Durch Ballaststoffe leichter abnehmen

Ballaststoffe sind sehr wichtig für ein gesundes Verdauungssystem. Sie sind eine Art Kohlenhydrate und in pflanzlichen Lebensmitteln, wie Obst, Gemüse und Vollkornprodukten enthalten.

Im Gegensatz zu anderen Kohlenhydraten kann der Körper Ballaststoffe nur schwer verdauen, sodass einige Ballaststoffe ungespalten das Verdauungssystem durchlaufen. Diese sogenannten unlöslichen Ballaststoffe regen dadurch die Verdauung an, helfen andere Lebensmittel leichter durch den Verdauungstrakt zu bewegen und schützen vor Verstopfungen.

Eine zweite Art der Ballaststoffe, die löslichen Ballaststoffe können vom Körper verdaut werden und sorgen für eine Reihe gesundheitlicher Vorteile sorgt. Sie helfen, den Blutzucker- und Cholesterinspiegel zu senken und das Sättigungsgefühl zu steigern.

Ballaststoffe haben auch einen positiven Einfluss auf die Körperform und das Gewicht. Bei regelmäßigem Verzehr erleichtern sie das Abnehmen und sorgen für lang anhaltende Ergebnisse.

Ballaststoffe steigern das Sättigungsgefühl

Wenn lösliche Ballaststoffe gespalten werden, entsteht eine viskose Substanz, welche den Appetit verringert und die Nahrungsaufnahme reduziert.

Viskose lösliche Ballaststoffe, wie Pektine, Beta-Glucane, Psyllium, Glucomannan und Guar verdicken sich im Wasser und bilden eine gelartige Substanz. Dieses Gel verlangsamt die Entleerung des Magens und erhöht die Zeit, in der Nährstoffe verdaut und absorbiert werden. Dies sorgt für ein längeres Völlegefühl und reduziert den Appetit. Dadurch wird der Kalorienverbrauch reduziert und weniger gegessen.

Ballaststoffe sorgen für mehr Energie

Lebensmittel mit Ballaststoffen haben oft einen niedrigen glykämischen Index. Dies sorgt dafür, dass der Blutzuckerspiegel nach einer Mahlzeit nur langsam ansteigt und das Energieniveau konstant bleibt.

Ballaststoffe sorgen auch dafür, dass der Zucker in anderen Lebensmitteln langsamer aus der Nahrung gespalten wird. Dadurch wird der Zucker langsamer in den Blutstrom freigesetzt und ein starker Blutzuckeranstieg vermieden.

Starke Blutzuckeranstiege sorgen für einen kurzfristigen Energieschub, sinken aber innerhalb kurzer Zeit ab, führen zu einem Energietief und verursachen Heißhunger auf Süßes.

Ballaststoffe entgiften den Körper

Viele Giftstoffe werden im Körper im Fettgewebe zwischengespeichert, um später abtransportiert zu werden. Ballaststoffe helfen, Giftstoffe im Darm zu binden und über den Stuhl aus dem Körper auszuscheiden. Je weniger Giftstoffe im Körper vorhanden sind, desto einfacher können eingelagerte Giftstoffe abtransportiert und überschüssiges Fett verbrannt werden.

Ballaststoffe nähren die guten Darmbakterien

Im menschlichen Darm leben etwa 100 Billionen Bakterien. Vor allem die unlöslichen Ballaststoffe dienen den guten Bakterien im Darm als Nährstoffquelle. Sie durchlaufen weitgehend unverändert das Verdauungssystem und werden vor allem im Dickdarm von den guten Bakterien in nutzbare Energie umgewandelt.

Die guten Bakterien helfen, Entzündungen zu bekämpfen, welche den Leptinspiegel oft stören, den Appetit erhöhen und zu Übergewicht führen.

Lebensmittel mit vielen Ballaststoffen Ballaststoffe sind vor allen in pflanzlichen Lebensmitteln enthalten und weniger in Fleisch, Fisch und Milch zu finden.

Um das Abnehmen zu erleichtern, sollten täglich Lebensmittel mit löslichen und unlöslichen Ballaststoffen in die Ernährung integriert werden.

Lebensmittel mit vielen Ballaststoffen sind zum Beispiel Haferflocken, Chia Samen, Leinsamen, Erdbeeren, Himbeeren, Goji Beeren, Äpfel, brauner Reis, Kartoffeln, Mandeln, Walnüsse, Pekannüsse, Bohnen, Linsen, Flohsamenschalen und Trockenfrüchte.

Richtige Ballaststoffmenge

Je nach Alter variiert die tägliche Menge an Ballaststoffen. Pro Tag benötigt ein Erwachsener etwa zwischen 30 bis 40 Gramm Ballaststoffe.

Generell gilt, dass die Menge der Ballaststoffe nur langsam erhöht werden sollte. Eine plötzliche Zunahme kann Magenbeschwerden verursachen.

Es ist außerdem wichtig, über den Tag verteilt ausreichend Wasser zu trinken. Ballaststoffe benötigen ausreichend Flüssigkeit, um zu quellen und ihre Funktionen reibungslos durchzuführen. Das Wasser erleichtert die Passage des Nahrungsbreis durch das Verdauungssystem und schützt vor Verdauungsstörungen, wie Verstopfung und Blähungen.

Pro Tag sollten mindestens 2 Liter Wasser getrunken werden.

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