband oder einer Bandage bedecken. Den Verband mindestens 1 Mal täglich wechseln.

Kokosöl

Kokosöl wirkt entzündungshemmend, feuchtigkeitsspendend und fördert die Wundheilung.

Einfach auf die betroffene Stelle eine dünne Schutzschicht Kokosöl auftragen, um die beschädigte Haut von Staub, Bakterien und Viren zu schützen. Dies beschleunigt auch den Heilungsprozess und repariert beschädigtes Hautgewebe. Die Anwendung 2 bis 3 Mal täglich wiederholen, bis die Haut vollständig geheilt ist.

Ringelblume

Ringelblume unterstützt die Wundheilung und hilft gegen Hautirritationen. Sie wirkt entzündungshemmend, antimikrobiell und besitzt antimykotische Eigenschaften, welche eine beschädigte Haut desinfizieren. Sie regt außerdem die Kollagenproduktion an, wodurch das beschädigte Gewebe schneller repariert wird.

Einfach ein paar Ringelblumenblüten zerquetschen, um den Saft daraus zu extrahieren. Den Saft 2 Tage hintereinander 2 bis 3 Mal täglich auf die Wunde geben, um den Heilungsprozess zu beschleunigen.

Alternativ kann auch Ringelblumencreme auf die Schürfwunde aufgetragen werden.

Aloe Vera

Aloe Vera wirkt entzündungshemmend, antiseptisch und unterstützt den Heilungsprozess der Haut. Sie versorgt die Haut mit reichlich Feuchtigkeit und schützt vor Infektionen.

Einfach ein frisches Aloe Vera Blatt abschneiden und das Gel aus dem Inneren entnehmen. Das Gel direkt auf die betroffene Hautstelle auftragen und trocknen lassen. Die Anwendung 2 bis 3 Mal täglich wiederholen, bis die Wunde verheilt ist.

Honig

Honig fördert den Heilungsprozess geschrammter Haut und verringert eine Narbenbildung. Er wirkt antiseptisch, entzündungshemmend und antibakteriell und hilft, Infektionen zu verhindern.

Für die Anwendung von Honig: Unbehandelten Honig auf die betroffene Stelle verteilen und mit einem Verband bedecken. Den Honig mindestens 1 Stunde wirken lassen, danach den Verband entfernen und die Stelle gründlich mit warmem Wasser waschen. Die Anwendung mehrere Tage hintereinander 2 bis 3 Mal täglich wiederholen.

Kurkuma

Kurkuma hilft sehr gut gegen Schürfwunden. Es wirkt antiseptisch, antibakteriell, unterstützt die Wundheilung und schützt vor Infektionen.

Für die Anwendung von Kurkuma: ¼ Teelöffel Kurkumapulver mit ausreichend Wasser zu einer Paste vermischen und auf die betroffene Stelle auftragen. Die Mischung unbedeckt auf der Haut trocknen lassen. Die Anwendung 2 Tage hintereinander 2 bis 3 Mal täglich wiederholen.

Um den Heilungsprozess zu beschleunigen, kann zusätzlich 2 Mal täglich Kurkuma mit Mandelmilch getrunken werden.

Wegerich

Wegerich unterstützt den Heilungsprozess von Schürfwunden, Schnitten und leichten Hautverbrennungen. Er wirkt entzündungshemmend, antibakteriell, lindert Schmerzen und Juckreiz und hilft, Infektionen zu verhindern.

Für die Anwendung vom Wegerich: 3 bis 4 Blätter Wegerich säubern und dann zu einer Paste vermahlen. Die Paste auf die betroffene Stelle auftragen, trocknen lassen und dann mit lauwarmem Wasser abspülen. Die Anwendung 2 Tage hintereinander 2 bis 3 Mal täglich wiederholen.

Weitere Tipps gegen Schürfwunden:

  • Die Wunde mit einem nicht-klebenden sterilen Verband bedecken und den Verband mindestens 1 Mal täglich wechseln.
  • Starke Anstrengungen an der betroffenen Stelle vermeiden. Dadurch kann die Wunde zu bluten beginnen.
  • Die verletzte Haut nicht direkt der Sonne aussetzen. Dadurch kann sich eine dauerhafte Hyperpigmentierung entwickeln.
  • Bei Blutergüssen oder Schwellungen die betroffene Stelle kühlen.
  • Lockere Kleidung tragen, um ein Ankleben oder Reiben der Wunde zu vermeiden.
  • Den Schorf nicht abkratzen.
  • Rauchen und Alkohol vermeiden. Beides verzögert den Heilungsprozess.

Es gibt verschiedene Hausmittel, um den Heilungsprozess von Schürfwunden zu unterstützen. Neben diesen Hausmitteln ist es hilfreich, mehr Lebensmittel mit viel Vitamin E und Vitamin C in die Ernährung zu integrieren. Vitamin E ist ein antioxidatives Vitamin und beschleunigt den Heilungsprozess beschädigter Haut und schützt vor Infektionen. Vitamin C ist für die Kollagenproduktion sehr wichtig, sehr hilfreich bei jeglicher Art von Hautwunden und stärkt das körpereigene Immunsystem.

Lebensmittel mit viel Vitamin E: Avocados, Oliven, Spinat, Sonnenblumenkerne und Spargel.

Lebensmittel mit viel Vitamin C: Goji Beeren, Erdbeeren, Acai Beeren, Gerstengras, Brokkoli, Rosenkohl und Paprika.

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